Die Alben der Woche
Soundcheck
Die Alben der Woche
Redaktion  /  Donnerstag, 25. August 2011

Erst einmal drei wichtige Dinge, die ihr euch schön in die Kimme ritzt oder aufs Gesicht hackt. Erstens: Heute jährt sich der Todestag von Aaliyah zum zehnten Mal. Das heißt, ihr hört gefälligst alles auf einmal in Gedenken an dieses viel zu früh verstorbene Ausnahmetalent. Zweitens: Wer Drum ‘n’ Bass bisher verkannt hat, sollte sich schleunigst Netskys gleichnamige Überplatte in die Hörgänge drehen. Es wird eure gutgeordneten Gehirnbahnen total durcheinander bringen. Aber das ist gut so. Drittens: Hört euch den restlichen Soundcheck genauso intensiv an, denn es sind wie immer Goldstücke dabei, die es lohnt, zu verdrücken.

Thursday- No Devolución

Warum die Band Donnerstag heißt, weiß eigentlich keiner so richtig, aber dass ihr aktuelles Album ein Herzensbrecher ist schon. Die seit über 10 Jahre bestehende Post-Hardcore-Band aus den Staaten setzt bei „No Devolución“ speziell auf instrumental-interntionale Akzente und verzichtet fast gänzlich auf polternde Gitarrenriffs und tobendes Wutgeschrei. Im Songwriting haben sich die Jungs von Thursday schon immer gut geübt und beweisen dies hier ganz klar mit ihren tiefgängigen und berührenden Texten. Ein Album der ganz anderen Art in der Straight-Edge-Community. Eines, das einen so schnell nicht loslässt und sich wie ein Film vor Augen hört.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_03/noanswers.mp3]

Aaliyah – Ultimate

Zehn Jahre sind auf den Tag genau vergangen, als die 22-jährige Aaliyah, angehender R&B-Superstar und Schauspielerin, bei einem Flugzeugabsturz tragisch ums Leben kam. Mit nur drei Alben im Gepäck, die noch immer frisch, cool und zeitlos klingen, hat sie sich unsterblich gemacht. Und eine Pop-Schickse, die sich Ciara oder Keri nennt, kommt weder an ihre Ausstrahlung noch an den einzigartigen Timbaland-Sound heran. “Ultimate”  ist ein Meisterwerk bestehend aus vielen kleinen Diamanten, die für immer strahlen werden. Rest In Peace, Aaliyah!

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_03/tryagain.mp3]

The Weeknd – Thursday

Sex, Drugs, R&B: The Weeknd hat schon mit seinem ersten Mixtape-Debüt “House of Balloons” alle Genre-Grenzen gebrochen und selbst die härtesten Gangster sangen auf einmal in hohen Oktaven zu den Überhypes des Kanadiers mit. Obwohl auch sein zweites Mixtape “Thursday” in einer intensiven, sexuellen Atmosphäre stringent an das Erste anknüpft, fehlen hier die rhythmischen Hymnen, die vor allem ihn, seine Stimme und seine Lyrics hervorheben. Es gefällt, kommt aber nicht an den Massenwahn der ersten Runde ran.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_03/thebirdspart1.mp3]

Netsky – Netsky

Dieser belgische Jungspund hat mir ein völlig neues Genre so nahe gebracht, dass ich jetzt überhaupt nicht mehr davon weg komme. Drum ‘n’ Bass. Diese derart tief gehende Melancholie seiner Tracks katapultiert einen beim Zuhören in eine Welt des perfekten Sounds. Alles stimmt. Die Vocals, der Bass, das Tempo. Mit seinen 21 Jahren erschuf der Belgier eindringliche Kompositionen, die Herzen erobern und sie nie wieder verlassen werden. Es ist so, als hätte man etwas gewonnen, auf dass man so dermaßen stolz ist, dass man es mit aller Kraft beschützen will. Sein gleichnamiges Debütalbum ist gleichzeitig zur Symphonie meiner Seele geworden.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_03/piratebay.mp3]

Toddla T – Watch Me Dance

“Watch me dance” ist das zweite Album des britischen DJs und Produzenten Toddla T, der dabei unter anderem mit Größen wie Grandmaster Flash, Ms.Dynamite, Roisin Murphy oder Skream zusammen arbeitete. Diesen bunten Mix aus unterschiedlichen Features hört man dieser sehr urbanen Scheibe an, denn sie vereint fließend unterschiedliche Genre wie Hip Hop, Reggae, Funk, Soul mit elektronischen Klängen. Schmeißt die Scheibe vor dem Club in eurer Ohr, nehmt sie am besten gleich mit zum Feiern und wenn ihr alle nicht mehr könnt, dann legt sie einfach noch mal auf.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_03/takeitback.mp3]

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5 Kommentare

  • manu sagt...

    Der Toddla T Track ist dem Track von Aaliyah verdammt ähnlich :D

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  • Walter Marinelli sagt...

    Ween das Öl knapp wird, könnt ihr eure Platten teuer verkaufen… :-)

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  • mc fat sagt...

    heuchlerin

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  • mistmu***i sagt...

    von Redaktion? sind wir jetzt ein pseudo “Magazin”??

    where is the fucking blog-charaketr?

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  • Sandy sagt...

    Also I like it :) Danke dafür :P

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