Soundcheck
Die Alben der Woche



D’Angelo – Voodoo
Mit Voodoo hat sich D‘Angelo in all unseren Herzen und in manchen Babies verewigt. Mitte der Neunziger brach die Welle von Neo-Soul Künstlern über uns herein. Die Mischung aus Funk, Soul und Hip-Hop, Texte, die von Liebe und Romanzen erzählen und die einzigartige Stimme D‘Angelos, lassen uns wie Caramel dahinschmelzen. Zeitlos und nicht nur für zweisame Stunden.

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Chilly Gonzales – The Unspeakable
Der studierte Jazz-Pianist James Charles Beck hat auf jeden Fall einen gehörigen Schaden. In seinem neusten Streich “The Unspeakable” verbindet der Kanadier Rap mit einem Kammerorchester, was überraschend gut funktioniert. Streicher statt Beats. Dramaturgie statt langweiligen Refrains. Wer Chilly noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte ihm spätestens jetzt eine Chance geben.

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Portishead – I’ll Be Your Mirror London Mixtape
Am 23. und 24. Juli findet in London das nächste “I’ll Be Your Mirror”-Festival statt. Nach Animal Collective gibt sich nun auch Portishead die Ehre und bastelte ein grandioses zweistündiges Mixtape mit einer Menge guten Leuten. Die Briten verstehen eindeutig die Mischung von Stilen und lassen in ihrer Zusammenstellung.

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Häzel – Playground
Soft & soulig. “Playground” heißt das erste Solo-Album des talentierten RnB-Sängers Häzel und macht süchtig wie Haselnuss-Schokoladencreme. Nach zahlreichen Produktionen für Drake, Onra oder Slakah the Beatchild, startet der französische Producer sein eigenes freshes Ding. Der Vibe der EP ist mindestens genauso berauschend wie The Weeknd und Frank Ocean. Darauf, dass es bald mehr von ihm gibt.

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Queens Of The Stone Age – Songs For The Deaf
Während wir sehnsüchtig auf einen Nachfolger von “Era Vulgaris” warten, sollte man sich mal wieder die alten Sachen von QOTSA zu Gemüte führen. “Songs For The Deaf” scheppert, kracht und knallt dir die Trommelfelle weg, bis du taub wirst. Ein Album, das man immer wieder auflegen kann und dessen Interludes einen nicht wahnsinnig machen, sondern amüsieren. Der Soundtrack, für eine Nacht voller Exzesse.

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Jackie Brown Soundtrack
Disco, Disco, Disco. Tarantino-Filme zeichnen sich durch erstklassige Soundtracks ab. Meilensteine wie “Pulp Fiction” oder “Reservoir Dogs” bestätigen das ausnahmslos. Beim Soundtrack zu “Jackie Brown” stimmt die Mischung und man kann gar nicht anders als sich bis ins Nirvana zu grooven. Randy Crawfords “Street Life” oder Bobby Womacks “Across the 110th Street” lassen einen nicht mehr los. Lebe den Soul.

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Redaktion  /  Donnerstag, 23. Juni 2011
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