Soundcheck
Die Alben der Woche



Robyn – Body Talk
Die Schwedin hat es endlich einmal geschafft die drei EPs, die sie das letzte Jahr über stückchen­weise in die weite Welt Welt hinaus katapultierte, auf einem einzigen Album zu manifestieren und ein paar Bonus Tracks drauf zu packen. Wer Robyn noch nie besonders leiden konnte, der wird es auch diesmal nicht tun, für alle anderen ist “Body Talk” pures Electro-Pop-Ambrosia.

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Ellie Goulding – Bright Lights
Zuckersüß, melodienreich und dennoch ziemlich fordernd brach im letzten Jahr Ellie Goulding aus England über uns herein und verschaffte uns mit “Bright Lights” das Pop-Album des Jahres. Jetzt ist ein Special-Release dieses Goldstücks mit jeder Menge Bonus- und Livetracks erschienen. Und wieder entführt uns die 24-Jährige gekonnt in eine leuchtende Musikzukunft. Begeistert gehen wir mit.

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Ghostface Killah – Apollo Kids
Okay, wer genug von Pop-Muschis und Indie-Schlampen hat, der kann mit Ghostface Killahs neuer Scheibe ins Ghetto abtauchen. Auf die Straße. In die Hood. Oder so. Mit “Apollo Kids” lassen wir die Hochzeiten des Wu-Tang Clans wieder aufleben. Verfolgt von dumpfen Beats und ehrwürdigen Mixes. Perfekt für einen Ausflug in die Problemviertel deiner Landeshauptstadt.

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Regina Spektor – Live in London
Was kann man noch viel zu der Frau sagen, die es mit “Samson” geschafft hat, dass ich heulend in meinem Bett lag und vor lauter Schmerz die Decke auffutterte. Sie ist groß, so groß, die Stimme, alles. “Live in London” ist keines dieser Unplugged-Scheiße, bei der man ständig Gehuste und Gemurmel im Hintergrund hört. Es ist einfach nur der Wahnsinn. Diese Frau… ist der Wahnsinn.

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OFF! – First Four EPs
Kauft euch einen Nietengürtel, malt euch die Haare bunt an und scheißt auf das Establishment – die Anarchie ist zurück! Da Fuck! Knallharter Punk, der dir sofort den ganzen Dieter-Bohlen-Massenscheiß aus dem Gehirn pustet und dich wieder auf den Boden holt. Nur tödlich laut aufdrehen, das musst du “First Four EPs” von OFF! schon selbst. Bis die Nachbarn bluten.

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Solar Bears – She Was Coloured In
Wenn ihr so richtig im Arsch seid und euch die laute und dreckige Welt da draußen gehörig auf die behaarten Nüsse geht – dann knallt euch auf direktem Wege “She Was Coloured In” von Solar Bears rein. Atmosphärisches Gedudel vom Feinsten. Chillig, elektrisch. Easy-Listening bis ihr dahin schmelzt und euch in den Mutterleib eurer geliebten Frau Mama zurück wünscht.

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Marcel Winatschek  /  Mittwoch, 5. Januar 2011
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8 Kommentare

  • das mag ich auch :)

  • Marcel sagt...

    :D Vertraut den Playlisten übrigens momentan nicht, Grooveshark baut da Scheiße…

  • iamx sagt...

    verdammt ! ellie goulding hat’s wieder mal geschafft – die sieben songs sind ja saugut. :o

  • Julia sagt...

    Gute Sache. Besonders 1, 2 & 4. <3

  • Maximilian Mauracher sagt...

    hey champ ist auch gar nicht blöd.

  • Sub sagt...

    Das manche immer Rap mit Ghetto, Straße, Hood oder sonstiges in Verbindung bringen müssen… Rap ist definitiv mehr…

  • Stefan sagt...

    Rap ist Casper !!!

  • franz sagt...

    Ghostface Killa find ich leiwand!

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