Die Anmut eines Internet-Millionärs
Foto: Kim Schmitz
Kim Schmitz
Die Anmut eines Internet-Millionärs
Marcel Winatschek  /  Freitag, 20. Januar 2012

Ihr seid zu jung, um euch noch wirklich an die Hochzeiten von Kim Schmitz zu erinnern. Er war der Typ, den RTL immer vor die Kameras seiner Boulevard-Magazine zerrte, wenn sie mal wieder nackte Mädchen, teure Jachten und irgendjemanden mit viel Geld in einem Beitrag brauchten. Da saß er dann, der Kim. Zwischen all seinen Champagner-Flaschen und gekauften Brüsten. Und guckte immer ein wenig unglücklich drein.

Aber er war anders als die anderen reichen, unglücklich dreinguckenden Säcke im Privatfernsehen. Denn Kim Schmitz hatte nicht geerbt. Oder wurde von einem schnöseligen Pseudo-Prinzen adoptiert. Er machte ins Internet. Womöglich sogar wörtlich gesprochen. Und wie alle pubertären Jungs mit Modem und Monitor wollten wir so sein wie er. Jeder von uns. Reich durchs Internet. So wie Kim.

Klar, er nahm es mit dem Gesetz nicht immer ganz so ernst, saß ein paar Jahre wegen Kinkerlitzchen im Knast. Das kann doch schließlich jedem mal passieren. War sicherlich ein Versehen. Aber nachdem selbst RTL nichts mehr von Kimble wissen wollte und lieber zwei Plastikbeutel im Dschungel zeigte, zog es ihn in den fernen Osten. Um an einem ganz neuen Projekt zu arbeiten. Natürlich total legal. Und so.

Und während wir fieberhaft versuchen, Kim auf seinem mit Diamanten besetzten iPhone zu erreichen, um ihm zu erzählen, welch großartige Rolle er für uns als Vorbild in diesem bösen, großen Internet gespielt hat, zeigen wir euch noch einmal die Höhepunkte im Leben eines Mannes, der schon immer wusste, wie man Stil, Bescheidenheit und Großzügigkeit in einer einzigen Person vereint. Danke, Kim. Für alles.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

13 Kommentare

  • Tom Albrecht sagt...

    …nächste Woche wollt ich mit ihm Eisessen gehen !!!

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  • Felix Rodig sagt...

    ein wahrer Mann von Welt… in den Dimensionen von 3 Männern von Welt.

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  • Martin sagt...

    Ich habe mir damals auch regelmäßig auf kimble.org die ganzen Gallerien reingezogen, in denen er (professionell abgelichtet) seinen Rockstar-Lifestyle präsentiert. Supergeil, der Mann hats einfach drauf. Wenn ich mit ihm tauschen könnte, würde ich das sofort tun.

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    vEnoMaZn sagt...

    ja man, ders einfach am start :!

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  • Gabriel Maria Platt sagt...
  • Lars Tewes sagt...

    Das Beste an den kimble.org-Galerien war die zum damaligen Zeitpunkt (1999) schier unglaublich gute Bildqualität der Nikon-D1-Digitalkamera von Mathias Ortmann, welche über die nicht selten zweifelhaften Motive hingwegsehen ließ…

    Bei heutiger Betrachtung der Photos staunt man immer noch, was für absurde Ausmaße dieser Größenwahn angenommen hatte.

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  • Vincent sagt...

    Ist das nicht der Eigentümer von MegaUpload? :)

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  • Gutscheine sagt...

    @Vincent
    ja das isser, und afu Grund dessen heute verhaftet worden :)

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  • cpier sagt...

    Ja Mann, das war unser Cartman damals!

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  • yihaa sagt...

    und das Kennzeichen vom Benz ist GUILTY..da hat wohl schon jemand was geahnt

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  • pascal sagt...

    ! ! ! ! ! ! ! ! !
    FREE KIM SCHMITZ
    ! ! ! ! ! ! ! ! !

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  • dude23 sagt...

    @Lars und martin
    ganz genau, die besten bilder fehlen. früher waren alle seine urlaubsfotos online und die hattens in sich… stichwort “escort service” und “party yacht”. stimmt eigentlich, so im nachhinein, für ca. 2000, waren diese bilder in super tollen qualität.

    mal ehrlich, wer von euch hätte nicht auch so gelebt?

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  • [...] –  in Saus und Braus. Nicht nur wir finden Kim Schmitz stilvoll, nein, auch die Kollegen von Amy&Pink verehren ihn. Denn Kimbl fuhr schnelle Autos, trank teuren Champagner und trieb es mit [...]

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