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	<title>AMY&#38;PINK &#187; Hannah Maria Paffen</title>
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	<description>Booms From Berlin And Munich.</description>
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		<title>Ich packe meinen Koffer - Wenn die Karten neu gemischt werden</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kurz vor Semesterende. Ich sitze &#252;ber der letzten Klausur, bei der letzten Multiple-Choice-Aufgabe. Nur noch f&#252;nf Minuten. Ich kann nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden. Alles verschwimmt in einem gro&#223;en Buchstabenhaufen zu einem dicken Klumpen. Und dieses St&#252;ck Papier vor meiner Nase soll einen kleinen Teil meiner Zukunft ausmachen? Be&#228;ngstigend. Meine Ohren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2012/02/hannah.jpg" /><br/><br/><p>Es ist kurz vor Semesterende. Ich sitze &#252;ber der letzten Klausur, bei der letzten Multiple-Choice-Aufgabe. Nur noch f&#252;nf Minuten. Ich kann nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden. Alles verschwimmt in einem gro&#223;en Buchstabenhaufen zu einem dicken Klumpen. Und dieses St&#252;ck Papier vor meiner Nase soll einen kleinen Teil meiner Zukunft ausmachen? Be&#228;ngstigend.</p>
<p>Meine Ohren werden hei&#223;. Das werden sie immer, wenn ich aufgeregt bin, weil ein s&#252;&#223;er Typ vor mir steht. Oder eben bei wichtigen Klausuren. Schrecklich. Meine Fantasie schweift ab. In letzter Zeit ging es drunter und dr&#252;ber und den Gedanken, gerade ein Kreuzchen machen zu m&#252;ssen, finde ich fast ein wenig l&#228;cherlich. Ich kann noch nicht einmal die letzten f&#252;nf Minuten meiner Gedanken zusammen halten.     </p>
<p>Wenn uns das Leben durchr&#252;ttelt und die Karten neu gemischt werden, packen wir ein paar sch&#246;ne Dinge in eine Tasche und begeben uns auf Reisen. &#8220;Love&#8221; von Stephen King, welches seit Weihnachten auf mich wartet, f&#252;llt jetzt meine Handtasche aus. Das Album von Lana Del Rey darf nicht fehlen, ein paar Kekse, Pop-Rocks, der olle alte Lieblingspulli. Noch ein Film und wir setzen uns in den Zug oder ins Flugzeug und fahren oder fliegen &#252;berall dort hin, wo wir eben gerne sind. Oder gerne sein m&#246;chten. Wir st&#252;rzen uns soweit es geht in ein kleines Abenteuer, um gewissen Menschen und Dingen f&#252;r eine kurze Zeit aus dem Weg zu gehen. Um den Kopf mal wieder frei zu bekommen.    </p>
<p>Dann landen wir an einem Ort unserer Wahl, saugen ihn auf, erkunden die Stra&#223;en und atmen seine Luft. Setzen uns in eine Bar, trinken das Bier der Stadt und beobachten die Leute in unserer Umgebung. Wir sind den ganzen Tag in Eile, in Bewegung und auf der Suche nach Verbundenheit. Wir turteln und knutschen und wenn wir wirklich gefunden haben, dann verlieren wir uns ineinander. Wir leben dann wie in einem Popsong. F&#252;r Tage, Monate, Jahre. Oder eben nur f&#252;r diesen einen Abend.</p>
<p>Ganz so einfach ist das f&#252;r die meisten von uns dann aber leider doch nicht. Es geht um das richtige Timing, darum, sich in den richtigen Momenten ein Herz zu fassen und den Mut zu haben jemanden anzusprechen. Darum keine Altlasten mit uns herum zu tragen, wenn uns die Liebe des Lebens &#252;ber den Weg l&#228;uft. Darum keine Angst zu haben sich auf etwas einzulassen und in den richtigen Momenten zu einem zu stehen und f&#252;r einen da zu sein, anstatt jemanden fallen zu lassen. Um Gl&#252;ck. Zufall. Schicksal?      </p>
<p>Wir besuchen das h&#246;chste Geb&#228;ude in der Stadt, fahren mit dem Aufzug bis ganz nach oben und gehen auf die Dachterrasse. Von dort aus haben wir die ganze Stadt im Blick, das Gef&#252;hl alles unter Kontrolle zu haben und wenn wir tief durchatmen, merken wir einfach, dass wir lebendig sind und die ganze Welt umarmen m&#246;chten. Wir h&#228;tten am liebsten alles sofort und genau jetzt. Wir m&#246;chten jetzt los laufen und jetzt ankommen. Wir m&#246;chten jetzt die Freundin, die Geliebte und die Ehepartnerin sein. Wir m&#246;chten jetzt die Welt entdecken, das Studium bereits fertig haben und jetzt stolz unseren Enkeln davon erz&#228;hlen. Wir m&#246;chten das ganze Leben genau jetzt, auf diesem bl&#246;den Dach, in dieser fremden Stadt, weil wir uns f&#252;r diesen einen Atemzug dort oben einfach beschissen unsterblich f&#252;hlen.   </p>
<p>Irgendwann ziehen wir weiter und sitzen vielleicht wieder im Zug. Auf dem Weg in eine neue Stadt, um wenigstens einen Bruchteil von unserer Welt schon etwas fr&#252;her zu entdecken. Wir sitzen mit fremden Menschen, die f&#252;r ein paar Stunden dein Leben kreuzen, in einem Abteil, schnappen die eine oder andere Information auf, fragen uns, welches Buch der oder die wohl gerade liest, und wechseln ein paar S&#228;tze.</p>
<p>Wir sind gespannt auf das, was kommt, und auf das, was war. Auf unsere alten Freunde, die wir vielleicht irgendwo auf der Welt besuchen. Was sie zu erz&#228;hlen haben, auf den Schokokuchen, den wir dann immer gemeinsam essen. Wir freuen uns sogar auf den K&#246;nig von Narnia. Oder auf gemeinsame Wii-Abende auf Marcels Assisofa. Und eben auf die neuen Menschen, die man kennen lernen wird. </p>
<p>Es ist kurz vor Semesterende. Die letzten f&#252;nf Minuten sind vergangen. Die Zeit ist abgelaufen. Die Klausur ist vorbei. Ich setze noch schnell mein letztes Kreuzchen wahllos irgendwo hin und entlasse mich mit einem unguten Gef&#252;hl im Bauch in die Semesterferien. Wenn uns das Leben durchr&#252;ttelt und die Karten neu gemischt werden, packen wir ein paar sch&#246;ne Dinge in eine Tasche und begeben uns auf Reisen.</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2012/02/ich-packe-meinen-koffer-wenn-die-karten-neu-gemischt-werden/">Wenn die Karten neu gemischt werden</a></small></p>
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		<title>Zur&#252;ck auf Repeat - Unser Leben wiederholt sich</title>
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		<comments>http://www.amypink.com/2011/12/zurueck-auf-repeat-unser-leben-wiederholt-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stehen morgens auf. Um die gleiche Uhrzeit. Es sei denn die Schlummertaste wird zum wiederholten Male missbraucht oder Sonnenstrahlen kitzeln unsere Nasenspitzen im Sommer. Wir schleichen ins Bad, gehen aufs Klo, stellen uns unter die Dusche. Der gleiche beschissene Radiosender informiert uns mit Nachrichten, Musik und dem Klatsch und Tratsch des Tages. Z&#228;hneputzen, Haare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/12/ap.jpg" /><br/><br/><p>Wir stehen morgens auf. Um die gleiche Uhrzeit. Es sei denn die Schlummertaste wird zum wiederholten Male missbraucht oder Sonnenstrahlen kitzeln unsere Nasenspitzen im Sommer. Wir schleichen ins Bad, gehen aufs Klo, stellen uns unter die Dusche. Der gleiche beschissene Radiosender informiert uns mit Nachrichten, Musik und dem Klatsch und Tratsch des Tages. Z&#228;hneputzen, Haare k&#228;mmen, eincremen, anziehen. Arbeiten gehen, Schule, Studium. Nach Hause kommen. Schlafen. Abweichungen sind sp&#228;rlich ges&#228;t, Kleinigkeiten werden vertauscht. Die Laune ist mal besser, mal schlechter. Zur kurzlebigen Befriedigung reicht uns das Wochenende, Freunde. Eine wirklich gro&#223;e Streuung unserer einzelnen Aktivit&#228;ten um unsere Lebenskurve gibt es selten.</p>
<p>Jedes Jahr freuen wir uns &#252;ber die ersten warmen Tage, in denen man keine Jacke mehr braucht und auch mal l&#228;ngere Zeit drau&#223;en verbringen kann. Wir freuen uns &#252;ber die gewonnene Zeit, wenn sich die Sonnenstrahlen mehren, wenn die V&#246;gel wieder anfangen zu zwitschern oder wir das erste Mal baden gehen k&#246;nnen. Oder auf das erste Sommergewitter. Den ersten Herbststurm. Die erste Schneeflocke. Jedes Jahr. Das Jahr wiederholt sich. Jeder Monat, jeder Tag, jede Stunde.</p>
<p>Wir kommen in den Kindergarten, in die erste Klasse, in die erste Klasse der weiterf&#252;hrenden Schule, in das erste Semester, in den ersten Arbeitstag. Jedes Mal d&#252;rfen wir das kribbelige, zittrige, flaue Kotzgef&#252;hl von Aufregung in unserer Magengegend sp&#252;ren, wenn wir mal wieder dem „ersten Tag“ gegen&#252;berstehen. Und jedes Mal fragen wir uns, wie wir es geschafft haben, uns in solch eine Situation zu bringen.</p>
<p>Unser Herz &#252;berschl&#228;gt sich bei jedem ersten Kuss, den wir mit einer besonderen Person im Leben haben. Wir denken, wir atmen zu laut, schlucken zu laut, die Luft bleibt uns weg oder schwitzen. Wir werden nerv&#246;s, unser K&#246;rper f&#228;ngt an zu zittern und gleichzeitig an sich zu freuen. Wir legen uns neue Verhaltensweisen zu. Benutzen pl&#246;tzlich unseren Zeigefinger h&#228;ufiger als uns lieb ist, um etwas zu erkl&#228;ren. Sprechen in einer anderen Stimmlage oder l&#252;gen auch mal ein bisschen, um besser da zu stehen. Jedes Mal starren wir aufs Handy, wenn wir nach Hause gehen und &#252;berlegen uns bereits im Voraus zahlreiche Antwortm&#246;glichkeiten und Gr&#252;nde warum und wie man sich melden k&#246;nnte.</p>
<p>Wir haben &#246;fter das aufregende Gef&#252;hl, dass das hier unsere Stadt ist, jetzt alles anders wird und etwas Gro&#223;artiges auf uns zukommt. Wir richten uns &#246;fter neu ein, packen unsere Lieblingsdinger aus und verbringen die erste Nacht in der neuen Wohnung. Wir verfahren uns immer zu Beginn im neuen U-Bahnnetz und kommen dadurch in Zeitnot, haben wieder neue Lieblingskneipen und Lieblingspl&#228;tze oder neue Lieblingsstra&#223;enmusikanten. In unserer neuen Stadt.</p>
<p>Wir machen  auch immer wieder die gleichen Fehler. Sei es bei einer bestimmten Matheaufgabe, wenn wir bereits am ersten Januar unsere neuen Vors&#228;tze &#252;ber Board geschmissen haben, in der Familie oder in Beziehungen und mit Freunden. Wir merken, dass wir schon lange an dem Punkt vorbeigeschossen sind, wo wir mal wieder unseren Freundeskreis wegen dem Partner vernachl&#228;ssigen. Wir verletzen uns gegenseitig auf die gleiche Art und Weise, wie wir es zuvor in anderen Beziehungen auch schon getan haben. Wir verhalten uns falsch, aber anstatt das Verhalten f&#252;r die Zukunft komplett abzulegen, rutschen wir wieder in alte Verhaltensmuster. Und anstatt uns zu entschuldigen, lassen wir gut und gerne Gras &#252;ber die Sache wachsen. </p>
<p>Wir haben viele neue Lieblingslieder, finden die gro&#223;e eine Liebe, genie&#223;en den Moment ein neues Buch anzufangen, trinken nie wieder Alkohol, rauchen viele letzte Zigaretten oder essen viele Male das erste Eis. Wir stehen jeden Morgen auf. Arbeiten gehen, Schule, Studium. Nach Hause kommen. Schlafen. Abweichungen sind sp&#228;rlich ges&#228;t, Kleinigkeiten werden vertauscht.</p>
<p>Wieso f&#228;llt es uns so schwer, einfach mal morgens liegen zu bleiben, wenn uns danach ist? Ohne, dass uns gleich eine ganze Armee von Gewissensbissen qu&#228;lt? Wieso spielen wir uns nicht einfach mal eine k&#252;nstliche Extremsituation vor, um mal wieder in Schwung zu kommen, anstatt auf sie zu warten, damit wir schon fr&#252;her mit den Worten „Du, mir ist heute was passiert“ in ein Telefonat starten k&#246;nnen.</p>
<p>Wir k&#246;nnten uns mit unserem Auto und einen dicken Picknickkorb einfach mal so am Stra&#223;enrand hinstellen, mit aufgeklappter Motorhaube und auf Hilfe warten. Oder wir f&#228;rben uns die Haare blau und wenn der Chef etwas dagegen sagt, schieben wir es auf den Fris&#246;r. Wir k&#246;nnen schon im Fr&#252;hjahr ins kalte Wasser springen, bevor wir auf den Sommer warten. Uns einfach den Finger in den Hals stecken, wenn wir wieder dieses kribbelige, zittrige Kotzgef&#252;hl bekommen. Nur U-Bahn fahren, um U-Bahn zu fahren.</p>
<p>Uns im Vorfeld eine coole neue Macke f&#252;rs erste Date einfallen lassen. Uns in den letzten Minuten des Dates bereits eine SMS schicken, anstatt ewig auf diese zu warten. Alle je gehabten, totgeh&#246;rten Lieblingslieder auf einer CD vereinen. Uns jetzt ins Auto setzen und Marci in Berlin besuchen. &#8220;Ich packe meinen Koffer&#8221; mit unseren Lieblingsdingern spielen und in unseren alten Wohnungen, neu einziehen. Vielleicht entschuldigen wir uns auch genau jetzt f&#252;r unsere beschissenen Fehler und lassen somit das Gras schneller wachsen, oder stellen unsere Uhr auf Sommerzeit um. Wir k&#246;nnen im neuen Jahr die erste Zigarette des Jahres feiern oder nur die ersten zwei Seiten von zehn neuen B&#252;chern lesen.</p>
<p>Es braucht nicht viel, um unseren Alltag ein wenig umzukrempeln, und wenn wir das schaffen, dann ist es egal ob wir in New York, M&#252;nchen, Berlin oder Tokio sitzen. Wenn es uns nicht gelingt, uns selbst zu &#252;berraschen, dann ist es irgendwann &#252;berall gleich Scheisse. Vielleicht m&#252;ssen sich auch einfach ein paar Dinge wiederholen. Wom&#246;glich sogar alle.</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2011/12/zurueck-auf-repeat-unser-leben-wiederholt-sich/">Unser Leben wiederholt sich</a></small></p>
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		<title>Der 31. Dezember - Silvester, du kleine Hure</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/11/der-31-dezember-silvester-du-kleine-hure/</link>
		<comments>http://www.amypink.com/2011/11/der-31-dezember-silvester-du-kleine-hure/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende November. H&#246;chste Zeit, sich Gedanken um die Silvesternacht zu machen. Die ersten H&#252;tten wurden bereits im Fr&#252;hjahr gebucht, Pl&#228;ne beizeiten ausget&#252;ftelt. Schon die letzten Tage am See quetschten uns Freunde &#252;ber die eigenen Silvesterpl&#228;ne aus. Zum Kotzen. Menschen, die sich bereits im Sommer um Silvester k&#252;mmern, sind mir von Grund auf unsympathisch. Genauso wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/11/sandyfireworks.jpg" /><br/><br/><p>Ende November. H&#246;chste Zeit, sich Gedanken um die Silvesternacht zu machen. Die ersten H&#252;tten wurden bereits im Fr&#252;hjahr gebucht, Pl&#228;ne beizeiten ausget&#252;ftelt. Schon die letzten Tage am See quetschten uns Freunde &#252;ber die eigenen Silvesterpl&#228;ne aus. Zum Kotzen. Menschen, die sich bereits im Sommer um Silvester k&#252;mmern, sind mir von Grund auf unsympathisch. Genauso wie Coca-Cola-light-Trinker. M&#246;chtegernvegetarier. Oder Menschen, die mich nach meiner Payback-Karte fragen.</p>
<p>Was macht das Ende des Jahres bitte so besonders? An diesem Tag dreht die gesamte Menschheit am Rad. Jeder muss sich betrinken. Fondue oder Raclette essen. Und &#8220;Dinner For One&#8221; vorw&#228;rts und r&#252;ckw&#228;rts anschauen. Jeder von uns muss den ultimativen Superplan haben, um auch ja auf der gr&#246;&#223;ten Party dieses Abends Gast zu sein. Gr&#246;&#223;er, sch&#246;ner, im geilsten Club, in der coolsten und gr&#246;&#223;ten Stadt, mit Menschen und noch mehr Menschen, mit noch mehr sch&#246;nen Menschen und noch mehr Alkohol und noch mehr Drogen und guter Laune. Ja, alle werden gut drauf sein! Alle wollen feiern! Alle werden feiern! Oder werden dazu regelrecht gezwungen.</p>
<p>Meine sch&#246;nsten Silvesterfeiern waren die, an die ich mich kaum noch erinnern kann. Wir durften l&#228;nger aufbleiben und Cola trinken, um nicht einzuschlafen. Es gab ein Disney-Video oder wir haben &#8220;Das verr&#252;ckte Labyrinth&#8221; gespielt, um die Zeit zu &#252;berbr&#252;cken. Wir schlugen uns den Bauch mit Keksen voll und versuchten uns beim Fondue nicht am Fett zu verbrennen. </p>
<p>Kurz vor knapp ging es dann raus auf die Stra&#223;e, mit Freunden und Verwandten. Unsere Mutter dr&#252;ckte uns Wunderkerzen in die Hand, mit denen wir ja recht vorsichtig sein sollten oder warfen Knallteufel auf den Asphalt. Danach wurden wir auf den Arm genommen, schliefen ein und wurden behutsam ins Bettchen getragen. Ein Traum von Silvester.</p>
<p>Mit 13 musste man sich einfach irgendwo heimlich zulaufen lassen. Unter falschen Deckm&#228;nteln wurden Partys geschmissen, aus einem harmlosen &#8220;Ich bin dann mal bei Freunden Spieleabend machen&#8221; wurde ein &#8220;Heute werde ich mich so was von abknallen&#8221;. Wir haben eine Flasche nach der anderen getrunken, danach wurde rumgeknutscht, die erste Zigarette geraucht und uns rutschte das Herz in die Hose, wenn jemand ein T&#252;tchen Gras dabei hatte. Kiffen, trinken, laute Musik, viel billiger Alkohol. Wir waren jung, total bescheuert und meinten, einen auf dicke Hose machen zu m&#252;ssen. Total Banane. Total zum Kotzen.</p>
<p>Danach wurden die Silvester ruhiger. Wir fl&#246;&#223;ten uns nur m&#228;&#223;ig Alkohol ein und aus den unechten Spieleabenden wurden echte. Wir feierten im engsten Freundeskreis, ganz ohne Zwang. Die wilden Silvesterzeiten waren vorbei, wir sehnten uns nach Gem&#252;tlichkeit, Austausch, unsere Freunde wiedersehen zu wollen, nach ein paar gemeinsamen lustigen Stunden, alten und neuen Geschichten, nach Pl&#228;tzchen und nach dem superleckeren Eierlik&#246;r von der Mama meines besten Kumpels. Das Jahr sch&#246;n ausklingen zu lassen und anschlie&#223;end neu zu beginnen.</p>
<p>Und wie sieht das Silvesterfest heute aus? Freundeskreise sind gespalten. Wir finden sie verstreut auf der ganzen Welt, in den verschiedensten St&#228;dten dieser Erde, an den verschiedensten Orten, mit den seltsamsten Menschen und den billigsten Eierlik&#246;ren. Wir sind erwachsen geworden, m&#246;chten nun Silvester, den magischen Tag, mit seiner gro&#223;en Liebe verbringen. Oder vielleicht auch nicht? Oder vielleicht doch lieber mit seinen alten Freunden? Die Silvesterfrage ist die schwierigste von allen. Wenn man einen Partner oder eine Partnerin an seiner Seite hat.</p>
<p>Es ist die Frage mit dem wohl gr&#246;&#223;ten Streitpotenzial, wenn sich beide nicht einig sind. Oder kann man sich, wenn man sich liebt, an Silvester eigentlich auch einig sein? Ist es immer so klar, dass man den 31. Dezember gemeinsam als Paar verbringt? Existiert diese Frage bei gl&#252;cklichen Paaren etwa gar nicht? Oder m&#252;ssen wir nach Beziehungsl&#228;ngen differenzieren? Wird das erste Silvester auf keinen Fall zusammen gefeiert oder vielleicht gerade dann? Zum Kotzen.</p>
<p>Dieser ganze Silvesterboom, der wohl schon immer da gewesen ist und mich mal mehr und mal weniger stark belastet, nervt. Ich hasse diesen Tag. Wirklich. Exakt an diesem Datum gut drauf sein zu m&#252;ssen und sich genau an diesem Datum zu betrinken. Am liebsten w&#252;rde ich Silvester ganz kitschig und staubig irgendwo auf einer H&#252;tte feiern. Im tiefsten Nirgendwo mit maximal zehn Leuten. Oder einfach gar nicht.</p>
<p>Was dieses Jahr auf mich zukommt, steht noch in den Sternen. Genauso wie jedes Jahr. Weil ich zu jener Sorte Mensch geh&#246;re, die am 30. Dezember damit anfangen, sich Gedanken um den n&#228;chsten Tag zu machen. Spannender kann man es kaum machen. Und bei all der Feindseligkeit, der ich Silvester auch lautstark entgegen bringe; einer Sache bin ich mir mehr als sicher. Dass man die letzten und ersten Minuten des Jahres mit denjenigen verbringen sollte, die einem ans Herz gewachsen sind. Auch wenn das bedeuten mag, dass man das neue Jahr mit Coca-Cola-light-Trinkern einl&#228;utet. Oder M&#246;chtegernvegetariern. Oder Menschen, die mich nach meiner Payback-Karte fragen. </p>
<br/><hr />
<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2011/11/der-31-dezember-silvester-du-kleine-hure/">Silvester, du kleine Hure</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viel wiegt die Liebe? - Wenn die M&#252;cke zum Elefanten wird</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/10/wie-viel-wiegt-die-liebe-wenn-die-muecke-zum-elefanten-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 17:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Badezimmer sacke ich auf die neue, flauschige Badezimmermatte. Mir ist schwindlig. Mein Kopf dreht sich und mit ihm tausend Gedanken im Kreis. Das Badezimmer ist ein prima Ort, um sich den Kopf zu zerbrechen und wieder klar zu kommen. Man kann sich an die Heizung kuscheln und sofort sieht die Welt wieder ganz anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/08/5981695977_2b752b47ac_b.jpg" /><br/><br/><p>Im Badezimmer sacke ich auf die neue, flauschige Badezimmermatte. Mir ist schwindlig. Mein Kopf dreht sich und mit ihm tausend Gedanken im Kreis. Das Badezimmer ist ein prima Ort, um sich den Kopf zu zerbrechen und wieder klar zu kommen. Man kann sich an die Heizung kuscheln und sofort sieht die Welt wieder ganz anders aus. Oder man springt unter die Dusche, um sich aufzuw&#228;rmen und sp&#252;lt die Gedankensuppe einfach den Bach hinunter.</p>
<p>Klopapier ist ein guter Taschentuchersatz. Und wenn man einen Blick in den Spiegel wirft, zwingt man sich sofort aufzuh&#246;ren zu weinen, weil die Augen bereits ganz zugeschwollen sind. Wenn ich mich bewege, tanzen ein paar Staubwolken um meine 19,99-Euro-Waage. Ich stelle mich drauf. 61 Kilogramm. Ein Schokoriegel wiegt ungef&#228;hr 20 Gramm. Mit 3050 Schokoriegeln k&#246;nnte man mich nachbauen. Eine M&#252;cke wiegt 2 Milligramm und wenn wir aus ihr einen Elefanten machen 5 Tonnen. Aber wie viel wiegt eigentlich die Liebe?</p>
<p>Wenn wir Abends durch die Bars streifen und sich im Dunkeln die Blicke zweier Menschen treffen, dann schl&#228;gt unser Herz pl&#246;tzlich schneller, es macht sogar einen kleinen Sprung und f&#228;ngt an zu gl&#252;hen. Es wird ganz warm und hei&#223;. Die Hitze steigt uns in die Ohren, sie werden ganz rot und pl&#246;tzlich verhalten wir uns bescheuert anders. Die eigene Sprache verknotet sich mit den Stimmb&#228;ndern.</p>
<p>Wenn wir verliebt sind, f&#252;hlt es sich an, wie ein Biss in die Lieblingsschokolade, die man seit gef&#252;hlten Ewigkeiten nicht mehr gegessen hat. Wir f&#252;hlen uns, als ob wir wieder f&#252;nf sind und den Hauptgewinn an der Losbude ziehen. Die ganze Welt dreht sich um uns und es gibt nur genau diesen einen Augenblick, diesen einen Moment, der so kurz ist, aber unsere Welt zum Stillstand bringt.</p>
<p>Der Magen wird ganz flau. Es f&#252;hlt sich an wie Aufzugfahren. Der freie Fall. Wie eine Fahrt auf dem Kettenkarussell in schwindeliger H&#246;he. Wie Schmetterlinge im Bauch. Ein Schmetterling wiegt zwischen 150 und 300 Milligramm. Ein 4-Personenaufzug hat eine Tragf&#228;higkeit von 750 Kilogramm und ein Los wiegt ungef&#228;hr 5 Gramm.</p>
<p>Wenn wir uns mit Menschen streiten, dann machen wir das gr&#246;&#223;tenteils, weil sie uns so viel bedeuten, wir sie lieben oder sie uns tierisch auf die N&#252;sse gehen. Wenn die ersten Blicke getauscht wurden und die Karussellfahrt vor&#252;ber ist, kommt das Grummeln, die Wut, die Angst, die Missverst&#228;ndnisse, das t&#228;gliche Leben und Alltagssituationen. Wir sind nicht mehr alleine. Sondern zu zweit.</p>
<p>Das Leben wird kurzerhand f&#252;r ein paar lausige warme Herzh&#252;pfer umgekrempelt und wir lassen uns aufeinander ein. Streitereien sind ganz normal, da lernen wir uns erst richtig kennen. Wir beginnen damit, B&#252;cher nach dem Anderen zu werfen, die Fotos der Exfreundin zu verbrennen oder kurzerhand die Bettdecke plus Partner auf das n&#228;chste Sofa zu verfrachten. Ein Buch wiegt je nach Lesestoff um die 350 Gramm, seine Exfreundin hoffentlich mehr als ich, ein Foto um die 10 Gramm und eine Bettdecke etwa 3 Kilogramm.</p>
<p>Sobald sich die Sonne verdr&#252;ckt hat, es dunkel wird und der kitschige Sternenhimmel auftaucht, machen sich die Gedanken wieder breit. Wir bereuen, was wir getan haben, wir bekommen Sehnsucht, liegen wach im Bett und eine Tr&#228;ne flie&#223;t nach der anderen, weil wir genau wissen, dass wir Schei&#223;e gebaut haben. Wir haben Angst, dr&#252;cken unser versifftes und zerknuddeltes Lieblingskuscheltier an uns und stellen uns in Gedanken vor, wir w&#228;ren bei ihm. Oder bei ihr.</p>
<p>Wir w&#252;rden uns am liebsten in die Kuhle zwischen seinem Hals und seinen Schultern dr&#252;cken und an seiner Haut schnuppern. Unseren Arm um ihn legen, die andere Seite seines K&#246;rpers kraulen und vorsichtig ein Bein auf sein bestes St&#252;ck legen. Und M&#228;nner, ihr m&#246;gt es doch auch, wenn wir uns an euch dr&#252;cken. Aber da jeder gerade irgendwo verschwenderischer Weise alleine in der Weltgeschichte herumliegt, versuchen wir die Zeit mit einer schnulzigen DVD totzuschlagen oder ertr&#228;nken sie in Tortilla Chips mit K&#228;se. Mein Kuscheltier wiegt 350 Gramm. Ein Spritzer Parf&#252;m 50 Milligramm. Und ein Chip vielleicht 500 Milligramm.</p>
<p>Wie viel wiegt die Liebe, wenn wir erfahren, dass unser Partner krank ist? Krebs diagnostiziert wird, Aids, ein Kind verloren hat, ein Freund bei einem Autounfall ums Leben kommt. Solche Schl&#228;ge werfen uns aus der Umlaufbahn. Wie viel wiegt die Liebe, wenn wir den Menschen in die Augen blicken, die sich um uns sorgen und wir k&#246;nnen nichts dagegen tun? Wenn man sich schon zur&#252;cknimmt, aus Angst die Menschen, die man liebt, mit einer schlechten Nachricht zu verletzen, wie viel wiegt Liebe dann?</p>
<p>Wenn wir einen Menschen jahrelang durch eine schwere Krankheit begleitet haben und das Spiel leider verloren haben, wie schwer ist Liebe dann? Sie erdr&#252;ckt uns, nimmt uns Mut, Kraft, den Atem und die Seele. Eine schlanke Frau um die 25 Jahre wiegt bei einer K&#246;rpergr&#246;&#223;e von 1,75 Metern 59 bis 77 Kilogramm. Ein Mann bei 1,80 Metern bis zu 80 Kilogramm. Ein ungeborenes Baby in der 30. Schwangerschaftswoche um die 1,6 Kilogramm. Man sagt die Seele eines Menschen wiegt 21 Gramm.</p>
<p>Wir stehen an einer Kreuzung. Unsere ganze Vorgeschichte hat uns hierher gef&#252;hrt. Unser Tun, Denken und Handeln, unsere Entscheidungen, unsere Sprache. Jedes einzelne Wort, jeder einzelne Buchstabe hat uns genau hierher gebracht. Es ist dr&#252;ckend, schw&#252;l, &#252;ber uns h&#228;ngen dicke Wolken. Und wir haben uns entschieden, nicht mehr zusammen zu sein. Wie viel wiegt die Liebe, wenn wir uns gegenseitig gehen lassen, wenn wir die Entscheidung des anderen akzeptieren m&#252;ssen und wieder nur mit unserem zerknutschten Kuscheltier das Bett teilen?</p>
<p>Wie f&#252;hlt es sich an, wenn uns solch eine Nachricht das Herz zerrei&#223;t und man verzweifelt, weil wir nicht mehr auf einen gr&#252;nen Ast kommen? Wenn wir uns eigentlich lieben, aber es nicht schaffen miteinander auszukommen. Wie scheisse f&#252;hlt es sich jedes Mal an, jemanden nicht anzurufen, keine SMS zu schreiben und nicht einfach vor der T&#252;r des anderen zu stehen. Wie viel wiegt die Liebe, wenn wir jemanden geliebtes gehen lassen m&#252;ssen? &#220;ber das Gewicht einer Wolke wird hei&#223; diskutiert. Ein Herz wiegt 300 Gramm. </p>
<p>Lange genug habe ich auf die Waage gestarrt. Die 61 blinkt bedeutungslos auf und ab. Ich spreize meinen kleinen linken Zeh vom Fu&#223; ab, um auf den viel zu kleinen Ausschalter zu dr&#252;cken. Ich atme ein paar Mal tief durch, wuschle mir durch die Haare und plustere meine Hamsterbacken auf. Mein Kopf pocht. Die Staubwolken haben aufgeh&#246;rt zu tanzen und liegen leblos in der Ecke. Ein Staubkorn wiegt 0,0001 Gramm. Eine M&#252;cke wiegt 2 Milligramm und wenn wir aus ihr einen Elefanten machen 5 Tonnen. </p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2011/10/wie-viel-wiegt-die-liebe-wenn-die-muecke-zum-elefanten-wird/">Wenn die M&#252;cke zum Elefanten wird</a></small></p>
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		<title>Ein Ende, ein Anfang - Und dann kam der Regen</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/09/ein-ende-ein-anfang-und-dann-kam-der-regen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 11:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ratloser kann man wohl nicht vor einem digitalen Blatt Papier sitzen. Aufgeregt blinkt der schwarze vertikale Strich auf und ab und fordert mich zum Schreiben auf. Das Teil hat mich schon immer unter Druck gesetzt. Es ist fast so, als ob mir ein schwarzes Loch meine klaren Gedanken geraubt und mein komplettes ABC in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/09/hannah_jj.jpg" /><br/><br/><p>Ratloser kann man wohl nicht vor einem digitalen Blatt Papier sitzen. Aufgeregt blinkt der schwarze vertikale Strich auf und ab und fordert mich zum Schreiben auf. Das Teil hat mich schon immer unter Druck gesetzt. Es ist fast so, als ob mir ein schwarzes Loch meine klaren Gedanken geraubt und mein komplettes ABC in die Tiefen seines Inneren gesaugt h&#228;tte. Eigentlich dachte ich, es w&#228;re wie Fahrradfahren. Das verlernt man doch nicht. Aber ganz so einfach ist die Sache wohl nicht.</p>
<p>Mein Name ist Hannah. Einige von euch kennen mich vielleicht von fr&#252;her. Als ich noch in M&#252;nchen gewohnt habe. Dort habe ich eine Ausbildung zur Modedesignerin gemacht, hier mit Marcel flei&#223;ig durch die Gegend gebloggt und f&#252;r eine kurze Zeit war auch Rotschopf Caro mit dabei. Ich schrieb &#252;ber die Liebe, den Kummer, Freundschaften, die Modeschule, Partys. &#220;ber meine Zeit in Tokio. Eben &#252;ber all das, was mich besch&#228;ftigte und ich versuchte die Eindr&#252;cke, die mir M&#252;nchen entgegen schmetterte, in Worte zu fassen und schriftlich zu verarbeiten.</p>
<p>W&#228;hrend meines Diploms erstickte mich die Stadt immer mehr. Ich stand unter Stress, Freundschaften gingen zu Bruch, die Liebe spielte nicht mehr mit und dieser Ort, mit all seinen Goetheplatz-Hipstertruppen, wurde mir einfach zu viel. Es war Zeit f&#252;r einen Tapetenwechsel. Die Zeit war gekommen, sich von M&#252;nchen, der Modeschule und allem drum herum eine Auszeit zu g&#246;nnen.</p>
<p>Also bin ich wieder zur&#252;ck gekehrt. Zu Freunden. Zur Familie. Nun studiere ich Betriebswirtschafslehre. Um f&#252;r das Leben da drau&#223;en und f&#252;r alles, was ich mir vorgenommen habe, gewappnet zu sein. Ich habe mich auf meiner Hochschule in ein komplett neues Umfeld gest&#252;rzt und bin gl&#252;cklich, dort so nette Menschen kennen gelernt zu haben.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es hier und da die typischen BWL-Druffis, die Bilderbuch-Informatiker und Maschinenbauer, aber eigentlich finde ich das Ganze ziemlich entspannt und interessant. Die Vorurteile gegen&#252;ber Designern werden nat&#252;rlich auch hier ausgegraben. Es gibt schmunzelnde Professoren und neugierige Kommilitonen, aber nichts, was ich nicht auch machen w&#252;rde.</p>
<p>F&#252;r die letzten zwei Semester habe ich in einer sehr netten WG mit einer Vorliebe f&#252;r Sekt mit Eisw&#252;rfeln, lustigen Kochabenden, betrunkener Malerei und Ballerspielen gewohnt. Nun steht Nachwuchs beim Vermieter an und ich muss meine luxuri&#246;sen 13 Quadratmeter gegen eine neue Bleibe tauschen. Das hei&#223;t also wieder K&#246;fferchen packen und passend zum neuen Semester ein paar Stra&#223;en weiter ziehen und das Zelt aufschlagen. Wieder ein kleiner Neuanfang, eine Ver&#228;nderung, die mir wohl nicht erspart bleibt.</p>
<p>Genauso eine Ver&#228;nderung stand AMY&#038;PINK bereits vor einem halben Jahr bevor, als die Decke &#252;ber uns herabst&#252;rzte und unser kleines Reich unter sich begrub. Der Regen prasselte ungehindert auf uns nieder und wir gingen gnadenlos in dem Sumpf, den wir uns selbst geschaffen haben, unter. Marcel und ich scheiterten an dem Plan, alles richtig machen zu wollen. Wir verstrickten uns in Pl&#228;nen, Aufgaben, in unserer Identit&#228;t und auch in unserer Freundschaft.</p>
<p>Man kann es ungelogen mit einem Beziehungsende vergleichen. Der ganze Kram, wenn man langsam aber sicher an etwas zerbricht, was einem &#252;ber Jahre hinweg ans Herz gewachsen ist. Im Nachhinein haben wir das alles langsam kommen sehen. Es br&#246;ckelte von Tag zu Tag mehr und irgendwann konnten wir die ganze Sache nicht mehr zusammenhalten. Das gro&#223;artige Autorenteam mit der wundertollsten Ines und dem wohl lockigstem Lockenkopf Mischa trennte sich.</p>
<p>H&#228;tte ich eine andere M&#246;glichkeit gesehen, w&#228;re ich geblieben. Doch wir konnten zu der Zeit einfach nicht mehr miteinander. Ganz ohne geht es aber wohl auch nicht. Ihr wisst schon, Motten fliegen immer zur&#252;ck ins Licht, der Hund jagt die Katze, ein Metzger wird niemals Veganer, der fr&#252;he Vogel f&#228;ngt den Wurm. Der ganze Schei&#223;. Mir wuchs das alles &#252;ber den Kopf beziehungsweise bin ich nicht schnell genug mit der ganzen Sache mitgewachsen. Wir haben uns verlaufen.</p>
<p>Jetzt bin ich wieder zur&#252;ck und freue mich in ein neues und teilweise altbekanntes, tolles Team zu stolpern. Au&#223;erdem habe ich eine neue Aufgabe im Gep&#228;ck. Wie Marcel schon in meinem <a href="http://www.amypink.com/2011/09/hannah-ist-zurueck-willkommen-zu-hause/">Begr&#252;&#223;ungstext</a> erw&#228;hnte, werde ich mich um die Dinge k&#252;mmern, die sich hinter den Kulissen stapeln und versuche mich dort systematisch durchzubei&#223;en.</p>
<p>Textm&#228;&#223;ig werde ich auch wieder ein wenig mitmischen, aber dazu muss ich mich erst mal wieder in die ganze Sache einf&#252;hlen. N&#228;chste Woche f&#228;ngt das neue Semester an, mein Umzug steht bevor, ich darf mich wieder zur AMY&#038;PINK-Familie z&#228;hlen und die warmen Tage verabschieden sich langsam. Ich bin froh wieder hier zu sein und das alles wieder von nahem zu erleben.</p>
<p>Der schwarze Strich blinkt immer noch auf und ab. Aber er regt mich nicht mehr ganz so auf. Das Blatt hat sich langsam gef&#252;llt, etliche W&#246;rter und Zeilen sind in den Papierkorb gewandert. Gedanken wurden ausgetauscht, Ideen verworfen. Mein K&#246;pfchen raucht, die Augen brennen, Marcel l&#228;uft schon apathisch im Zimmer auf und ab und wartet sehns&#252;chtig auf meinen Text. Es braucht wohl noch ein wenig Zeit, sich hier wieder einzuleben. Reinzukommen. Und meine Kreativit&#228;t wachzur&#252;tteln. Aber ein Anfang ist gemacht.  </p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2011/09/ein-ende-ein-anfang-und-dann-kam-der-regen/">Und dann kam der Regen</a></small></p>
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		<title>Die Jagdsaison ist er&#246;ffnet - Fr&#252;hlingsgef&#252;hle</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/02/spring-fever-open-season-for-hunting/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 10:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[[D]er ach so verhasste Valentinstag ist erst ein paar Tage her und der Fr&#252;hling macht in manchen Teilen Deutschlands schon einen auf dicke Hose. Die kleinen V&#246;gelchen, welche uns im Sommer nach einer durchzechten Nacht nicht schlafen lassen, vermehren sich auch am laufenden Band und es dauert nicht mehr lange, bis wir ganz brutal den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/02/disney.jpg" /><br/><br/><div><img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/02/spring.jpg" alt="" /></div>
<div style="width:1086px;margin-left:12px;">
<div style="margin-left:0px;width:528px;margin-right:30px;float:left;margin-top:20px;">
<p>[D]er ach so verhasste Valentinstag ist erst ein paar Tage her und der Fr&#252;hling macht in manchen Teilen Deutschlands schon einen auf dicke Hose. Die kleinen V&#246;gelchen, welche uns im Sommer nach einer durchzechten Nacht nicht schlafen lassen, vermehren sich auch am laufenden Band und es dauert nicht mehr lange, bis wir ganz brutal den kleinen scheiss G&#228;nsebl&#252;mchen beim &#8220;Er liebt mich, er liebt mich nicht&#8221; jedes einzelne Blatt mit unseren Fettfingern ausrupfen k&#246;nnen.</p>
<p>Fr&#252;hling, die Zeit der Liebe. Oder so. Schon in Walt Disneys &#8220;Bambi&#8221; sucht Klopfer im Fr&#252;hling seine Klopferbraut, das kleine Stinktier Blume, das einem zuerst ein bisschen homosexuell vorkommt, verliebt sich dann doch zum Schluss noch in eine Stinktierfrau und Bambi, der alte Hund, kreiert nat&#252;rlich auch noch ein Minibambi mit der scharfen Rehdame. Alle sind Happy Hippo. Typisch Disney.</p>
<p>Unsere Gef&#252;hle drehen durch, wenn die ersten Sonnenstrahlen unser Gem&#252;t kitzeln. Sobald sich die Sonne sehen l&#228;sst drehen sich auf Facebook 90% der Statusnachrichten ums ach so verhasste und eigentlich langweilige Thema Wetter. &#8220;Liege in der Sonne&#8221;, bekommt man dann zu lesen. &#8220;Erstes Bier drau&#223;en.“ Und es hagelt verpixelte Handy-Sonnenscheinfotos aus ganz Deutschland.</p>
<p>Wenn wir den Winter alleine verbracht haben, m&#246;chten wir jetzt erst recht nicht mehr einsam sein. Da man im Winter mit Pl&#228;tzchen, Gl&#252;hwein und Co. so manches Bed&#252;rfnis noch unterdr&#252;cken konnte, m&#246;chten wir jetzt wieder neben jemanden aufwachen, tagelang im Bett mit dem Partner liegen bleiben und zusammen d&#228;mliche „Ich trinke gerade ein Bier in der Sonne mit meinem Schatz“-Fotos machen.</p></div>
<div style="width:528px;float:left;margin-top:20px;">
<p>Aber wollen wir uns im Fr&#252;hling wirklich gr&#246;&#223;tenteils verlieben? Weil wir den Winter satt haben und dort es sowieso keine richtige M&#246;glichkeit gab jemanden n&#228;her kennen zu lernen? Die ganzen Winterklamotten verdecken unsere K&#246;rper, wir tummeln uns in der kalten Jahreszeit nicht so gerne drau&#223;en. Schlechte Jagdbedingungen sozusagen. Das Wild zieht sich immer tiefer in den Wald zur&#252;ck.</p>
<p>Oder ist es einfach nur &#8216;ne ganz nat&#252;rliche Sache und hat nichts mit Liebe und dem ganzen Zeug zu tun, sondern nur mit reinem Triebverhalten. Die Tierwelt paart sich im Fr&#252;hling und deswegen drehen die menschlichen Hormone auch ein bisschen am Rad und m&#246;chten sich vermehren?</p>
<p>Und wie sieht es mit unseren bereits bestehenden P&#228;rchen aus? Flammt da etwa etwas Neues auf? Oder bleibt doch alles beim Alten? Vielleicht ist man auch vierundzwanzig Stunden, sieben Tage in der Woche gl&#252;cklich und das schon seit &#8211; puh &#8211; 25 Jahren? Wer weiss.</p>
<p>Fest steht, der Fr&#252;hling steht in den Startl&#246;chern, Fasching, Karneval &#8211; oder wie ihr es auch immer nennen m&#246;chtet &#8211; steht auch vor der T&#252;re und wer bis jetzt noch niemanden f&#252;r die wohl kitschigste Jahreszeit hat, sucht sich am Rosenmontag &#8216;nen hei&#223;en Cowboy, Clown, &#8216;ne Fee oder wer sich zwischen den Geschlechtern nicht entscheiden kann, &#8216;nen geilen Lady-Gaga-Verschnitt, denn gegen Knutschen hat schlie&#223;lich keiner etwas und soll wohl auch ziemlich gut f&#252;rs Immunsystem sein. Habe ich irgendwo gelesen&#8230; ◼</p></div>
</div>
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		<title>Mama, ich habe abgeschrieben - Ein Plagiat</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[[I]n der Grundschule war es unm&#246;glich. Wenn es hie&#223;, dass wir einen „Test“ schreiben, mussten wir unsere viel zu gro&#223;en und mit fliegenden Einh&#246;rnern oder Autos bedruckten Scout-Schultaschen auf den Tisch mit dem gr&#252;nen Klebepunkt an der Seite stellen. Tische mit gr&#252;nen Klebepunkt bekamen nur die viel zu gro&#223;en Grundschulkinder und trotzdem kam ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/02/gutti.jpg" /><br/><br/><div style="margin-left:12px;">
<p>[I]n der Grundschule war es unm&#246;glich. Wenn es hie&#223;, dass wir einen „Test“ schreiben, mussten wir unsere viel zu gro&#223;en und mit fliegenden Einh&#246;rnern oder Autos bedruckten Scout-Schultaschen auf den Tisch mit dem gr&#252;nen Klebepunkt an der Seite stellen. Tische mit gr&#252;nen Klebepunkt bekamen nur die viel zu gro&#223;en Grundschulkinder und trotzdem kam ich mir vor, wie in einem Hochsicherungstrakt zwischen diesen gewaltigen Schultaschenburgen.  Was Abschreiben hei&#223;t, wusste ich damals noch nicht, aber es ging um Leben und Tod, wenn es einer von uns gewagt hatte einen Tintenkiller zu benutzen.</p>
<p>Sp&#228;ter, in der Realschule wurde dann ganz schnell alles ganz anders. Die Jungs aus der Klasse haben in der Siebten gespickt was das Zeug h&#228;lt. Die Damenwelt hielt dies am Anfang noch f&#252;r verwerflich, zog zum Schluss aber ganz gut nach. Es wurden Texte auf Taschent&#252;cher geschrieben oder Spicker mit PCs erstellt. Wir haben uns Saftflaschenetiketten am Computer gebastelt, die Inhaltsstoffe durch Formeln ausgetauscht und mit in die Klausuren genommen. Die H&#252;lle vom Taschenrechner wurde mehrfach missbraucht, Handfl&#228;chen wurden fast schon t&#228;towiert oder Din A4 gro&#223;e Zettel in die Innenseite des Pulloversaums geklebt. Mit Tesa.</p>
<p>Wir haben Referate mit den Klassen &#252;ber und unter uns getauscht und mit alten Aufs&#228;tzen von unseren gr&#246;&#223;eren Geschwistern gedealt. Unsere Eltern haben uns unter die Arme gegriffen, Textpassagen geschrieben, wenn wir nicht mehr weiter wussten, oder sogar unsere Kunstbilder zu Ende gemalt, weil wir es selbst nicht so gut hinbekamen. Alles geistiger Diebstahl?</p>
<p>Alles schon gesehen, vieles schon mitgemacht und selbst die gr&#246;&#223;ten Streber in der Klasse haben sich in die Hose geschissen, wenn eine unangek&#252;ndigte Extemporale vor der T&#252;r stand und nahmen dann einfach mal ganz dreist ihr Heft mit in den Leistungsnachweis. Weil man die Klassenbesten einfach nicht auf Spicker filzt. Ist doch logisch. Dummes Lehrervolk.</p>
<p>Sind wir doch mal ehrlich. Egal ob Test, Klausur, Ex, Schulaufgabe, Referat, Seminararbeit oder sonstiger Kram. Irgendwann hat jeder von uns einen Spicker verwendet oder etwas hier oder dort abgeschrieben, &#252;bernommen oder kopiert. Wenn die Kr&#228;fte schwinden, die Augen schwer werden und die Kaffeedose leer ist, die Tankstelle zu weit weg und der Bullersatz nicht schmeckt, kann es schon mal passieren dass man Sachen &#252;bernimmt. Unbedeutend ob man eine ganze Seite oder nur ein Wort oder eine Vokabel &#252;bernimmt, die wir uns irgendwo notiert haben. Abschreiben bleibt Abschreiben. Und wer sich davon sein ganzes Leben lang freisprechen kann, den m&#246;chte ich gerne kennen lernen.</p>
<p>Und ich wei&#223; ja nicht, ob die lieben Menschen es da drau&#223;en noch nicht ganz mitbekommen haben, dass der Herr Guttenberg ebenfalls nur einer von ihnen ist. Nat&#252;rlich hat er eine Vorbildfunktion. Nat&#252;rlich darf man so etwas nicht. Aber er hat sich doch keine Pillen rein worfen. Hat auf Kosten des Volkes &#8216;ne riesige Party geschmissen oder Sex mit Minderj&#228;hrigen gehabt.</p>
<p>Sind das Deutschlands Probleme, dass unser Verteidigungsminister keine korrekte Doktorarbeit abgegeben hat? Demokratie ohne Sinn und Verstand? Und was denken sich eigentlich andere L&#228;nder, wenn sie sehen, mit welchen Problemen wir hier in unserem Land zu „k&#228;mpfen“ haben? Wie lange das Thema in unseren Nachrichten behandelt wird und dass jetzt &#252;ber einen R&#252;cktritts Guttenberg diskutiert wird.</p>
<p>Mubarak in &#196;gypten, Guttenberg in Deutschland. Wegen einer Doktorarbeit.  Ein bisschen verdreht und verkorkst ist unsere Welt ja schon. Und l&#228;cherlich. Waren die Petzer nicht bei allen unten durch und egal wie gut ihre Noten doch waren, hat es ihnen denn im wahren Alltag da drau&#223;en wirklich etwas gebracht? Aus einer M&#252;cke einen Elefanten machen. Das kann Deutschland wirklich gut. Und bevor man sich an dieser einer Sache aufh&#228;ngt, sollte man sich erst einmal an die eigene Nase fassen.</p></div>
<br/><hr />
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		</item>
		<item>
		<title>Berlin Fashion Week - Blogger, Make-up und Michalsky</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/01/berlin-fashion-week-bloggers-makeup-and-michalsky/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 11:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor genau einer Woche durfte ich Deutschlands Lieblingsstadt Berlin im Rahmen der Fashion Week mal wieder einen Besuch abstatten. Ariel und Max Factor luden zur Michalsky StyleNite und zur Deutschland-Filmpremiere von &#8220;Tron: Legacy&#8220;. Durch das Ganze drunter und dr&#252;ber mit den Klausuren und dem Hin und Her von M&#252;nchen nach Berlin ging mein Abenteuer leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/01/mich1.jpg" /><br/><br/><p>Vor genau einer Woche durfte ich Deutschlands Lieblingsstadt Berlin im Rahmen der Fashion Week mal wieder einen Besuch abstatten. <a href="http://ariel.de/">Ariel</a> und <a href="http://www.maxfactor.de/">Max Factor</a> luden zur <a href="http://www.michalsky.com/de/stylenite-presse/">Michalsky StyleNite</a> und zur Deutschland-Filmpremiere von &#8220;<a href="http://www.amypink.com/de/2010/12/tron-legacy-game-of-your-life/">Tron: Legacy</a>&#8220;. Durch das Ganze drunter und dr&#252;ber mit den Klausuren und dem Hin und Her von M&#252;nchen nach Berlin ging mein Abenteuer leider ein bisschen unter.</p>
<p>Freitag fr&#252;h ging es mit noch leichtem Kater vom Vortag los. Kaum in Berlin eingetrudelt, begaben Marcibaby und ich uns erst einmal auf Futtersuche. Nach erfolgreicher St&#228;rkung, Aufkl&#228;rung eines F&#252;nfj&#228;hrigen und Analyse unserer Menschen in unser Umgebung ging es zum Café <a href="http://www.facebook.com/pages/Mein-Haus-am-See/270594433594">Mein Haus am See</a>. Dort tummelten sich n&#228;mlich anl&#228;sslich der Mercedes Benz Fashion Week das gesamte Modebloggervolk, um sich ein bisschen auszutauschen und zu beschnuppern. Marci und ich <a href="http://www.munichfashiontv.de/business/premiere-erstes-fashion-blogger-treffen-zur-fashion-week-in-berlin">mittendrin</a>.</p>
<p>Wir tranken Soda und irgendetwas mit Honig, verliebten uns in die junge, h&#252;bsche Nachwuchsbloggerszene und r&#228;tselten &#252;ber das ein oder andere Geschlecht im Raum. Der Spruch „Ach, das Blog kenne ich glaube ich&#8230;“ fiel &#252;berdurchschnittlich oft. Sp&#228;ter durfte ich dann noch schnell <a href="http://www.philipp-paulus.com">Philipp</a> kennenlernen, bevor es schlie&#223;lich Hals &#252;ber Kopf mit Friederike von <a href="http://www.styleranking.de/">Styleranking</a> zur StyleNite ging.</p>
<p><img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/01/mich2.jpg" alt="" /></p>
<p>Backstage ging es nat&#252;rlich ein bisschen drunter und dr&#252;ber, dennoch nahm sich Make-up-Artist Stephan Schmied von Max Factor die Zeit, uns &#252;ber den Look des Abends aufzukl&#228;ren. Der Fokus lag auf extrem dunkel geschminkte Augen, in Kombination mit auberginefarbenen Lippen. Die Haare wurden an den Seiten streng nach hinten gesteckt und erhielten zum Schluss eine aerodynamische Form. Nach und nach erkannte man die Schnittstellen der Kollektion zum Film, welche ich mir vorher gar nicht vorstellen konnte. Aussergew&#246;hnlich war auch das Antreffen &#228;lterer Models im Backstage-Bereich. </p>
<p>Die Show leitete die Band <a href="http://www.alphaville.info/">Alphaville</a> mit „Forever Young“ und „Big In Japan“ ein. Daf&#252;r, dass die Band mittlerweile ein recht knackiges Alter erreicht hat, bekam man trotzdem G&#228;nsehaut beim H&#246;ren der Klassiker. Danach ging im eigentlichen Verh&#228;ltnis zu Michalskys Shows, alles recht schnell. Aus einem gro&#223;en, leuchtenden W&#252;rfel kamen nacheinander die Models, mal schneller, mal langsamer oder mal mit einem au&#223;ergew&#246;hnlicheren zukunftsm&#228;&#223;igen Gang.</p>
<p>Beige, verschiedene Graut&#246;ne, schwarz, wei&#223; und eine Mischung aus lila und aubergine wurden &#252;ber den Laufsteg geschickt. Insgesamt eine sehr tragbare Kollektion, mit vielen sch&#246;nen Details, Wohlf&#252;hlpullovern und Teilen aus Leder. Zus&#228;tzlich w&#228;re noch das ein oder andere Aufsehen erregende, vielleicht sogar &#252;bertriebene Outfit, aus Spa&#223; an der Freude am Design und anl&#228;sslich der Filmpremiere von &#8220;Tron: Legacy&#8221; w&#252;nschenswert gewesen. Danach begann der Film.</p>
<p><img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/01/mich3.jpg" alt="" /></p>
<p>Ich selbst habe ihn mir nicht angeschaut, da wir nach dem Anblick der ganzen Models erst einmal etwas Essen gehen mussten. Vor allem am Schluss soll er sich ein wenig gezogen haben. Auf der Aftershowparty waren dann die Energiereserven schon ein wenig am Ende.</p>
<p>Man trank noch den ein oder anderen superleckeren Michalsky-Drink mit Ingwer, Zitrone und Wodka, beobachtete viele h&#252;bsche und sehr wahrscheinlich zu 90% homosexuelle M&#228;nner auf der Tanzfl&#228;che und davor, fragte sich was Bushido hier eigentlich will, dass Simon Gosejohann in natura gar nicht so schlecht aussieht und wunderte sich dar&#252;ber, dass die Ochsenknecht-Br&#252;der mit der gleichen Begleitung vom letzten Mal da waren. Wir unterhielten uns mit Bloggern vom vergangenen Jahr und staubten zwischendrin noch das ein oder andere Currywursth&#228;ppchen ab.</p>
<p>Berlin, es war sch&#246;n mit dir. Gerne komme ich bald wieder. Und unter den Michalsky-Fans von euch hab ich noch eine kleine &#220;berraschung: Michalsky hat f&#252;r Ariel anl&#228;sslich der StyleNite und der Fashionweek eine eigene Bluse entworfen, die wir Anfang Februar bei <a href="http://www.facebook.com/amyandpink">Facebook</a> verlosen werden. Hurra.</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2011/01/berlin-fashion-week-bloggers-makeup-and-michalsky/">Blogger, Make-up und Michalsky</a></small></p>
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		<title>Mein Sex-Portfolio - Ich bin ein schlechter Single</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 09:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meiner letzten Beziehung habe ich mir schon fast gedacht, dass es wieder so kommen wird. Ich bin ein schlechter Single. Um nicht zu sagen ein grottenschlechter. Ich kann dem Alleinsein einfach nichts Sch&#246;nes abgewinnen. Nat&#252;rlich betrinken wir uns hier und dort mit Freunden, lassen die Sau raus, k&#246;nnen tun und lassen was auch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/01/portfolio.jpg" /><br/><br/><p>Nach meiner letzten Beziehung habe ich mir schon fast gedacht, dass es wieder so kommen wird. Ich bin ein schlechter Single. Um nicht zu sagen ein grottenschlechter. Ich kann dem Alleinsein einfach nichts Sch&#246;nes abgewinnen. Nat&#252;rlich betrinken wir uns hier und dort mit Freunden, lassen die Sau raus, k&#246;nnen tun und lassen was auch immer wir m&#246;chten. Wir flirten auf h&#246;chstem Niveau, schreiben mit den s&#252;&#223;esten Exemplaren anderer Mitmenschen und freuen uns &#252;ber Liebesbriefe an der WG-Pinnwand.</p>
<p>Wir fahren mit unserer besten Freundin in den Urlaub, ohne dass zu Hause jemand auf hei&#223;en Kohlen sitzt. Freiheit genie&#223;en hei&#223;t das dann. Denke ich mir. Aber nachdem die gr&#246;bsten Freiheitsgel&#252;ste gestillt sind, beginnt die innere Unruhe. Ich kann P&#228;rchenges&#252;lze und ihr zwanghaftes Hobby, jeden Tag ihr Paar-Profilfoto bei allen m&#246;glichen Netzwerken dieses Internets zu &#228;ndern, nichts abhaben.</p>
<p>Mir geht’s auf den Keks, wenn ich weggehe und Paare erblicke, die verliebt in der Ecke stehen, sich noch nicht einmal k&#252;ssen oder wild miteinander rummachen, weil sie so verliebt sind und nur gucken. Mir geht’s auf die Nerven, wenn wieder ein Familienfest ansteht, alle Paare auflaufen und ich neben Oma gesetzt werde, deren Partner eben nicht mehr am Leben ist und Oma und ich eine neue Gemeinsamkeit besitzen.</p>
<p>Ich schlafe nicht gern alleine. ich koche nicht gern nur f&#252;r mich. Ich m&#246;chte jemanden nerven, mich mit jemanden streiten und kuscheln. Das ganze Programm. Stattdessen m&#252;ssen Freunde und Familie herhalten und wenn einer meiner Freunde ebenfalls solo ist, nerven wir uns eben gegenseitig mit unseren Luxusproblemen. Das alles macht mich zu einem schlechten Single und wenn man meine Freunde fragen w&#252;rde, k&#246;nnten sie sehr wahrscheinlich die Liste noch um ein paar Punkte erweitern.</p>
<p>Aber bin ich ein schlechter Single, weil ich es nicht ausnutze Single zu sein? Weil ich nicht jeden Abend weggehe und Ausschau halte? Weil ich nicht hei&#223; darauf bin jemanden mit nach Hause zu nehmen um dann sabbernd und geil &#252;ber ihn herzufallen? Weil ich keine Lust auf fremde K&#252;sse habe, Typen, die ich gar nicht kenne, denen es schei&#223; egal ist wie ich mich f&#252;hle, wer ich bin und ob wir uns &#252;berhaupt wieder sehen? Weil ich mir daf&#252;r irgendwie zu „schade“ bin? Altmodisch? Verklemmt? Ann&#228;hernd zu katholisch?</p>
<p>Und was es f&#252;r Geschichten gibt. Wie toll das doch ist, wie viel Spa&#223; es macht, wie ungebunden, frei und aufregend es ist mit jemanden zu schlafen, den man eigentlich nicht wirklich kennt. Und wie oft ich auf der anderen Seite geh&#246;rt habe, wie beschissen es doch war. Sex halt. „Manchmal ist man einfach verliebt und manchmal hat man einfach nur geilen Sex“, sagte mir vor kurzem ein Kumpel. Sex und Liebe. K&#246;nnen wir das wirklich so strikt trennen? Wir sollten unsere Sexualit&#228;t eben so ausleben wie wir es m&#246;chten. Aber dem Bewusstsein, dass AIDS, Hepatitis und Tripper keine weltfremden W&#246;rter sind. Und R&#252;cksicht darauf, dass ich eben doch ein schlechter Single bin.</p>
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		<title>Dein neues Leben - Kribbeln bis man kotzt</title>
		<link>http://www.amypink.com/2011/01/your-new-life-tingle-and-puke/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 12:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir kribbelt es in den Fingern, im Kopf, im Bauch aber vor allem im Herzen. Es ist eine innere Unruhe, die ich nicht ertragen kann und alles was man nicht gut ertragen kann, m&#246;chte man bekanntlich loswerden. Ich greife dann zum Telefon, zu Stift und Papier oder setze mich im Wahn, mein unangenehmes Kribbeln endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2011/01/life.jpg" /><br/><br/><p>Mir kribbelt es in den Fingern, im Kopf, im Bauch aber vor allem im Herzen. Es ist eine innere Unruhe, die ich nicht ertragen kann und alles was man nicht gut ertragen kann, m&#246;chte man bekanntlich loswerden. Ich greife dann zum Telefon, zu Stift und Papier oder setze mich im Wahn, mein unangenehmes Kribbeln endlich loszuwerden, ins Auto und stehe dann oft planlos vor verschlossenen T&#252;ren. Was mache ich hier eigentlich? Achja, die Schei&#223;e hat sich mal wieder breit gemacht.</p>
<p>Die meisten Kribbelgef&#252;hle sind Schmetterlinge und andere Liebesinsekten die sich im Magen und in der Umgebung breit machen, aber manchmal hat man welche in sich, die uns zum Zittern bringen und fast kotzen l&#228;sst. Wenn ich wei&#223;, dass ich einen Fehler gemacht habe ist es da, wenn ich mich falsch verhalten habe ist es da oder wenn ich eine Hoffnung in mir habe. Aber vor allem wenn mir etwas verdammt wichtig ist. Diese eine Sache ist mir dann so verdammt wichtig, dass ich die Finger nicht davon lassen kann und das Ph&#228;nomen &#8220;Kind fasst Herdplatte zehn Mal hintereinander an, um sich zu vergewissern, ob sie wirklich noch hei&#223; ist&#8221; tritt ein.</p>
<p>Nun steht man also vor dieser T&#252;r, um sein Leben zu bereinigen und der Sache mal ordentlich auf den Zahn zu f&#252;hlen. Wir f&#252;hlen uns hilflos, wissen eigentlich nicht, was wir da &#252;berhaupt machen, unser Verstand ist aus und wir lassen uns einfach mal von unseren Gef&#252;hlen und dem Herzen treiben. Und oft tritt dann das ein, was wir vermutet haben, aber nicht sehen wollten und das Kribbeln wird st&#228;rker, bis es irgendwann wie eine Bombe platzt.</p>
<p>Aber manchmal bleiben wir auch einfach vor dieser T&#252;re stehen und werden nicht herein gebeten. Wir werden nicht ernst genommen oder einfach &#252;bersehen.  Dabei m&#246;chten wir doch einfach nur wieder gut miteinander auskommen und nicht im Streit durch die Welt tapsen. Aber manchen Menschen scheint das vollkommen egal zu sein. Vielleicht haben sie auch einfach zu gro&#223;e Angst davor sich ihre eigenen Fehler einzugestehen oder zu entschuldigen. Vielleicht werden sie dadurch verletzbar und m&#246;chten eben gerade das nicht sein. Ihnen f&#228;llt es schon schwer eine Entschuldigung &#252;berhaupt anzunehmen. Dinge, die ich nicht verstehe. </p>
<p>Wahrscheinlich ist es heute auch einfach nur zu bequem geworden, Menschen auszutauschen oder weiterziehen zu lassen. Schlie&#223;lich gibt es jede Menge von uns. Dann sucht man sich eben eine neue beste Freundin, einen neuen besten Freund oder einen neuen Partner. Freundschaften werden vergessen, neue geschaffen und irgendwann kommt auch unser Gewissen damit klar. Meins aber nicht. Mein Gewissen kommt nicht damit klar, wenn zwischen den Menschen, die mir mal wichtig waren, und mir eine riesige Schlucht ist.</p>
<p>Ich versuche dann m&#252;hevoll die Scherben um mich herum zusammenzukleben und zu zeigen, dass auch zerbrochene Welten noch einen gewissen Wert haben. Oft wird aber einfach nur noch mehr darauf herum getrampelt. Wir machen es schlimmer. Und das Beste w&#228;re es sich einzugestehen, dass es Schluchten zwischen Menschen gibt und man sich einen neuen Weg suchen muss anstatt zu versuchen eine Br&#252;cke zu bauen. Ein neues Leben ist spannend und aufregend, aber muss deshalb das alte als verdorbenes Schlachtfeld zur&#252;ckgelassen werden? Ich denke nicht.</p>
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