Ten Little Missions
Tipps zum Wochenende
Ten Little Missions
Marcel Winatschek  /  Freitag, 17. Februar 2012

Wenn ihr so unfassbar cool seid wie wir, dann habt ihr bereits die letzten Tage eine miese Party nach der anderen abgeklappert und legt am Wochenende gemütlich die Beine hoch, um euren Kopf in eine fette Käsepizza zu drücken und nebenher alte Hörspiele laufen zu lassen. Wie Benjamin Blümchen. Und dieses komische Märchen, in der die böse Stiefmutter ihrer Tochter den Kopf abschlagen möchte, aber aus Versehen die Katze erwischt. Oder ihr widmet euch diesen zehn Missionen. Ist wohl die beste Entscheidung. Und los!

Eins. Sagt schon mal euren Liebsten Lebewohl, denn der Weltuntergang ist mal wieder ganz nahe. Pest, Zombies, Eiszeit? Nö, diesmal steht ein gigantischer Stern kurz vor der Explosion und wird uns alle in einer Supernova in Flammen aufgehen lassen. Hurra. Zwei. Lasst euch von einer gewieften PR-Agenturen ein paar Handmuschis schicken. Wir werden nie wieder unsere Hände benutzen. Oder Mädchen. Drei. Schreibt Paul McCartney einen Brief, in dem ihr ihm zur Aufgabe des Kiffens gratuliert. Fragt dann auch ganz nebenbei, ob er euch die Telefonnummer seines Dealers verrät. Vier. Guckt auf keinen Fall RTL. Sonst seht ihr eure Eltern noch im Swingerclub. Fünf. Bezahlt euren Kaffee im Starbucks ab jetzt nicht mehr mit Bargeld. Sonst hält euch das FBI noch für Terroristen. Oder Schlimmeres.

Sechs. Kramt die alten Konsolen raus und spielt doch mal wieder “Super Mario World”. Dann aber auch bitte so schlecht wie nur irgendwie möglich. Sieben. Geht auf eine dieser Partys, auf denen alle Gäste nur in Unterwäsche erscheinen dürfen. Guckt vorher bitte in den Spiegel, ob ihr das euer Umwelt auch wirklich antun möchtet. Acht. Kauft euch einen Goldfisch. Der muss dann aber auch aussehen wie Adolf Hitler. Neun. Werdet Radiomoderator und bezeichnet Whitney Houston als Cracknutte. Sucht euch dann einen anderen Beruf. Zehn. Findet das ominöse Sexvideo von Adele und ladet es herunter. Öffnet es dann lieber doch nicht. Aus Gründen.

Folgt AMY&PINK jetzt auch auf Facebook und Twitter!

Schlagwörter:

Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

0 Kommentare

    Schreibt uns eure Meinung


    © 2002 - 2012 by NEUE ELITE. All rights reserved.