Soundcheck
Die Alben der Woche

Battles – Gloss Drop
Lange mussten wir uns gedulden, bis die Jungs uns neues Material zum expressiv temporärem Headbanging liefern und wieder einmal beweisen, dass auch Instrumente eine Seele haben. Mit einem Hauch mehr gesanglicher Unterstützung kreieren sie unglaubliche Musikgenres. Damit steht “Gloss Drop” dem Vorgänger in nichts nach, sondern festigt einmal mehr ihren schrägen und frech-experimentellen Stil.
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Michael Jackson – Thriller
Er lebt. Das wissen wir. Immer. Durch Werke wie “Thriller”, die nicht nur Meilensteine in der gesamten Musikgeschichte darstellen, sondern auch in materieller Hinsicht die Messlatte verdammt hoch gelegt haben, wurde aus dem Mann mit der Pigmentstörung eine Legende. Wer “Billy Jean”, “Beat it” oder “The Girl is Mine” schon über hat, soll gefälligst die restlichen Songs auswendig lernen. Das sind wir ihm schuldig.
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Cinematic Orchestra – Ma Fleur
2007 war ein Jahr voller fantastischer Album-Releases. Doch “Ma Fleur” ist mit Abstand eines davon, welches es verdient, mit endlosen Superlativen gelobt zu werden. Namen wie Fontella Bass, Louise Rhodes oder der geniale Songwriter Patrick Watson, verleihen dieser Scheibe unvergleichliche Harmonien… und die Band erledigt den Rest. Einfach durchlaufen lassen.
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James Drake – Mixtape
Wer auf Stuff wie “The Notorious XX” steht, der wird das “James Drake Mixtape” geradezu lieben. Man nehme zwei unterschiedliche, jedoch genre-dominierende Artists und mische zu das alles einem neuen Ganzen. Funktioniert überraschend gut. Ob Hip Hop, Post-Dubstep, Soul oder Electronic – es fusioniert ohne angestemmten Zwang. Klingt neu, doch irgendwie auch vertraut. Perfekt.
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The Cure – Greatest Hits
Zerzaustes Haar, schwarz gepinselte Augen und kuttenförmige Gewänder sind die Instrumente ihrer Musik. Der in Spinnweben gehüllte Sound, sucht seine düstere Note im faden Licht des Mondscheins und wird von einer unverkennbaren Stimme, die sich durch die Weiten des Waldes zieht, begleitet. Robert Smith ist das, was im Kino das Popcorn ist. Der Reiz der Sinne, der die Synapsen zum Überschäumen bringt.
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Paul Kalkbrenner – Icke Wieder
Trotz des ganzen Rumreisens und Dauerhypes nahm sich Paule zum Glück die Zeit für neuen Stuff. Guten Stuff. Um genauer zu sein findet man auf “Icke Wieder” 60 Minuten rein instrumentale Tracks à la “Old School Kalki”. Positiv und minimalistisch geht das gesamte Teil geradlinig und ohne die emotionale Komponente zu vernachlässigen wie gewohnt nach vorne. Einfach mal gegen den eigenen Hype gehen.
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Redaktion / Donnerstag, 16. Juni 2011
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