Es gibt so gewisse Abende im Leben, da muss man einfach mal allein sein, tief durchatmen, in sich gehen. Sich betäuben. Das Licht ganz schummrig, das Bett so bequem. Und die Musik, ja die Musik muss einen begleiten, auf einer Reise durch die einsame Nacht. Vom mutigen Anfang, den ersten Schlücken und Zügen. Über die späten Stunden, wenn einem die Gedanken ins Gesicht prügeln, dich nicht mehr loslassen, du schreist, schlägst, die Wand blutet. Die Ewigkeiten, die du nur noch zitternd da liegst, in der Dunkelheit, an Schlaf ist nicht mehr zu denken, zu viel fickt dich in diesem Augenblick, nur noch wenige, kleine, leise Klänge schwirren durch den Raum. Bis hin zum erlösenden Sonnenaufgang, der dich mit warmen Armen empfängt und dir ins Ohr flüstert: Alles ist gut, schließe die Augen, die Welt gehört ganz allein dir. Abspann.
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Ohje, jetzt bin ich schon direkt am ersten Track hängen geblieben und hab’ mir gleich mal das ganze Album von Emika kaufen müssen. Also merken Marcel: Wenn Du willst, dass man weiter hört, nicht gleich so ein hammer Lied an erster Stelle bringen ;-).
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