Hätte sich Grinsekatze James Franco doch einmal mehr “Deep Blue Sea” angeschaut. Dann hätte er relativ schnell gemerkt, dass nicht etwa intelligenten Haie, sondern vielmehr superclevere Affen die Folge seiner Forschungen sind. Doch bei “Prevolution”, dem unerwarteten Prequel zum “Planet der Affen” mit Sexbombe Estella Warren, steht einzig und allein der Schimpanse Caesar im Mittelpunkt des Geschehens.
Nachdem dessen Mutter spektakulär in einem Forschungslabor ums Leben kommt, nimmt der motivierte Wissenschaftler Will den kleinen Schimpansen kurzerhand mit nach Hause, wo er ein neues Wundermittel gegen Alzheimer an dem Fellvieh und seinem schon etwas matschig in der Birne erscheinenden Vater ausprobiert. Es schlägt an und Caesar entwickelt sich zu einem überklugen Primaten, bis er nach einem Angriff auf den unsympathischen Nachbarn eingesperrt wird.
Im Tierheim angekommen, wird er mit seinen etwas dämlichen Artgenossen in enge Käfige gezwängt, um von nun an sein Dasein als organischer Außenseiter zu führen. Wie im Knast muss sich der tapfere Streber neu beweisen und wird von seine Artgenossen zuerst ziemlich kritisch beäugt. Doch die gemeinsame, erdrückende Situation schürt Solidarität und sie verbünden sich zu einem teuflischen Pack.
Caesar bringt seinesgleichen bei, wie man teilt, Rücksicht aufeinander nimmt und am Ende sogar den absoluten Aufstand vollzieht. So brechen sie im großen Stil aus dem von Harry Potters Erzfeind bewachten Gefängnis aus, um genau diesem zu zeigen, dass sie keine minderwertige Rasse sind, sondern intelligente Wesen wie ihr und wir. Okay, weniger ihr, mehr wir.
Nach gefühlsduseligem Hin und Her und ständig verpatzten Chancen auf etwas mehr Action, flammt endlich das auf, wofür die Zuschauer eigentlich bezahlt hatten: Stinksaure Affen, die durch ihr überdimensioniertes Gehirn und mehr Muskeln als Arnie und der Hogan-Verschnitt zusammen, eine Stadt in Schutt und Asche legen und für Chaos und Verzweiflung unter der noch vorherrschenden Rasse sorgen. Fast jedenfalls.
“Planet der Affen: Prevolution” macht trotz der mauen Momente nachdenklich und zeigt auf ein Neues die unendliche Gier des Menschen auf. Rücksichtslos und egoistisch missbraucht er das Tier und die Medizin, um einen undefinierbaren Profit aus seinen sogenannten Forschungen zu schlagen. Ein Sci-Fi, der unter die Haut geht, augenscheinlich intelligent, jedoch an einigen Stellen etwas undurchdacht. Zumindest das clevere Wollknäuel namens Caesar wird euer Herz nach den ersten zehn Minuten erobert haben.
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klasse geschrieben.
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Tja, und hätten sich die Drehbuchautoren Gremlins 1+2 angesehen, dann wäre uns dieser Film vielleicht erspart geblieben.
Habe ihn mir gestern im Kino angesehen und muss sagen: Gar nicht mal so gut.
Tolle CGI, keine Frage, aber die Story vorhersehbar und langweilig. Wo der “echte” Planet der Affen zu überraschen wusste, passiert hier alles nach Schema (Af)F(e).
Schlecht gedacht, schlecht gespielt, schlechter Film. Leider.
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[...] Semmelrogge bei euch als Klingelton ein. Ist ja auch schon Wodka nach Gin. Fünf. Geht in den Affenfilm und werdet selbst zum haarigen Primaten. Ihr werdet sehen. Danach findet ihr auf einmal viel mehr [...]
dein bericht macht lust auf mehr! ich muss in diesen film!!:)
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