Zeig’ uns deinen Penis!
Foto: Edel
Matthias Schweighöfer
Zeig’ uns deinen Penis!
Kati Ski  /  Mittwoch, 22. Februar 2012

Unzählige Arbeitgeber erleiden heute den Haarausfall ihres Lebens, wenn sich ihre Angestellten aus gesundheitstechnischen Gründen vom Job freistellen lassen müssen. Millionen von Frauen kramen derzeit panisch verstaubte Filme aus den Schubladen, in denen Matthias Schweighöfer oder einzig allein sein Rücken vor der Kamera stehen. Auf der Mattscheibe begaffen sie ihn im Dauereinsatz und es wird den ganzen lieben Tag lang rhythmisch im Zehn-Minuten-Takt imaginär auf seinem hinreißenden Sommersprossen-Körper masturbiert.

Wie ein Virus zieht sich die skandalöse Trennung durch die aktuelle Medienlandschaft, da interessiert selbst ein David Beckham, halbnackt auf jedem H&M-Plakat der Stadt posierend, keine Muschi mehr. Das Sexsymbol der Neuzeit hat sich nach acht Jahren von seiner Freundin Ani Schromm getrennt und ist nun endgültig zum Abschuss freigegeben. Ursache: Keine Zeit. Die Welt hält den Atem an, der Traumtyp von nebenan springt wieder sexy durch die Filmkulissen und streut mit Zucker.

Gegenüber seiner kleinen, süßen Tochter Greta bleibt er zumindest in rein platonischer Liebe an Ani gekettet. Schließlich soll eine vernünftige Erziehung und die Verantwortung für das eigene Kind am Leben erhalten werden. Wow, was für ein braver Papi. Mit dem idyllischen Dasein im abgelegenen Bauernhaus in Brandenburg ist es nun wohl aber erst mal vorbei.

Matthias wird womöglich wieder nach Berlin ziehen. In irgendeine schrottige 2-Raum-Wohnung in Kreuzberg und das schmutzige und chaotische Leben von „Soloalbum“ Revue passieren lassen. Ohne Nora Tschirner versteht sich. Das wollen wir doch hoffen. Schließlich haben 99% aller Frauen ihr Leben damit verbracht, keine ernsthaften Beziehungen einzugehen, oder sich zumindest nicht zu schnell darin zu verlaufen, denn für sie gibt es keine andere Liebe als die zu diesem Typen. Ist doch klar.

Da der 30-Jährige neben seiner Schauspielerkarriere auch als Regisseur arbeitet, fühlt er sich wie ein zu alt werdender Mann und jagt im eleganten Stil eines Leoparden seiner davonlaufenden Zeit in freier Wildbahn hinterher. Tausend Projekte gegen ein Leben. Da sagt man zu einer exorbitanten Gage meistens ja und wirft das Kleingeld eben dekadent aus dem Taxi. Warum die paar Groschen, wenn man Scheine haben kann? In Matthias’ Profil passen jetzt natürlich nur Karrierefrauen oder kleine naive reiche Mädchen, die nichts zu verlieren haben. Seid euch dem bewusst.

Frauen werden Demos starten, auf denen sie mit Schildchen wie „Ficken für den Weltfrieden“ oder „Matthias, ich will ein Kind von dir“ nackt durch die Ghettos ziehen. Der Bitchfight ist quasi vorprogrammiert. Leider kann sich der arme Junge nicht in 100 Stücke reißen und seinen Körper an die Wohlfahrt feuchter Teeniegirls spenden, um ihnen eine Entjungferung der Superlative zu gönnen. Sorry, aber seinen Penis kriegt wohl nur eine von Millionen ab, wofür sich selbst amoklaufende Huren gegenseitig die Nasen brechen, Augen auskratzen und sich kaltblütig auf dem Schlachtfeld wie in einem Clint Eastwood erschießen würden.

Natürlich hast du gerade auch eine Trennung durch, schon unendliche viele Komparsen-Stories abgegriffen und bist momentan dabei dein erstes Drehbuch zu schreiben. Dann bewirb dich jetzt bei unserem sexy Boy für eine Rolle, suche dir die der heulenden Witwe aus und verpacke eine tonnenschwere Ladung Charme in Tempo-Taschentücher. Dann sollte eigentlich alles klappen. Zumindest für eine Nacht. Und hey, wer wollte nicht schon mal einen One-Night-Stand mit diesem Typen haben? Jeder. Frauen, Männer, Transsexuelle. Einfach jeder!

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Über die Autorin

Kati lebt in Berlin, arbeitete bei MTV und finanziert sich nun ihr Kulturstudium durch regelmäßige Besuche in einschlägigen Schwulenbars. Tatsächlich ist sie ‘ne richtige Berliner Göre, abgedroschen und verrotzt. Sie geht über rote Ampeln, wenn Kinder brav mit Mutti warten, klebt Kaugummis unter Stühle und widmet ihr Dasein kleinen Illustrationen auf der Haut. Alle Artikel von Kati lesen oder eine eMail schicken.

16 Kommentare

  • Julian Gros sagt...

    Schlachtfeld wie in einem Clint Eastwood *Film*Blockbuster*wasauchimmer

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  • wuuuhhhhuuu!!

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  • Tom Albrecht sagt...

    - M. Schweighöfer ist doch kein Mann, dat is ‘n dummer Teenager, nothing else -

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  • Sophia Puck sagt...

    durfte gerad mal vorlesen. Einfach grandios :)

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  • ein ganzer artikel nur für die überschrift mit schweighöfer und penis. respekt. mal sehen wie viele google hits das gibt.

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  • Paul sagt...

    Der hat ein Milchbuby-Gesicht.
    Wenn Frauen so etwas anziehend finden,
    1) Wissen sie nicht was sie wollen.
    2) Haben im Kindesalter ein Trauma erlebt welches immer noch nicht überwunden ist.
    3) Meinen sie seinen emanzipiert.
    4) Haben nen weichen Keks.
    5) Sind schlecht im Bett.
    6) ….

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    jule wäscht sich nie sagt...

    …wenn man attraktiv findet sei doch bitte jedem selbst überlassen.

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  • Florian Mannes sagt...

    Muss man den Typen kennen?

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  • Roxane sagt...

    Overrated!

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  • Jens sagt...

    im Film “Das wilde Leben” ist Schweighöfer übrigens nackt zu sehen. nur so wegen der Überschrift von diesem Artikel.

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  • Tom Albrecht sagt...

    …ich spiele jetzt schon gut 2h an mir herum, aber ich mag den Kerl immer noch nicht !!!

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  • Anne sagt...

    Hehe sehr amüsanter Text:)

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  • jule wäscht sich nie sagt...

    interessiert es wirklich jemanden, dass dieser Typ, der irgendwann entschieden hat nur noch schlechte Filme zu machen (Ausnahme: Kammerflimmern) sich von seiner Frau getrennt hat? Also sicher wenn man 13 ist…aber als erwachsene Frau? Denken die Frauen ernsthaft er sucht jetzt auf Facebook nach ner neuen Freundin? Puhhhhhhhhhhhhhhhh.

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  • [...] face, matthias schweighöfer wieder single. also, irgendwie nichtmehr liiert. (wie ich es anhand dieser absolut (!) zuverlässigen quelle entnommen habe.) dabei war die vorstellung von ihm in seinem [...]

  • Max sagt...

    @Jule: Man wird ja wohl träumen dürfen *hust*

    Aber wie schon einige meiner Vorredner anmerkten: Es besteht eine gewisse Dissonanz zwischen Text und Überschrift…

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