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	<title>AMY&#38;PINK &#187; Carolin Schütz</title>
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	<description>Booms From Berlin And Munich.</description>
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		<title>Caro steigt aus - Over and Out</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die beste Popstars-Band geht irgendwann getrennte Wege. Sei es weil Doreen mit der Jury poppt, Ross sich den Finger in den Po steckt oder Antonella einfach das Burnout einholte. So ist das nun mal im Leben. Fr&#252;her oder sp&#228;ter passiert es einfach, dass man manche Dinge loslassen muss, um Platz f&#252;r neue Ideen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/07/goodbye-2.jpg" /><br/><br/><p>Auch die beste Popstars-Band geht irgendwann getrennte Wege. Sei es weil Doreen mit der Jury poppt, Ross sich den Finger in den Po steckt oder Antonella einfach das Burnout einholte. So ist das nun mal im Leben. Fr&#252;her oder sp&#228;ter passiert es einfach, dass man manche Dinge loslassen muss, um Platz f&#252;r neue Ideen und Wege zu schaffen. Und weil AMY&#038;PINK das Leben schreibt, musste auch ich mir &#252;ber Wochen hinweg irgendwann eingestehen, dass meine Zeit hier vorbei ist und ich Detlef D! Soosts unglaublich virtuosen Aerobic-Tanzschritten wohl nie standhalten werde.</p>
<p>Es war mir nicht nur eine Freude hier schreiben zu d&#252;rfen, sondern viel mehr eine Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln, unglaublich tolle Menschen kennenzulernen, meinen durchaus stumpfsinnigen, als auch chaotischen, Alltag mit euch zu teilen, &#252;ber mich und euch zu lachen und zu weinen und nicht zuletzt aufgrund der allherrschenden Titten jeden Sonntag beichten zu gehen. </p>
<p>Ich w&#252;nsche Marcel, Hannah und Asumi eine gro&#223;artige Zukunft, ein Patent auf die Farbe Pink und eine ganze LKW- Ladung K&#228;sekuchen. Und w&#228;hrend ich jetzt bei 35 Grad Hitze, schwei&#223;gebadet dem Sonnenuntergang entgegenreite, habt ihr die Gelegenheit der melodramatischen Filmmusik zu lauschen und in Erinnerungen von mir und meinem kleinen Brain verursachten <a href="http://www.amypink.com/de/author/caro/">Lach- und Sachgeschichten</a> zu schwelgen&#8230; Die Zeit mit Euch bleibt unvergesslich! Over and Out.</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/07/over-and-out/">Over and Out</a></small></p>
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		<title>Nora Tschirner - Interview mit dem Marmaduke</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/06/interview-with-nora-tschirner-and-christian-ulmen/</link>
		<comments>http://www.amypink.com/2010/06/interview-with-nora-tschirner-and-christian-ulmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Spontan. Hektisch. Verplant. Und Fremdsch&#228;men innerhalb einer Person. Geht das? Ja. Denn das ist so in etwa die Kurzfassung meines Marmaduke-Interview-Trips mit Nora Tschirner und Christian Ulmen. Schon allein der Gedanke man k&#246;nne morgens um 6 Uhr seine Tasche f&#252;r die n&#228;chsten 3 Tage packen, war ein schlechter, nahezu utopischer Gedanke, wenn man mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/05/nora_tschirner.jpg" /><br/><br/><p>Spontan. Hektisch. Verplant. Und Fremdsch&#228;men innerhalb einer Person. Geht das? Ja. Denn das ist so in etwa die Kurzfassung meines <a href="http://www.marmaduke-derfilm.de/">Marmaduke</a>-Interview-Trips mit <a href="http://www.amypink.com/de/?s=nora+tschirner">Nora Tschirner</a> und <a href="http://www.christian-ulmen.de/">Christian Ulmen</a>. Schon allein der Gedanke man k&#246;nne morgens um 6 Uhr seine Tasche f&#252;r die n&#228;chsten 3 Tage packen, war ein schlechter, nahezu utopischer Gedanke, wenn man mit den mageren 3 Stunden Schlaf plus Verpennen noch das Konzert der letzten Nacht verdauen muss.</p>
<p>Dank meines Hannah-Disco-Taxis bin ich allerdings gerade noch p&#252;nktlich am Franz-Josef-Strau&#223;-Flughafen angekommen. Mit &#8220;nichts&#8221; im Gep&#228;ck. Also nichts wirklich n&#252;tzlichem, wie sich sp&#228;ter herausstellte. Nach 15-min&#252;tigem Sicherheitscheck inklusive fast komplettem Entledigen meiner Klamotten, intensivstem Betatschen und &#228;u&#223;erst kritischem Blick wurde ich mit erl&#246;sendem, grundlosen Nicht-mehr-Gepiepe zum Gate entlassen. (Allerdings frage ich mich immernoch, ob Frau Sicherheitsgrabscherin einfach den Off-Knopf des K&#246;rperscanners dr&#252;ckte, weil es ihr nach keinerlei Drogenfund und Dauergepiepe schlicht zu doof wurde&#8230;)</p>
<p>Am Gate 15 schob ich mir dann erst einmal mein Fr&#252;hst&#252;ck rein und wartete. Als Einzige. Was mich sehr verunsicherte, da ich ja eigentlich schon mehr als kurz vor knapp am Schalter eincheckte. Nach nicht einmal 5 Minuten ert&#246;nte bereits mein Name durch die Lautsprecher. Das war dann der Punkt an dem mir der kaum zerkaute Klumpen Banane im Hals stecken blieb und ein riesengro&#223;es, fettes Fragezeichen &#252;ber meinem Kopf aufploppte.  Ab in die Tonne mit dem Fr&#252;hst&#252;ck und schnellen Schrittes zum n&#228;chsten Sicherheitsmann, der mir dann auch mehr als schnell und deutlich klar machte, dass der Gang, den ich als zur Toilette f&#252;hrend annahm in Wirklichkeit der Gang zu Gate 15 ist. Und ich einfach nur unter dem weiterf&#252;hrenden Schild sa&#223;. Ich weise bereits jetzt schon jegliche Orientierungslosigkeit von mir und &#252;bergebe an den fehlenden Schlaf und die Spontanit&#228;t dieser ganzen Aktion. Danke au&#223;erdem an Marcel f&#252;r den wirklich, wirklich &#228;u&#223;erst gro&#223;z&#252;gigen Zeitraum an Planung und Vorbereitung.</p>
<p>Das Flugzeug hatte den Boden noch nicht einmal verlassen und ich schlummerte schon tief und fest an meinem Fenster gepresst. Genauso sah ich dann auch aus, als ich nach einer Stunde Flugzeit Berlin Hall&#246;chen sagte. Zerzaust und alles andere als fresh. Und immer noch unvorbereitet was das Interview betrifft. Um das gleich mal vorwegzunehmen: An dieser Ausgangssituation &#228;nderte sich dann auch nichts mehr. Die S-Bahn in Richtung Stadtmitte um Sekunden verpasst, sa&#223; ich dann die folgenden 25 Minuten wie auf hei&#223;en Kohlen am Gleis, den Regen filmgleich und zeitlupenm&#228;&#223;ig ins Gesicht prasselnd, mit dieser unglaublichen Verplantheit im Gesicht und der Zeit im Nacken.</p>
<p>Nachdem die elektronische T&#252;rproblematik der folgenden Bahn behoben war und mein Puls wieder einigerma&#223;en in den Normbereich abfiel, ging&#8217;s endlich Richtung Nora und Christian. W&#228;hrend der Fahrt spielten die Worte &#8220;verdammt&#8221; und &#8220;knapp&#8221; Ping Pong in meinem Kopf. Aus der S-Bahn ab ins Taxi. Die Tasche ins Hotel geschmissen und ab zum Interview Termin im Hotel de Rome. Wie zu erwarten sah ich nach dieser zeitlichen Tortur, dem Regen und 10 Liter Schwei&#223;verlust nicht besser aus. </p>
<p>Nun sa&#223; ich also in diesem pomp&#246;sen Raum voller Journalisten und sonstigen wichtigen Medienleuten. Ich hatte anscheinend noch Zeit. Und die nutzte ich, indem ich einfach nur da sa&#223;, zur Abwechslung mal wieder Luft holte und jetzt schon damit begann mich f&#252;r die kommenden acht Minuten zu sch&#228;men. Und da kam er schon, der nette Mann mit dem noch netterem schwarzen Anzug, der mich zum Interviewraum f&#252;hrte &#8211; der Schlachterbank der Peinlichkeit.</p>
<p>Bei dem auffordernden Blick meine Fragen mitzunehmen legte ich geistesgegenw&#228;rtig mein wohl professionellstes Grinsen auf und w&#252;hlte schnellerhand den einzig &#252;berhaupt vorhandenen Zettel aus meiner Tasche, auf dem statt aufregender investigativer Fragen einfach nur meine Flugreferenznummer und die Adresse meines Hotels standen: Sicheres Auftreten bei v&#246;lliger Ahnungslosigkeit &#8211; mein Motto, oh ja.</p>
<p>Die T&#252;r ging auf und mich begr&#252;&#223;ten etliche Scheinwerfer, Kameras und Kabel (die definitiv zum Stolpern einluden). Und zwischendrin Nora und Christian. Doch anstatt erst einmal h&#246;flich die H&#228;nde zu sch&#252;tteln, vor Ihnen auf die Knie zu fallen oder jegliche andere Art der Begr&#252;&#223;ung, die mir Marcel ans Herz legte, setzte ich mich, leicht &#252;berfordert von der ganzen Situation, erst einmal auf den f&#252;r mich vorgesehenen Stuhl. Super erster Eindruck! Zuvorkommend wie Nora ist und mit der Ahnung, dass ich wohl ihre zuk&#252;nftige Brautjungfer sein werde, kam Sie im Gleichschritt mit Ulmen auf mich zu, wir sch&#252;ttelten H&#228;nde und sie begann sofort von Marcel, dem Vater ihrer zuk&#252;nftigen Fu&#223;ballmanschaft zu quatschen.</p>
<p>Ich hatte null Ahnung was hinter mir passierte, wieviele Kameras aus welcher Richtung mein Wortdisaster auf Band festhielten, und wieviele der Anwesenden sich bereits zu diesem Zeitpunkt den Arsch &#252;ber meine totale Improvisation ablachten. Ein weiterer peinlicher Auftritt visueller Art meinerseits. Und w&#228;re es noch nicht genug des Gl&#252;cks, stellte ich noch w&#228;hrend des Interviews fest, dass meine Hose im Schritt gerissen war. Zum Nachverfolgen: der Moment, in dem ich &#8220;&#228;&#228;hm jaa&#8221; mit &#8220;hmm&#8221; ganz oft im Wechsel sage und dabei noch leicht unkoordiniert stottere&#8230; Danke Karma. Danke Nora. Danke Christian. Es war mir eine Freude mit euch &#252;ber Sushi auf Ulmens nacktem K&#246;rper zu sprechen. Was das mit dem Film zu tun hat? Keine Ahnung?! Und nun stellt das Popcorn bereit und g&#246;nnt euch ordentlich Alkohol dazu. Anders sind meine Top-Fragen an das <a href="http://www.marmaduke-derfilm.de/">Marmaduke</a>-Synchrogespann hier und jetzt exklusiv wohl auch nicht zu ertragen. Und ab daf&#252;r&#8230;</p>
<p><object width="620" height="349"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12799870&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff0055&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12799870&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff0055&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="620" height="349"></embed></object></p>
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		<title>Blumige R&#246;cke - East Urban Slack Suit</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stehen auf Fernost. Das sollte mittlerweile bekannt sein. Doch wir sind nicht die Einzigen. Natalie Richter und Dennis Hoffmann, zwei Street-Fashion begeisterte Hamburger, steigen regelm&#228;&#223;ig in den Flieger um euren Kleiderschrank mit den hei&#223;esten Vintage Perlen aus den Mode-Metropolen Asiens zu f&#252;llen. Auf MacGyver-&#228;hnliche Art st&#246;bern die beiden in den dunkelsten Ecken Tokyos, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/06/easturbanslacksuit.jpg" /><br/><br/><p>Wir stehen auf Fernost. Das sollte mittlerweile bekannt sein. Doch wir sind nicht die Einzigen. Natalie Richter und Dennis Hoffmann, zwei Street-Fashion begeisterte Hamburger, steigen regelm&#228;&#223;ig in den Flieger um euren Kleiderschrank mit den hei&#223;esten Vintage Perlen aus den Mode-Metropolen Asiens zu f&#252;llen. Auf MacGyver-&#228;hnliche Art st&#246;bern die beiden in den dunkelsten Ecken Tokyos, den geheimsten Orten Seouls und den gef&#228;hrlichsten Stra&#223;en Bangkoks, um euch asiatische Kreativit&#228;t direkt nach Deutschland zu bringen.</p>
<p>Auf <a href="http://www.easturbanslacksuit.de/">East Urban Slack Suit</a> habt ihr die M&#246;glichkeit diese qualitativ hochwertigen Einzelst&#252;cke k&#228;uflich zu erwerben und eure Freunde vor Neid erblassen zu lassen. Wer also die Schnauze voll hat von langweiliger Massenware sollte sich nun sofort auf den Weg begeben die Mode-Leckereien in den Warenkorb zu packen. Neben den coolsten Artikelbeschreibungen hat sich das enthusiastische Duo die M&#252;he gemacht jeden einzelnen Artikel mit seinen Ma&#223;en zu versehen, damit bei den typisch asiatischen, kleinen Gr&#246;&#223;enma&#223;en auch nichts schief gehen kann.</p>
<p>Und weil sich die Welt nicht immer nur um die modische Frau dreht, bringen die beiden auch die M&#228;nnerwelt mit ihren handverlesenen Kostbarkeiten um den Verstand. Bei all den trashigen Shirts, blumigen R&#246;cken und l&#228;ssigen Blazern k&#246;nnte man sp&#228;testens im Accessoires-Bereich einem Kaufrausch verfallen sein. Haltet euch allerdings ran, denn die erschwinglichen Teile sind ausnahmslos einzigartige Unikate!</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/06/east-urban-slack-suit/">East Urban Slack Suit</a></small></p>
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		<title>M&#252;nchens zuk&#252;nftige Chartst&#252;rmer - This Is The Arrival</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/05/this-is-the-arrival/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was w&#228;re die Welt nur ohne Musik? F&#252;r mich: unvorstellbar. Und so ergeht es wohl auch den Jungs von This Is The Arrival, die mit viel Euphorie und noch mehr Gef&#252;hl die Welt zum Dahinschmelzen bringen. Und wer im Umkreis M&#252;nchens wohnt und bis jetzt um die stets eigenkomponierten Songs der Jungs drum herum gekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/05/this_is_the_arrival.jpg" /><br/><br/><p>Was w&#228;re die Welt nur ohne Musik? F&#252;r mich: unvorstellbar. Und so ergeht es wohl auch den Jungs von This Is The Arrival, die mit viel Euphorie und noch mehr Gef&#252;hl die Welt zum Dahinschmelzen bringen. Und wer im Umkreis M&#252;nchens wohnt und bis jetzt um die stets eigenkomponierten Songs der Jungs drum herum gekommen ist, der ist leider selbst schuld. Denn wer einmal auf einem Livekonzert der Indie-Popper war, wird sich innerhalb weniger Sekunden in die Gitarrenkl&#228;nge, den Sound der Band und nicht zuletzt in die grandiose Stimme des Frontmannes verlieben. </p>
<p>Und weil ich euch nat&#252;rlich immer nur das Beste empfehle, zwinge ich euch diesmal quasi zu eurem Gl&#252;ck. Denn die vier M&#252;nchner sind ab morgen, zusammen mit dem gro&#223;artigen Trio <a href="http://www.fertiglos.com/">Fertig Los!</a>, u. a. in 6 St&#228;dten Deutschlands unterwegs, um auch jeden Einzelnen unter euch mit ihren musikalischen Qualit&#228;ten begl&#252;cken zu k&#246;nnen. Los geht&#8217;s:</p>
<p>25. Mai Leipzig, Moritzbastei<br />
26. Mai Berlin, Magnet<br />
27. Mai Hamburg, Gr&#252;ner J&#228;ger<br />
28. Mai K&#246;ln, MTC<br />
30. Mai Wien, Chelsea<br />
31. Mai M&#252;nchen, Backstage<br />
24. Juli Ulm, Obstwiesenfestival</p>
<p>Um die Vorfreude ins Unermessliche zu steigern, d&#252;rft Ihr nun vorab vor eurem Laptop die H&#252;ften wippen und euch den leckeren Ohrenschmaus in Form eines kleinen Unplugged-Auftritts von <a href="http://www.thisisthearrival.com/">This Is The Arrival</a> zu Gem&#252;te f&#252;hren. Wer allerdings auf das Gesamtpaket der Formation nicht verzichten will, der legt am Besten jetzt schon mal ein paar Groschen zur&#252;ck, denn im Sp&#228;tsommer erscheint das lang ersehnte Debut Album. Und nun das tr&#228;ge Fleisch vom Sofa schwingen und ab zum Konzert, hopp hopp!!</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QNfec8XrY4E&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QNfec8XrY4E&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/05/this-is-the-arrival/">This Is The Arrival</a></small></p>
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		</item>
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		<title>Schoko statt Ketchup - Mein Leben ohne Rot</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/05/my-life-without-red/</link>
		<comments>http://www.amypink.com/2010/05/my-life-without-red/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 09:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Tach, hier bin ich wieder! Und auch wenn sich manch einer etwas anderes erw&#252;nscht h&#228;tte, muss ich ihn leider an dieser Stelle entt&#228;uschen. So schnell bin ich nicht klein zu kriegen. Allerdings muss ich mir ehrlich eingestehen, dass die Lust ein paar Zeilen zu tippen kaum bis &#252;berhaupt nicht vorhanden war. Irgendwie hat nichts mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/05/caro.jpg" /><br/><br/><p>Tach, hier bin ich wieder! Und auch wenn sich manch einer etwas anderes erw&#252;nscht h&#228;tte, muss ich ihn leider an dieser Stelle entt&#228;uschen. So schnell bin ich nicht klein zu kriegen. Allerdings muss ich mir ehrlich eingestehen, dass die Lust ein paar Zeilen zu tippen kaum bis &#252;berhaupt nicht vorhanden war. Irgendwie hat nichts mehr so wirklich Sinn gemacht. Zu viel Diplom, zu wenig Freude am Leben und schon sitzt man in einem Loch voll mieser Laune und wird zus&#228;tzlich noch Tag f&#252;r Tag mit immer gr&#246;&#223;er werdenden Stressbomben zugeballert.</p>
<p>Und was machen so &#8220;richtige&#8221; weibliche Wesen, wenn sie an so einem Punkt im Leben angekommen sind?! Jep, korrekt. Es muss &#8216;ne andere Haarfarbe her. Nachdem ich also Marcels pers&#246;nlichen Welttrauertag eingel&#228;utet und mir von Hannah das OK abgeholt hatte, machte ich mich vor einigen Wochen mit Herzflattern und schwitzigen H&#228;nden auf den Weg zu einer Freundin, besser bekannt als Kiwi, die Lieblingsfrizze&#246;se. Und ich war mir bis zu dem Zeitpunkt, als die bereits zweite Ladung braune Kacke &#228;hnliche Masse namens &#8220;Schokolade&#8221; (also ernsthaft) fast bis zu meinem Gehirn durchdrang, immer noch nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war. Allerdings kann etwas, was so lecker hei&#223;t ja nicht allzu schlecht sein. Zumindest habe ich mir das w&#228;hrend der vielen Minuten Wartezeit kontinuierlich eingeredet. Ziemlich schnell hatte ich mich mit meinem neuen Kopf dann auch angefreundet. Es dauerte etwa 1,8 Sekunden. Darf ich vorstellen: Kopf &#8211; Caro, Caro &#8211; Kopf.</p>
<p>An dieser Stelle war mir allerdings noch nicht bewusst, wie mein soziales Umfeld auf mein neues NICHT-Rot reagieren w&#252;rde bzw. wie anders man pl&#246;tzlich auf seine Umwelt wirkt. Angefangen damit, dass mein Bruder mir fast den Zutritt in unser Zuhause verwehrt h&#228;tte, zuckte mein Papa morgens in der K&#252;che leicht zusammen, meine Freunde liefen ohne mit der Wimper zu zucken an mir vorbei und ich musste schlie&#223;lich bei jeder den Tagen darauf folgenden Konversation darum k&#228;mpfen, dass man mir mehr als 3 Sekunden zuh&#246;rte, bevor mein Gegen&#252;ber auf meinen Kopf starrend, sagte: &#8220;Was hast du gesagt? Ich konnte dir gerade nicht zuh&#246;ren&#8230; also das Braun&#8230; weil das Rot war schon&#8230;&#8221;. Hm. Hinzu kam, dass ich pl&#246;tzlich als total vern&#252;nftig und brav abgestempelt werde. Und soo erwachsen. Was ich hingegen aller vorherigen Ger&#252;chte auch bin, man einer Rothaarigen allerdings niiie abnehmen w&#252;rde. Jetzt schon. Haha. (Ich kann es somit also schaffen, das ganze Universum allein durch mein &#196;u&#223;eres zu t&#228;uschen, um die Weltherrschaft an mich zu rei&#223;en &#8211; nur so am Rande erw&#228;hnt). Aber ich will gar nicht von der eigentlichen Sache ablenken. </p>
<p>Nachdem ich selbst Tage sp&#228;ter nach dem Aufwachen noch leicht konfus vor dem Badspiegel stand, kam auch einer meiner Dozenten nach Tagen aus dem Staunen nicht mehr heraus und suchte, anstatt mir wichtige Fragen zu beantworten viel mehr nach Worten wie ich jetzt auf ihn wirke. H&#228;tte ich gewusst, dass ich Menschen allein mit einer anderen Haarfarbe so aus dem Konzept werfe, h&#228;tte ich mir das genauer &#252;berlegt. Was aber schon auf irgendeine Weise positiv zu bewerten ist, also zumindest aus meiner Sicht: Ich kann durch die Stadt gehen ohne direkt von jedem Zweiten angestarrt zu werden. Ohne, dass kleine Kinder mit gro&#223;en Augen und offenem Mund vor mir stehen bleiben und an Mamas Rockzipfel ziehend immer wieder viel zu laut durch den ganzen Supermarkt rufen: &#8220;Mama, Mama, die Frau hat rooote Haaaaaare!!! Ich will auch rote Haare!!&#8221;. Und nicht etwa, dass ich M&#252;tter nur im Supermarkt zur Verzweiflung gebracht h&#228;tte. Nein, solche Situationen kamen an den verschiedensten Orten zustande. Ich bin nicht mehr sofort der S&#252;ndenbock f&#252;r alles, was irgendwie mit der dunklen Seite der Macht zu tun hat und die Gespr&#228;chsthemen beim Kennenlernen werden auch nicht sofort auf meine Haarfarbe reduziert. Sehr gut.</p>
<p>Sei es durch Zufall oder auch nicht, werde ich auch neuerdings nicht mehr von 18-J&#228;hrigen angebaggert, stattdessen genau von dieser Altersgruppe nun gesiezt. Verwirrend. Im Gegenzug bekomme ich von Mitte 30-J&#228;hrigen K&#228;rtchen zugesteckt und werde beim Einkaufen von Familienv&#228;tern mit Kind auf dem Arm angeflirtet. Tja, so schnell kann&#8217;s gehen. Um das bei der Gelegenheit nochmal zu betonen, f&#252;r alle: Ich bin kein anderer Mensch geworden. Ich habe nur &#8216;ne andere Haarfarbe. Und auch wenn ich mich mittlerweile gut an diese teils andere Umgangsweise gew&#246;hnt habe, komme ich bei manchen Kleinigkeiten im Alltag doch immer wieder ins Staunen, wie sehr man eigentlich von vielen Menschen allein durch das &#196;u&#223;ere bewertet wird bzw. bislang in eine Schublade gesteckt wurde. Und so ein Schlusswort darf von einer Br&#252;netten nun auch ganz AMY&#038;PINK untypisch ernst genommen und &#252;berdacht werden. Also wirklich. Wirklich jetzt. (Und Marcel bricht w&#228;hrenddessen vor Lachen zusammen.)</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/05/my-life-without-red/">Mein Leben ohne Rot</a></small></p>
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		<title>Hannah und Caro im Endspurt - Der ganz normale Wahnsinn</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/04/der-ganz-normale-wahnsinn/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 10:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Geweckt wurde ich durch das animalisch anst&#246;&#223;ige Piepgest&#246;hne der aktuellen Bettgef&#228;hrtin meines Nachbarn. Um 5:39 Uhr morgens. Sie ist ausdauernder als die Letzte. Oder er kann einfach l&#228;nger bei ihr. Wie auch immer h&#228;tte ich mir gew&#252;nscht sie h&#228;tten die Variante stiller morgendlicher Trance-Beischlaf gew&#228;hlt. Ohne Laute. Ich g&#246;nne ja jedem Gesch&#246;pf dieser Erde seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/04/caro.jpg" /><br/><br/><p>Geweckt wurde ich durch das animalisch anst&ouml;&szlig;ige Piepgest&ouml;hne der aktuellen Bettgef&auml;hrtin meines Nachbarn. Um 5:39 Uhr morgens. Sie ist ausdauernder als die Letzte. Oder er kann einfach l&auml;nger bei ihr. Wie auch immer h&auml;tte ich mir gew&uuml;nscht sie h&auml;tten die Variante stiller morgendlicher Trance-Beischlaf gew&auml;hlt. Ohne Laute. Ich g&ouml;nne ja jedem Gesch&ouml;pf dieser Erde seine sexuellen Ausschweife, aber bitte nicht so fr&uuml;h und direkt neben meinem Bett. Ich wurde wirklich mit einem Mal so aus meinem momentan doch so knapp bemessenen Schlaf (an dieser Stelle ein kurzes, sp&ouml;ttisches &#8220;mimimi&#8221; f&uuml;r alle) gerissen, dass es mir fast so vorkam, jemand l&auml;ge neben mir und grunzt mir pervers ins Ohr. Um es ein wenig anschaulicher zu machen: es bohrte sich eine Mischung aus Ferkelquieken und der Gesang eines Orka Wals in meine Ohren. Nachdem ich etwa f&uuml;nf Minuten meinen Kopf mit geballter Wut in eines meiner Kopfkissen dr&uuml;ckte und nur knapp einem Erstickungstod erlag, gab ich mich den gehassten d&uuml;nnen Altbauw&auml;nden geschlagen und versuchte, mit einem Bein aus dem Bett, erstmal meine Kehle von dem umwickelten iPod-Kabel zu befreien. Das war wohl auch der Grund, weshalb mich kurz zuvor das Gef&uuml;hl eines Erstickungstod &uuml;berkam. </p>
<p>Ich schlurfte also mit halbgeschlossenen Augen Richtung Badezimmer, als mir schon beim blo&szlig;en Griff an die T&uuml;rklinke ein modrig dumpfer Gestank entgegen kam. Wie sich sp&auml;ter am Tage herausstellte: auch eine nette Geste meiner absoluten Lieblings-DJs &uuml;ber mir. Als ich es dann endlich geschafft habe, mit Mief in der Nase und dem immernoch andauernden Echo- Gest&ouml;hne in meinem linken Geh&ouml;rgang, den L&ouml;ffel in die M&uuml;slisch&uuml;ssel zu f&uuml;hren um die letzten Reste meines noch vorhandenen M&uuml;slis aufzuschaufeln wagte es doch tats&auml;chlich auch noch der dritte angrenzende Nachbar mit seinem Tim-Taylor-Heimwerker-Schrauber direkt in meinen Hinterkopf zu bohren. Der Morgen, und damit auch der Vormittag, war f&uuml;r mich gelaufen. </p>
<p>Nachdem ich dann gesch&auml;tzte drei, gef&uuml;hlte zehn, Stunden und einer nur angefangenen Zeichnung (die nur einen minimalen Bruchteil dieses Zeitraums beanspruchte) an meinem Schreibtisch sa&szlig; und mit voller Konzentration zum zig tausendsten Mal den Versuch neuer ablenkenden Bleistift-zwischen-den-Fingern-Tricks aust&uuml;ftelte, begriff ich durch einen versehentlichen Blick auf meinen &uuml;berdimensionalen, kaum &uuml;bersehbaren Wandkalender, langsam wieder den Ernst der Lage. Es muss etwas getan werden. Es w&auml;re definitiv an der Zeit Panik zu schieben. Mit dieser, nicht unbedingt neuen, Gewissheit und dem Gef&uuml;hl von akuter aufsteigender Ãœbelkeit wagte ich den Griff zum Telefon, um meiner besseren H&auml;lfte von den neu gesteckten und v&ouml;llig unrealistisch Zielen in meinem Kopf zu berichten. Wer jetzt denken mag, das war doch wieder nur ein geschicktes Arbeitsablenkungsman&ouml;ver, dem sch&uuml;ttel ich genau JETZT die Hand und stimme kopfnickend zu.</p>
<p>Das etwas l&auml;nger als eingeplante Telefonintermezzo umfasste dann letztendlich alles was Hannah und meine mittlerweile lethargisch gewordene Haut momentan eigentlich nicht interessieren sollte und endete damit, dass ich ihr, mit dem Kopf in meinem K&uuml;hlschrank steckend, die akute Leere dessen durch ein Echo n&auml;her bringen wollte, w&auml;hrend Hannah mir pikante Geschichten ihres fr&uuml;heren Schwimmunterrichts erz&auml;hlte. Letztendlich bin ich vor Lachen auf dem Boden zusammengebrochen und wischte mir dabei die Tr&auml;nen unserer stumpfsinnigen Unterhaltung aus dem Gesicht. Ob dieser rege Wortwechsel nun weitreichende Fortschritte f&uuml;r unser Diplom zur Folge hatte bzw. hat ist fraglich.</p>
<p>Allerdings hatte ich mich f&uuml;r meinen Teil soweit im Griff, den Nachmittag doch noch mit sinnvollem Allerlei und s&auml;mtlichen organisatorischen Ges&uuml;lze zu f&uuml;llen. Zwischendurch entfernte ich noch ein paar Gramm Metall von meinem K&ouml;rper und widmete mich, wieder aus ablenkungsbegr&uuml;ndeten Ma&szlig;nahmen, der k&ouml;rperlichen Bet&auml;tigung. Bis Hannahs unstillbare Gier nach meiner Stimme wieder laut wurde. Deshalb klingelte sie mich zu sp&auml;terer Stunden, mit grunds&auml;tzlich strikter Ablehnung eines R&uuml;ckrufs, aus der Dusche. Ich wanderte halbeingesch&auml;umt von Duschwanne zu Badewanne, machte einen kurzen Sit-In auf dem Flie&szlig;enboden, bis ich dann die scheinbar optimale Position auf dem Badewannenrand gefunden hatte. Trotz immer noch leicht unbequemer Sitzgelegenheit lie&szlig; mich Hannah f&uuml;r satte 45 Minuten halbnass fr&ouml;stelnd &uuml;ber das Verhalten des m&auml;nnlichen Geschlechts und seine Auswirkungen diskutieren. Da wir zu keinem, oder f&uuml;r mich eher unbefriedigenden allerdings vern&uuml;nftigen, Fazit gekommen sind durfte ich mich dann doch noch von mittlerweile eingetrocknetem Restschaum befreien.</p>
<p>Und wer uns die letzten Monate miterlebt, wei&szlig;, dass dieser Waschtag nicht grundlos war. Denn zur Feier unseres nicht wirklich produktiven Tages g&ouml;nnten wir uns noch das Konzert der aufstrebenden M&uuml;nchner Band This Is The Arrival. Wenn schon unt&auml;tiger Tag, dann richtig. Und genau da machte es sich wieder erschreckend bemerkbar: Wir sind in Sachen &#8220;unter Menschen gehen&#8221; ziemlich aus der Ãœbung. Um es noch milde auszudr&uuml;cken. Denn innerhalb der ersten halben Stunde haben uns bereits zwei Typen aufgrund unseres lustlosen Gesichtsausdrucks angequatscht. Spricht also nicht unbedingt f&uuml;r unsere momentane &uuml;berragende Ausstrahlung. Egal.</p>
<p>Der Tag war, dank Hannahs und meiner von Tag zu Tag steigender Verstandlosigkeit und trotz meiner fast Telenovela gleichen Nachbarschaft sehr lebens- und erlebenswert. Und sollte ich es mal gebacken bekommen still und heimlich eines unserer v&ouml;llig unsinnigen aber mehr als grandiosenTelefongespr&auml;che aufzunehmen, seid ihr die Ersten die es zu h&ouml;ren bekommen werden. In diesem Sinne, fr&ouml;hliches Durchhalteverm&ouml;gen.</p>
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		<title>Lauf, Baby, lauf! - Reflexkomplex</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich frage mich manchmal Dinge, von denen ich die Antwort wei&#223;. Eigentlich. Vielleicht meine ich sie auch nur zu wissen. Aber das spielt keine Rolle. Nicht f&#252;r mich. Es geht &#252;ber das blo&#223;e &#8220;reicht das M&#252;sli noch f&#252;r diese Woche aus?&#8221; hinaus. Und weshalb der Tag nicht 40 Stunden hat und heute schon wieder Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/03/carooo.jpg" /><br/><br/><p>Ich frage mich manchmal Dinge, von denen ich die Antwort wei&szlig;. Eigentlich. Vielleicht meine ich sie auch nur zu wissen. Aber das spielt keine Rolle. Nicht f&uuml;r mich. Es geht &uuml;ber das blo&szlig;e &#8220;reicht das M&uuml;sli noch f&uuml;r diese Woche aus?&#8221; hinaus. Und weshalb der Tag nicht 40 Stunden hat und heute schon wieder Freitag ist frag ich mich schon lange nicht mehr. </p>
<p>Es sind die Dinge, die dir den letzten Nerv rauben. Die dich um deinen Verstand bringen. Sie wollen dich zum Verzweifeln bringen. Zum Ausrasten. Sie tun es. Und du l&auml;sst es zu. Du bist selbst Schuld. Es sind diese Dinge, vor denen man davon l&auml;uft. Nicht etwa auf die Forrest Gump-Methode. Nein. Vielmehr werden sie in eine Schublade gepackt und dort verwahrt. Mit der Gewissheit: Ja. Sie ist da, die unumg&auml;ngliche, aber verachtenswerte Antwort.</p>
<p>Aber die Gier nach Bewusstheit, die Wahrheit aufzusaugen und den miesen Beigeschmack auszuspucken, bleibt vorerst aus. Wieso? Keine Ahnung. Wieso verdr&auml;ngt man? Wieso verdr&auml;nge ich? Weshalb h&auml;lt man sich vor manchen Tatsachen die Augen solange zu und wartet nur darauf, dass endlich jemand &#8220;Buhh&#8221; in dein Gesicht br&uuml;llt und dir das Dogma schmerzhaft in die Ohren bohrt?</p>
<p>Wohl ein nat&uuml;rlich menschlicher Reflex. Ich hasse diesen Reflex. Aber ich brauche ihn, wie die Luft zum Atmen. Obwohl ich manchmal lieber auf eine verdammt hei&szlig;e Herdplatte fassen m&ouml;chte, als immer wieder geistesgest&ouml;rt mit Gewalt an dieser Schublade zu r&uuml;tteln. Das Ã–ffnen zerst&ouml;rt mich nicht. Es ist der Inhalt. Der akribisch mit Liebe misshandelt und mit Hass besch&uuml;tzt wird. </p>
<p>Aber was dich nicht umbringt, macht dich h&auml;rter. Deshalb werde ich diese Schublade immer wieder auf ein Neues &ouml;ffnen. Einen Blick wagen. Bis mich das Gef&uuml;hl des Brechreizes wieder ausf&uuml;llt, ich in einem Meer voller Schei&szlig;e zu ertrinken scheine, die F&auml;kalien wieder von mir wasche und einen neuen Tag beginne&#8230;</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/03/reflexkomplex/">Reflexkomplex</a></small></p>
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		<title>Der ganz normale Wahnsinn - Herzstolpern</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/02/herzstolpern/</link>
		<comments>http://www.amypink.com/2010/02/herzstolpern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebling]]></category>

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		<description><![CDATA[Und nun liegst du da. Starrst die Decke an. Drehst dich zum tausendsten Mal hin und her. Nach links. Nach rechts. Auf den Bauch. Wieder auf den R&#252;cken. Du starrst wieder an die Decke. Fragst dich banale Dinge: weshalb hast du es innerhalb von drei Jahren immer noch noch nicht geschafft eine Deckenleuchte anzubringen? Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/02/night.jpg" /><br/><br/><p>Und nun liegst du da. Starrst die Decke an. Drehst dich zum tausendsten Mal hin und her. Nach links. Nach rechts. Auf den Bauch. Wieder auf den R&uuml;cken. Du starrst wieder an die Decke. Fragst dich banale Dinge: weshalb hast du es innerhalb von drei Jahren immer noch noch nicht geschafft eine Deckenleuchte anzubringen? Ist das &uuml;berhaupt notwendig? Nein. Und in welchem Wahn hast du dir dieses Shirt gekauft, dass seit Wochen &uuml;ber der T&uuml;rklinke h&auml;ngt?</p>
<p>Du setzt dich auf das Fensterbrett. Kuckst hinaus in die Nacht. H&ouml;rst die Schienen der Stra&szlig;enbahn. Allerdings siehst du kein Laternenlicht durch die Stra&szlig;e fluten, so wie es in jedem pseudonachdenklichem Roman immer wieder plakativ beschrieben wird. Stattdessen ein 24h rotbeleuchtetes Fenster im gegen&uuml;berliegenden Haus. Dein Blick ist eingefroren und auf dieses omin&ouml;se Fenster gerichtet. Doch in Gedanken bist du ganz woanders. Nicht hier. Nicht in dieser Welt.</p>
<p>Die Nacht an sich scheint leer und ausdrucklslos. So wie du dich seit Tagen f&uuml;hlst. Du bohrst die unbequemen St&ouml;psel deines iPods in die Ohren und legst dich wieder hin. Versuchst abzuschalten. Dich auszuschalten. Deine Gedanken. Deinen Kopf. Doch endlich in die Traumwelt abtauchen willst du nicht. Kannst du nicht. Dein Inneres wehrt sich strikt dagegen. Nicht schon wieder eine Nacht, in der er deine Tr&auml;ume bestimmt. Vereinnahmt. Nicht schon wieder ein Morgen an dem du verwirrt und schlaftrunken ins Bad stolperst, dich im Spiegel betrachtest und dein verwirrt hereinblickendes Ich fragst, was das alles eigentlich soll. </p>
<p>Dann ziehst du es lieber vor die ganze Nacht wach in deinem viel zu gro&szlig;en Bett zu liegen. Weiterhin in jeden kleinen Winkel deines Zimmers zu starren, in der Hoffnung, dass der Morgen schnell kommt und der st&uuml;ndliche Blick auf die Uhr ein Ende nimmt. Obwohl es nichts daran &auml;ndert, ob Tag, ob Nacht. Allerdings kannst du deine Gedanken tags&uuml;ber einigerma&szlig;en mehr unter Kontrolle halten. Dich ablenken. Arbeiten. </p>
<p>Nachts bist du deinen Tr&auml;umen komplett hilflos ausgeliefert, wachst auf und m&ouml;chtest deinen Kopf an jedem verfickten Morgen danach einfach nur mit Gewalt gegen den Waschbeckenrand schlagen. Den ganzen Gef&uuml;hlen und dem st&auml;ndigen Wahnsinn in deinem Kopf zu trotz dein Herz ausrei&szlig;en, nur um das st&auml;ndige Herzklopfen nicht wahrnehmen zu m&uuml;ssen. Wieder normal denken und handeln zu k&ouml;nnen. Doch willst du das eigentlich? Nicht an ihn denken? Ein Tag ohne ihn in deinem Kopf? Du wei&szlig;t was du willst. Aber nicht was er will. K&ouml;nntest du nur einmal in seinen Kopf sehen. Was er denkt. Was er will. Was er meint. Nicht sagt.</p>
<p>Es ist so hirnrissig. Ist es nicht. Ist es wohl. Ja was denn nun? Was soll ich denken? Es w&auml;re so einfach, wenn nur&#8230; ja genau, wenn nur. Genau das ist es. Die Wut &uuml;ber deine eigenen Gef&uuml;hle &uuml;berwiegt. Wie konntest du dich nur so in ihm verlieren? Wieso hast du das zugelassen? Und wie verdammt noch mal ist es &uuml;berhaupt dazu gekommen? In den Momenten, in denen du einen Hauch von Hoffnungsschimmer wahrzunehmen scheinst, nimmt er dir mit einem Satz wieder alles. Jeden Funken. Jede nicht greifbare Ber&uuml;hrung. Tausende von offenen Fragen schwirren in deinem Kopf und vermehren sich t&auml;glich wie eine Horde geschlechtsreifer Karnickel. </p>
<p>Und jetzt? Das ist wohl die seit Wochen am h&auml;ufigsten selbst gestellte Frage. Stillschweigend abwarten bis deine Gef&uuml;hle wieder in geordneten Bahnen verlaufen? Verschwinden? Den Mund aufmachen und einfach mutig mit offenen Karten spielen? Nein. Diese Variante kannst du wohl beim blo&szlig;en Gedanken sofort wieder verwerfen. Was tust du hier eigentlich? Du machst dir Gedanken um etwas, was nicht da ist? Du k&ouml;nntest, und vor allem solltest, deine Zeit sinnvoller investieren. Nicht in der irrealen Welt versinken. Rumstochern. In der Hoffnung sie wird irgendwann wahr. Dich in etwas zu verrennen. Verirren. Doch du kannst dich ihm nicht entziehen. Wartest du nur darauf ordentlich auf die Fresse zu fliegen? Ist es das was du willst? Dir auf masochistische Art und Weise selbst das Messer in die Brust zu rammen?</p>
<p>Zu oft hast du daran gedacht jetzt, genau jetzt, den Schritt zu wagen und alles zu beenden. Nein zu sagen. Einen imagin&auml;ren Schlussstrich zu ziehen. Nur f&uuml;r dich. Doch du schaffst es nicht. Dein Verstand ist zu schwach. Deine Gef&uuml;hle zu stark. Deshalb qu&auml;lst du dich einfach weiterhin. L&auml;sst fortw&auml;hrend die schmerzvollen Worte in deinen Geh&ouml;rgang eindringen, die du im Nachhinein wieder zu verdr&auml;ngen versuchst. Nicht h&ouml;ren willst. Dich nicht wahrnehmen traust. Ist es alles nur Einbildung? Reimst du dir deine eigene Welt zusammen? Wirst du verr&uuml;ckt? Bist du schon verr&uuml;ckt? </p>
<p>Du lebst jeden Tag weiter. Ohne ihn. In deiner Routine, nicht an ihn zu denken, von ihm zu tr&auml;umen oder mit ihm in Ber&uuml;hrung zu kommen. Und das gelingt dir. Manchmal. Bis er wieder in deinen Kopf eindringt, in deine Welt, in deinen Gef&uuml;hlskreislauf. Dir deinen Atem raubt und dein Herz wieder zum Stolpern bringt&#8230;</p>
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<p><small>Schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel: <a href="http://www.amypink.com/2010/02/herzstolpern/">Herzstolpern</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>In &amp; Out - Dein Besserleben-Guide</title>
		<link>http://www.amypink.com/2010/01/dein-besserleben-guide-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#252;rde man Unvernunft in Gestalt einer Person darstellen wollen, h&#228;tte sie, also nat&#252;rlich die weibliche Unvernunft, zweifelsohne rote Haare, drei Piercings im Gesicht und w&#252;rde einer gewissen Frau S. aus M. nahezu identisch sein. Denn liegt mancher einer mit einer (noch) intakten, aber entz&#252;ndeten Lunge zuhause und kuriert sich aus, springt die personifizierte Unvernunft beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/11/inout.jpg" /><br/><br/><p>W&uuml;rde man Unvernunft in Gestalt einer Person darstellen wollen, h&auml;tte sie, also nat&uuml;rlich die weibliche Unvernunft,  zweifelsohne rote Haare, drei Piercings im Gesicht und w&uuml;rde einer gewissen Frau S. aus M. nahezu identisch sein. Denn liegt mancher einer mit einer (noch) intakten, aber entz&uuml;ndeten Lunge zuhause und kuriert sich aus, springt die personifizierte Unvernunft beim ersten Hauch der Besserung in ihr Freitagsoutfit und lenkt die von Liebeskummer geplagte Frau P., ebenfalls aus M., von unn&uuml;tzen, Melancholie verseuchten Erinnerungen ab. Aber da die Vernunft dann meist sp&auml;testens am n&auml;chsten Morgen wieder in das Innerste zur&uuml;ckkehrt, und das Leben grunds&auml;tzlich nicht nur aus â€žSpa&szlig; habenâ€œ besteht, gibt es hier nun die topfrische, brandneue und vor allem mehr als vern&uuml;nftige und ernst zu nehmende In &#038;  Out- Liste:</p>
<p><strong>In:</strong> Pailletten, <a href="http://www.sonotberlin.com/">SO NOT BERLIN</a>-Veranstaltungen, Singledasein, Massive Attack &#8220;Protection&#8221;, trotz Diplomarbeit feiern gehen, nichts bereuen, knutschen, im alkoholisierten Zustand unsinnige SMS schreiben, nett sein, London, Mr. Miyagi, Exfreunde, immer k&uuml;hles Bier da haben, alte Boysetsfire CDs h&ouml;ren, He-Man-DVD-Sonntage, Hedi Slimane, Schildkr&ouml;ten, Egobauer, Mut, Stockholm, auf Tim Burtons &#8220;Alice im Wunderland&#8221; warten, Fleisch, Enter Shikari, &#8220;Where The Wild Things Are&#8221;, Musik beim Duschen, portugiesischer Wein, Neologismen, Lob und Kritik, Twofinger-Ringe, Tate Modern, Ketchup &#038; Majo, Ehrlichkeit, Buchstabensuppe, nachts arbeiten, ICQ, Mittelfinger, Schokopudding, zu seiner Meinung stehen, Laax, die neuen Songs von <a href="http://www.myspace.com/savetheembersmusic">Save the Embers</a>, feiern bis fr&uuml;h um 9 Uhr, sich schwarze Brillen t&auml;towieren lassen, elektrische Zahnb&uuml;rsten, das â€žPenis-Spielâ€œ in der U-Bahn spielen, Tee mit Rum, Daumencatchen, abgefuckter Nagellack, Fellm&uuml;tzen, zu seinem schlechten Musikgeschmack stehen.</p>
<p><strong>Out:</strong> Mal wieder Schluss machen, Lungenentz&uuml;ndungen, â€žPizza Pasta und Amoreâ€œ auf ProSieben, Singleb&ouml;rsen, Easy-Jet-Reisevorschriften, der Wendler-Clan, Kohlrabisuppe, seine Stimme verlieren, das Wort â€žLiebe&#8221; zu missbrauchen, respektlos sein, Erwartungen immer gerecht werden wollen, ein Navi besitzen, Komplimente im Ãœberfluss verteilen, der &uuml;berbewertete Fashion-Week-Hype, Cali und Barbara Meier in der M&uuml;ller-Joghurt-Werbung, Kn&auml;ckebrot, Vernunft und Perfektion, Mc-Donaldâ€™s-Werbespots, ausgenutzt werden, Bill Kaulitz als schwarzer Engel f&uuml;r Dsquared, dem Nachbarn beim Sex zuh&ouml;ren m&uuml;ssen, gute Vors&auml;tze einhalten, ferkel&auml;hnliche Ger&auml;usche beim Orgasmus, 5-Kilo-Blitz- Abnehm-Anzeigen auf diversen Internetportalen, Fragen nach der pers&ouml;nlichen Zukunft/Karriere gestellt zu bekommen, die Farbe Orange, Facebook-N&uuml;sse, eingeschlafene F&uuml;&szlig;e, zu d&uuml;nne M&auml;nner, ebenso wie zu muskul&ouml;se M&auml;nner, Auberginen und Zuchini, ZARA, Lothar Matth&auml;usâ€™ Ex,  Schwarzwaschpulver, Undisziplin, Presswurst-Look (anstatt einfach mal Kleidung in der richtigen Gr&ouml;&szlig;e zu kaufen), Frauen mit unverst&auml;ndlichem Dialekt, leere Fernbedienungen, nichts Essbares im K&uuml;hlschrank haben, LOL in einem Gespr&auml;ch verwenden (!), der Evergreen: &#8220;Liebeskummer&#8221;.</p>
<br/><hr />
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		<title>Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. - Ins falsche Loch geschossen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wohl eine meiner schlechtesten Eigenschaften. Die meisten benutzen sie t&#228;glich, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich hingegen muss mich teilweise echt am Riemen rei&#223;en, um nicht als kompletter Vollhorst dazustehen. Es hat wohl kaum etwas mit meiner Intelligenz zu tun (wie ich mir sagen hab lassen), denn ich bin sprachgewandt, finde mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/01/caro1.jpg" /><br/><br/><p>Es ist wohl eine meiner schlechtesten Eigenschaften. Die meisten benutzen sie t&auml;glich, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich hingegen muss mich teilweise echt am Riemen rei&szlig;en, um nicht als kompletter Vollhorst dazustehen. Es hat wohl kaum etwas mit meiner Intelligenz zu tun (wie ich mir sagen hab lassen), denn ich bin sprachgewandt, finde mich einigerma&szlig;en gut in der Welt zurecht (auch wenn dies bereits schon angezweifelt wurde), kann mich in meinem sozialen Umfeld angepasst benehmen und gut erzogen mit Messer und Gabel essen. Soweit so gut. Mit der Selbstpreisung.</p>
<p>Jedoch &uuml;berkommen mich manchmal diese, naja, wie soll ich es nennenâ€¦ Wortaneinanderreihungen, die korrekt angewandt als Sprichw&ouml;rter oder Redewendungen bezeichnet werden. Im Normalfall zumindest. Bei mir w&uuml;rde Stiftung Warentest es wohl eher mit â€žkl&auml;glich versagtâ€œ auszeichnen und mir zus&auml;tzlich noch drei Bonussterne aufkleben. Und da ist es dann meinerseits schon absolut nachvollziehbar, meine Intelligenz in Frage zu stellen. Doch zu meiner Verteidigung: es sprudelt meistens einfach so aus mir heraus. Un&uuml;berlegt. Aus der Situation heraus. Und ehrlich. Und trotz allem falsch. â€žDas hei&szlig;t schon so, oderâ€¦? Nur anders ebenâ€œ. Des Ã–fteren habe ich dann auch schon den Versuch gestartet, es so verdammt gut r&uuml;berzubringen, dass man meinen k&ouml;nnte es hei&szlig;t wirklich so und Freunde kurzweilig selbst &uuml;ber Inhalt und Aussage nachdenken mussten. Im Endeffekt best&auml;tigte sich aber doch immer mein Hang zum Sprichw&ouml;rtermissbrauch.</p>
<p>Da lasse ich doch lieber mal die K&uuml;he im Stall, anstatt die Kirche im Dorf. Oder die Katzen einfach mal im Sack anstatt sie raus zu lassen. Aber zumindest waren es die Katzen. Anders als die K&uuml;he, die ich anstatt der M&auml;use melken wollte (ja, mit K&uuml;hen hab ichâ€™s irgendwieâ€¦). Da geht dann eben vielleicht mal was ins Klo und man greift sich in die Hose. Und nicht anders herum. Ja ich wei&szlig;, alles sehr verwirrend, wie auch manchmal in meinem Kopf. Deshalb fordere ich andere gerne auch auf, doch lieber mal in ihrem eigenen Garten zu gie&szlig;en. Auch wenn sie korrekterweise wohl vor ihrer eigenen T&uuml;r fegen sollten. Und grunds&auml;tzlich ist ja nehmen sowieso seliger denn geben. Irgendwieâ€¦?! Nicht. Und ich k&ouml;nnte hier noch tausende Peinlichkeiten aus meiner sprachlichen Historie erw&auml;hnen, aber irgendwann ist dann auch wieder mal gut mit der Selbstironie.</p>
<p>Es ist ja nicht so, dass ich die Bedeutung nicht w&uuml;sste. Sehr wohl ist die mir bekannt. Allerdings gebrauche ich einfach andere Worte daf&uuml;r. Meistens zumindest. Und wie w&uuml;rde es euch gehen, wenn man schon von Grund auf unter Druck steht die richtigen Buchstaben zusammen zu finden, weil die umherstehenden Gesichter nur darauf warten, dass ich mir mal wieder einen sprichw&ouml;rtlichen Fauxpas leiste. Und die Genugtuung, dass ichâ€™s mal wieder echt verkackt habe. In solchen Momenten w&uuml;nschte ich mir immer ganz schnell eine Google-App in meinem Kopf. Oder einfach den Sprichw&ouml;rter- Ratgeber, welchen ich netterweise (nat&uuml;rlich ohne jegliche Anspielung) vor einem Jahr geschenkt bekommen habe, griffbereit.</p>
<p>Das allerschlimmste jedoch, f&uuml;r manche wohl auch lustigste, zum Schluss. Auf die damalige Aussage meines Exfreundes, seine Mutter meine immer â€œEr solle sich eine Frau mit haush&auml;lterischen Qualit&auml;ten und ebenso guten Kochk&uuml;nsten suchenâ€œ, entgegnete ich, un&uuml;berlegt, in meinem mittlerweile nicht mehr so jugendlichen Leichtsinn: â€žDa haste bei mir aber wohl ins falsche Loch geschossen!&#8221; Und weil ich nun mein Leben lang davon gezeichnet bin, werde ich auch nie mehr vergessen, dass es korrekterweise â€žDa hast du bei mir aber aufâ€™s falsche Pferd gesetztâ€œ hei&szlig;t. So einfach w&auml;re es gewesen. Woher nun die Verbindung von Pferd zu Loch kommt?! Und &uuml;berhaupt und sowiesoâ€¦?! Lasst euerer Fantasie freien Lauf &#8211; ich bin mir selbst manchmal ein R&auml;tselâ€¦ Aber wie langweilig w&auml;re denn bitte das Leben, wenn man nicht auch mal kr&auml;ftig &uuml;ber sich selbst lachen k&ouml;nnte. In diesem Sinne, man muss ja nicht immer gleich alles an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen. (w&auml;re in diesem Zusammenhang wohl die korrekte Wortwitz-Anwendung). Applaus.</p>
<p>Falls sich nun der ein oder andere in seiner sprachlichen Kompetenz angesprochen f&uuml;hlt, darf er sich gerne per <a href="mailto:caro@amypink.com">Mail</a> bei mir melden. Ich leite dann jegliches Informationsmaterial hinsichtlich Selbsthilfegruppen und Therapiem&ouml;glichkeiten weiter. Ich werde mit euch f&uuml;hlen. Weinen. Verzweifeln. Und verdammt nochmal lachen, Mann!</p>
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