Trend Indikator November
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Trend Indikator November
Marcel Winatschek  /  Donnerstag, 17. November 2011

Nur noch ein paar Wochen und 2011 ist auch schon wieder Vergangenheit. Wie schnell das doch alles geht. Zeit für uns, den November mal gehörig durch zu analysieren und die guten und schlechten Seiten dieses langweiligen Monats zu durchleuchten. Wem solltet ihr unbedingt die Türen zu eurem Herz öffnen, wem lieber nicht und sind Hosen in Stiefeln immer noch in? Here we go.

Gut: Mojo. Mutti. Mit Serdar Somuncu und Carolin Kebekus herumalbern. Nerdige Familienfotos. Frauen mit Eiern. Pailetten. Erkältungsbäder. An einer Bushaltestelle entjungfert werden. David Lynch. Kreatives Einsetzen des Mittelfingers. Was Frauen beim Sex denken. Niemals erwachsen werden. Furz-Apps. Diese Ente. Strapse. Spitze. Saunas. Gut funktionierendes Gleitgel. Das Beavis-And-Butt-Head-Soundboard.

Pizza bei der Arbeit futtern. Sich über die Generation Facebook Gedanken machen. In Uffies Kleiderschrank herumstöbern. Bei AMY&PINK mitmachen. Mal wieder Slayer hören. Amanda Seyfried im Bikini. Sich in “Skyrim” verlieren. Einen vom Staat anerkannten Winterschlaf durchsetzen. Gefälschtes Red Bull in Literflaschen runterkippen. Jetzt schon mal den Weihnachtsflug nach Hause buchen.

Schlecht: Swag. Blasenentzündung. Faker. Gedealte Award-Verleihungen. Zahnstein. Kälte. Mundgeruch. Verdreckste Musik- und Filmkacke kurz vor Weihnachten. Geizhälse. Chefs mit kleinem Puller, aber großen Fresse. Laberfrösche à la “Ich hab da grad ein ganz großes Ding am Laufen”. Hosen in Stiefeln. Dass nach einem Blogpost vor einem Blogpost ist. Sich entscheiden müssen. PETAs Humor.

Lieferservices ohne Getränkekarte. Persönliche Krisen, die länger als so manches Studium gehen. Eine Welt ohne Bubble Tea. Wein im zweistelligen Kostenbereich, der dann wie abgelaufenes Benzin schmeckt. Nie wieder das Gefühl des ersten Orgasmus haben können. Dass man für Nintendo-Games Nintendo-Konsolen braucht. Immer noch keine neue Club-Mate-Geschmacksrichtung. Berliner Partykapitalismus.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

3 Kommentare: Was sind eure Ins & Outs im November?

  • Manuel sagt...

    “Kreatives Einsetzen des Mittelfingers” Gefällt mir sehr

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  • Kässrin sagt...

    “langweiliger Monat”….nicht für Novemberkinder! (=

    “Gefälschtes Red Bull in Literflaschen runterkippen”….nicht gut, eher schlecht!

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  • Hans sagt...

    Mitmachen als pro, aber kein feedback bekommen für den eingesandten artikel ist gay und böse von euch

    super out ist der benzin wein ;)
    lambrusco ftw, 1,69 im edeka

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