Lara Gasparotto
Blood Sister
Marcel Winatschek  /  Freitag, 27. Januar 2012

Diejenigen unter euch, die denken, dass sie in der Welt der Kunst zu Hause sind, kennen Lara Gasparotto vielleicht. Die junge Belgierin war letztens in Berlin, um hier ihre Fotografien in der Kommunale Galerie auszustellen, "Borders/NoBorders: Historical and contemporary photography of Belgium" hieß der zugegeben etwas umständliche Titel der kreativen Bilderexplosion. Aber wisst ihr, wo Lara viel besser hinpasst, als an ein paar seltsamen, weißen Wänden? Na klar: Zu uns. Schließlich verkörpert sie das Lebensgefühl, nach dem wir immer auf der Suche sind, aber was wir schon längst verloren geglaubt haben. Nackt im See schwimmen, komische Katzen lieb haben, bei Tageslicht auf den Parkplatz pinkeln. Hach.

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