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Alben der Woche
Robyn
Alben der Woche
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Donnerstag, 9. September 2010

Jeder weiß, dass Musik unser Leben ist und deswegen stürzen wir uns gar gierig wie ausgehungerte Wölfe auf jede neu erscheinende Platte, besonders wenn sie von unseren Lieblings-Acts stammt, von den Kritikern hoch gelobt oder in den Boden gemotzt wird. Nichts entspannt uns mehr als die richtigen Töne zur richtigen Zeit und deshalb wird es auch heute mal wieder Zeit für die drei besten Alben des Moments. Mit dabei sind dieses Mal Robyn, Matthew Dear und Sufjan Stevens.

Robyn – Body Talk Pt. 2: Ein einziges Album in drei Teile zu zerbrechen, die einzelnen Parts je zum vollen Preis zu verkaufen und auf jedes nur acht Songs drauf zu knallen, hört sich zwar nach einem unverzeihbaren Marketing-Gag an, aber Robyn darf so etwas. Weil sie ist Robyn und wir lieben sie. Und so hört sich “Body Talk Pt. 2″ auch an. Nach Robyn. Nicht mehr und nicht weniger. Elektropop vom Feinsten, eingängige Melodien, wenig gewagte Neuerungen. Anspieltipps: “Hang With Me” und “In My Eyes

Matthew Dear – Black City: Selten hat ein Albumtitel so gut zum darunter liegenden Werk gepasst wie “Black City” von Matthew Dear. Jeder einzelne Track zieht uns in eine dunkle Stelle unseres Daseins, in dem so gut wie keine Hoffnung herrscht. Das weit entfernte Lachen und die verstörend aufrichtigen Melodien lügen uns ins Gesicht. Es bleibt einem nichts weiter übrig, als von einem Ort zum anderen zu ziehen. Und irgendwann heulend zusammen zu brechen. Anspieltipps: “Soil To Seed” und “Gem“.

Sufjan Stevens – All Delighted People EP: Superman ist zurück. Und er hat all seine Freunde mitgebracht. Die in seinem Kopf. Melancholisch, ruhig, aber doch nie schmalzig erzählt Sufjan Stevens die Geschichten seiner Vergangenheit und räumt sie damit zur Seite, bevor im nächsten Monat sein echtes neues Album “The Age of Adz” erscheint. “All Delighted People” ist stimmig und perfekt für die verkorkste Jahreszeit. Anspieltipps: “From The Mouth Of Gabriel” und “Enchanting Ghost“.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

1 Kommentar

  • Balu sagt...

    Es fehlt: “Get Cape. Wear Cape. Fly – Get Cape. Wear Cape. Fly”, welches morgen erscheint. Die Previews waren großartig bisher!

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