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Ten Little Missions
Foto: Archiv
Überleben am Wochenende
Ten Little Missions
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Freitag, 3. September 2010

Hallo liebe Fanboys. Es ist Freitag. Zeit für euch, eure Stifte, Dildos und Boomerangs aus der Hand zu legen und euch bedächtig anzuhören, was wir hier zu sagen haben. Also höret uns an. Ihr da draußen. Wir haben diese zehn Gebote aufgeschrieben, um euch ein gar göttliches Wochenende zu ermöglichen. Mit allerlei Spaß, Spannung und Schweinereien. Mit Büchern und Musik und Pseudonippeln. Seid dem, was wir euch hier verfasst haben, nicht abgeneigt und verfolget wehmütig unsere zehn goldenen Regeln, um euch zu beschäftigen, bevor ihr den Aufstand probt.

Eins. Verliebt euch Hals über Kopf in Kaya Scodelario. Sie ist eine der wenigen, die es wirklich wert sind. Zwei. Tanzt zu Rick Astleys neuen Song “Lights Out“. Auch Trolle brauchen schließlich einmal eine neue Hymne. Drei. Meldet euch bei Apples neuem Social Network Ping an, nur um euren Account zwei Stunden später wieder zu deaktivieren. Machen schließlich gerade alle so. Vier. Kauft euch bei Starbucks einen New York Cheesecake, steckt ihn in eine braune Papiertüte, zündet ihn oben an und stellt sie euren Nachbarn vor die Tür. Fünf. Zieht euch ab jetzt immer eine Darth-Vader-Gedenkmaske übers Gesicht, wenn ihr mit euren hässlichen Freunden ausgeht. So bleibt euch das Fremdschämen erspart.

Sechs. Bekommt gefälligst einen besseren Nip Slip als Katy Perry hin. Denn ihrer war ja schon fast einschläfernd. Sieben. Loggt euch doch mal wieder bei MySpace ein. Das fühlt sich schließlich an wie Nekrophilie. Acht. Kauft euch ein Pikachu-Stofftier, bindet es an eine Hundeleine und huscht damit durch die angesagtesten Clubs eurer Stadt. Wenn ihr nicht von Achmed und den Türstehern verprügelt werdet, habt ihr damit einen neuen Trend gesetzt. Versprochen. Neun. Lest ein Buch von Haruki Murakami. Egal welches. Es lohnt sich auf jeden Fall. Zehn. Kauft euch eine DVD über die große Welt des Analsex und erfreut euch an den vielen Möglichkeiten, die der Schließmuskel in Zusammenarbeit mit allerlei Gels, Gemüsesorten und Fleischpeitschen so bietet.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

4 Kommentare

  • jedimax sagt...

    #5 #8 #10 made my day

  • matthias sagt...
  • xXKronosXx sagt...

    knorke ideen. vor allem #4 & #10. und pikachu-stoffier hätt ich auch da …

  • Sailor Venus sagt...

    #2: ich würde gerne tanzen, aber dann dreht sich alles noch mehr im Kopf. Reichts wenn ich im Bett lieg unds anhör?? ;)

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