Die Herbst-/Winter-Kollektion des deutsch-französischen Designduos Augustin Teboul wurde, wie auch im vergangenen Jahr, in Form einer Installation vorgestellt. Neben den Models, die durch Reaktion und das Aufbrechen der Starrheit, die in einen Bewegungsfluss aus trancehaftem Ausdruck und physikalischer Darbietung mündete, wurde die Performance-Künstlerin Ariane Andereggen Teil der Präsentation in der KOW-Galerie. Mitgewirkt hat auch die Szenografin Zana Bosnjak.
Obwohl die Performance wiederholt wurde, wirkte die Installation wie ein Happening, das improvisiert und auf den Besucher zugeschnitten wurde, was auch an den stetig wechselnden Besuchern lag. Zwar nicht in einem Zusammenhang, indem der Dialog erzwungen ist, aber dennoch nicht ausgeschlossen. Bedauerlicherweise wurde die Performance durch das ganze Gewimmel als solches weniger wahrgenommen.
Der Verwirrung und unkontrollierter Bewegung der Künstlerin Ariane wegen oder den Gesprächen über Mode und die Welt, war nicht ganz klar. Die Künstlerin jedenfalls verkörperte die Absurdität des Lebens. Dargestellt wurde der Irrweg des Lebens, das mentale Labyrinth. „The Thread of Ariane“ ist inspiriert von Ariadne aus der griechischen Mythologie.
Im Einklang dazu war die Farbe Schwarz als nonexistenzielle Colorierung ein sich fügender und ausdrucksstarker Teil des Surrealismus. Träume und Leben, Fiktion und Realität sind durch die Farbe nie ersichtlich, nie transparent. Zur selben Zeit ist die Farbe die Ästhetisierung der Unmöglichkeit, einer tiefen Depression, aus der der Mensch im Alltag zu entschwinden versucht, trotz der permanenten Konfrontation mit einer wiederholenden Unmöglichkeit des Lebens.
Bedauerlich ist, dass die Stimme der Künstlerin wie unerhört war, die Worte des Sprechgesangs untertauchten, was eine Interpretation zu einem nächsttieferen Schritt nicht ganz erlaubt. Die einzelnen Teile der Kollektion zeugen von hoher Handwerkskunst im einzigartigen Stil der Designerinnen. Die Weiblichkeit kam mit Korsagen aus Leder zur Geltung, filigranem Kopfschmuck, Strick und Transparenz. Beeindruckend waren besonders Handschuhe aus Leder, die mit Strick elegant verbunden wurden. Kleider aus drapierter Seide galten im Aspekt des Schnitts als Kontrast zu eng geschnittenen Lederhosen und Lederjacken.
Eine Installation, die Gedanken und Ästhetik vereint, darf hiermit als Kunst deklariert werden. Augustin Teboul haben bewiesen, dass die Tiefe der Welt, sich mit Mitteln der gegenwärtigen Medien, Raum, Ort und Periodenwahrnehmung, in Form von ästhetischer Kleidung zum Ausdruck kommen kann. Die Symbiose zwischen Kunst und Mode wurde ausgezeichnet vereint und eröffnet erneut die Tür zu einer neuen Dimension, wie sie in der Welt der Mode selten vorkommt.







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“… Bewegungsfluss aus trancehaftem Ausdruck und physikalischer Darbietung mündete (…).”
Hier hast du entweder physisch oder psychedelisch gemeint, was beides Sinn ergäbe, nur physikalisch leider nicht.
Deine Texte sind schwer zu lesen. Gelegentlich scheinst du selbst die Kontrolle zu verlieren und es kommt die Art von Bullshit heraus, mit der man Deutschlehrer und dämliche Chefdesigner beeindruckt.
Ich würde etwas einfacher und klarer formulieren.
Abgesehen davon ist der Artikel wirklich gut. Tolle Fotos und schönes Thema.
Noch mal zur Interpretation:
vimeo.com/29089918
:)
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“Im Einklang dazu war die Farbe Schwarz als nonexistenzielle Colorierung ein sich fügender und ausdrucksstarker Teil des Surrealismus. Träume und Leben, Fiktion und Realität sind durch die Farbe nie ersichtlich, nie transparent.”
meltems texte sind nur deshalb schwer zu lesen, weil sie schlicht keinen sinn ergeben.
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Wer soll die Scheisse anziehen?
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