Ten Little Missions
Tipps zum Wochenende
Ten Little
Missions
Marcel Winatschek  /  Freitag, 28. Oktober 2011

Während ihr euch gerade fleißig Ausreden einfallen lasst, um nicht von euren bescheuerten Freunden auf eine noch bescheuerte Halloween-Party geschleppt zu werden, gehen wir die aktuelle Ausgabe eurer geliebten “Ten Little Missions” ganz ohne Kürbisse, Vampire und Blut an. Na gut, womöglich wird bei der ein oder anderen Aufgabe etwas roter Saft fließen, aber hey: Das ist das Leben… Los geht’s!

Eins. Schnappt euch ‘ne Tüte Popcorn und etwas Cola und schaut euch Jamies Geburt auf Vollbild an. Wenn ihr bis zum Ende durchhaltet, seid ihr bereit, um eure Freundin zu schwängern. Vollkommen egal, ob sie das auch möchte. Zwei. Macht beim neuen Internet-Trend “Big Bad Wolf Planking” mit. Verschickt die Fotos dann als echte Grußkarten an Freunde, Verwandte und Lehrer. Und uns. Drei. Unterstützt die heimische Wirtschaft und kauft den Stoff fürs Wochenende ausschließlich bei eurem Dealer vor Ort. Globalisierung kotzt uns schließlich alle an. Vier. Onaniert mal wieder zu Lindsay Lohan. Die Arme hat doch schließlich sonst nichts mehr. Fünf. Bringt einen neuen Blog an den Start, der alles bisher da Gewesene mit Leichtigkeit wegfickt. Wir wünschen uns das so sehr. Wirklich.

Sechs. Verscherbelt den Schmuck eurer Eltern auf dem Schwarzmarkt. Investiert das daraus gewonnene Geld in Bubble Tea. Sieben. Sperrt euch zu Hause ein und spielt ausschließlich Wassertempel in Videospielen. Flutet am Montag eure Schule. Acht. Sucht und findet mindestens zwei Kitzler und gebt ihnen einen Kuss. Neun. Schiebt all euren Nachbarn kleine, anonyme Liebesbriefe unter der Tür durch, die allesamt mit “Danke für die tolle Nacht!” enden. Lehnt euch zurück und lauscht den Konsequenzen eurer Boshaftigkeit. Zehn. Begeht Selbstmord. Informiert euch aber vorher durch diese Tabelle, welcher Weg des Abgangs der optimale für euch ist. Wir sehen uns in der Hölle.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

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