Plätzchen, die aussehen wie kleine Kackhäufchen
Wenn Jungs backen
Plätzchen, die aussehen wie kleine Kackhäufchen
Marcel Winatschek  /  Mittwoch, 21. Dezember 2011

Na, seid ihr auch schon so richtig in eklig sanfter Weihnachtsstimmung? Mit Liebe im Herzen, Glühwein im Magen und Familienstress im Kopf? Ja? Wir auch. Und was macht man, wenn man den Weihnachtsmann und all seine von gewieften Marketingexperten erfundenen Nebencharaktere einfach nur ganz fest drücken möchte? Na klar: Plätzchen backen! Naja, jedenfalls haben wir das versucht.

Wir schnappten uns Paulchens essensverrückte Freundin Lena, die ganz genau weiß, wie man so etwas macht. Aus jahrelanger Übung heraus – oder weil sie das mal in irgendeiner Kochsendung gesehen hat, keine Ahnung. Also kneteten wir gemeinsam mit dem selbsternannten Musikredakteur Janos und einer zufällig vorbeilaufenden Thainutte namens Thang den Teig, betranken uns mit einem immer stärker werdenden Gemisch aus Zimt, Orangen und Schnaps und lauschten Chris Rea, wie er Weihnachten nach Hause fährt. Wie jedes Jahr.

Glücklich schoben wir die putzige Armee aus Dingen, die aussahen wie kleine Halbmonde, in den vorgeheizten Ofen. Lena verabschiedete sich zum Sport. Alles, was wir Penisträger zu tun hatten, war die Dinger nicht verkohlen zu lassen. “Kein Problem!” dachten wir uns, schmissen den ersten Teil von “Kevin allein zu Haus” in den BluRay-Player und füllten uns weiter gegenseitig ab. Spätestens, als Kevin in New York ankam, hätte uns auffallen müssen, dass sich eine dichte Nebelwolke ihren Weg durch den Flur bahnte.

Lange Rede, gar kein Sinn: Die Plätzchen war nach gut zwei Stunden Backzeit nur noch verkohlte, kleine Kackhäufchen. Die nicht einmal mehr schmeckten. Und was machen echte Männer in so einer Extremsituation? Ganz klar: Einmal das komplette Weihnachtsmenü für vier beim Lieferdienst unseres Vertrauens bestellen. Und allen Befürchtungen zum Trotz, schmeckte das sogar noch richtig gut. Merry Xmas!

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

12 Kommentare

  • Peter sagt...

    Lange Rede, gar kein Sinn!

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  • Werbung, die die ganze Seite zuballern sind so ätzend…

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    Timmey sagt...

    Senseo? geht mir auch so!

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  • f sagt...

    Ihr und eure Freunde seid schon eher so scheiße, oder? Geil. Gruß.

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  • Adnan sagt...

    Ich könnte mit dem ökologischen Rucksack, den ihr euch dank dieser Aktion aufgesetzt habt, niemals leben.

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  • Ni Ca sagt...

    Pf. Mädchen können auch kackhäufchen machen. Sogar besser!

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  • firemyass sagt...

    Hallo, ihr auch Eierträger! Unfähig ne Eieruhr für die Plätzchen auf 10 Minuten zu stellen, oder watt? Und dann tote, verseuchte Mastgänse verzehren, die ihr auch noch per Kurier bestellt habt. Tja, ihr tollen Jäger und Sammler, tote Tiere können auch nicht mehr von selbst zu euch fliegen!

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  • Paulchen sagt...

    Content doppelt verwerten bringt auch nichts…

    Und die Fotos sind immer noch grausam und ich verklage dich deswegen noch. :)

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    Marcel sagt...

    Doch, es ist Weihnachten und ich schenke euch allen erhöhte Besucherzahlen. :D Oder so.

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  • ebbe sagt...
  • Alex sagt...

    True Story.

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  • [...] parodisiert werden. Ähnlich amüsiert war ich auch bei der Dokumentation einer Back-Session unter Jungs auf AMY&PINK. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich mich über das Plätzchen-Ergebnis oder die [...]

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