Meine persönliche Sklavin Kolumnistin Mona hat nun abgetaute 18 Jahre mit Bravour hinter sich gebracht, ist überstolze gebürtige Charlottenburgerin und liebt alles, was große Augen, einen buschigen Schwanz und Erdbeergeruch hat. Damit tritt der chaotische Sonnenschein in die Fußstapfen von so bezaubernden Schreiberinnen wie Ana, Hannah und Jenny, die bereits des öfteren bewiesen haben, wie schön es sein kann, auch weibliche alternative Stimmen auf AMY & PINK zu Wort kommen zu lassen.

Dabei hat Mona die beneidenswerte Gabe mit weit aufgerissenen Augen durchs Leben zu stolpern, wodurch sie mit ihrer Neugier die schönen und hässlichen Seiten des alltäglichen Lebens aufzeigen kann, die anderen womöglich verborgen geblieben wären. Ihre Frohnatur ist genauso ansteckend wie ihr zynischer Humor, ihr abgeknallter Musikgeschmack und trotz ihrer krassen Sprüche ab und zu das kleine süße Mädchen raushängen zu lassen.
Was Mona liebt: Regen, die Kombinationen Rot und Schwarz, Marienkäfer, Eichhörnchen mit riesigen Augen, Martini mit Orangensaft, zu zweit duschen, Neon Genesis Evangelion, Harry Potter, ihren uralten Game Boy, Hundebabys mit riesigen Augen, die NEON, glitzernde Dinge, schöne Muster, Lisa Simpsons Frisur, Wolf’s Rain, sich von Marcel Photoshop erklären lassen, die Wilmersdorfer Straße, Katzenbabys mit riesigen Augen, ihren pinken iPod, vierlagiges Klopapier.
Was Mona (richtig abgrundtief) hasst: kleine Spinnen, alle Disney-Filme außer die schönen, Dunkin’ Donuts, den Osterhasen, große Spinnen, wenn’s juckt, wenn Marcel nicht an sein Handy geht, Brücken, Blondinen und Rothaarige, grüne Autos, Volksmusik, Ostberlin, die Liebe, die gottverdammte Liebe, hässliche Vibratoren, dass sie bei den Harry Potter-Filmen immer die geilsten Leute rausschneiden, MTV.

