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Ten Little Missions
Überleben am Wochenende
Ten Little Missions
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Freitag, 6. August 2010

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es… ja ist es! Schon wieder Wochenende, schon wieder ein weiterer Schritt in euren sicheren Tod. Wie könnt ihr überhaupt noch ruhig schlafen, wenn ihr wisst, dass ihr bald alle vom Auto überfahren, vom Krebs dahin gerafft oder von euren Enkeln zerfleischt werdet? Ihr seid doch alle nicht mehr ganz dicht. Und um euren Hunger nach Ablenkung vor dieser grausamen und nicht aufzuhaltenden Option zu stillen, gibt es hier mal wieder zehn mehr oder minder durchdachte Missionen, die ihr gefälligst bis Sonntag Abend erledigt habt oder euch wird der Udo besuchen kommen. Und ihr wisst, was das heißt. Da ist Punkt Neun dann ein wahrer Witz dagegen. Viel Spaß!

Eins. Reist in ein Land eurer Wahl und stellt vorher noch eine Playlist mit richtig tollen, frischen Tracks zusammen. Zwei. Nehmt einfach mal ‘nen Monat Auszeit vom Internet. Das tut euch und eurer Familie bestimmt mal ganz gut. Drei. Werdet Präsident von Haiti. Vier. Zerstört einen Blumentopf und werdet dadurch endlich mal berühmt. Fünf. Schreibt euch mit einem fetten Edding eine “Fünf” auf die Handfläche und gebt jedem, den ihr trefft, eine High Five. Voll lustig. Oder so.

Sechs. Räumt mal wieder eure verdreckte Wohnung auf. Vielleicht findet ihr die vermisste Familie aus Schweden unter eurem Müllberg. Sieben. Kauft Coca-Cola-Flaschen nur noch in 2-Liter-Familien-Packungen und verhöhnt damit sowohl Globalisierungsgegner als auch Ernährungsberater. Acht. Besteht bei der nächsten Pizzabestellung vehement darauf, dass sie keine Bienen als Belag verwenden, weil ihr gegen die allergisch seid. Und werdet nicht müde das zu erwähnen. Neun. Untersucht eure Prostata mit Hilfe eines Do-It-Yourself-Kits und ein wenig Gleitcreme selbst und spart euch die Arztkosten. Zehn. Schlaft endlich mit Ines. Bevor es einer von uns macht.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

9 Kommentare

  • Punkt Zehn wird dann wahrscheinlich Hannah in Angriff nehmen.

  • jedimax sagt...

    Bin bereit für Punkt 10. Ines kann sich dann bei Interesse bei mir melden.

  • Ich sollte vielleicht zu aller Fairness erwähnen, dass Ines einen kleinen Penis hat. Wen das nicht stört: Immer rauf auf die gute Stute.

  • Pascal sagt...

    Nach dem Aufruf muss man sich für Ines bestimmt auf einer Warteliste eintragen, oder?

  • @Pascal: Ach Gruppe 1 auf die eine, Gruppe 2 auf die andere Seite, dann geht das schon. Und den Rest quetschen wir euch noch wo rein.

  • Christopher sagt...

    Auch eine interessante Art der Partnervermittlung hier. Frage mich wann die “goldene Generation” sich zu Wort meldet.
    Zum Thema:
    1. Ok / 2. Nein / 3. Ok klingt nett / 4. Nachmachen ist ja doof / 5. Mal drüber nachdenken / 6. Ist grade nicht nötig / 7. Durchaus schonmal getan / 8. Eine sehr gute Idee! / 9. Ich empfehle einfach, den Physiotherapeuten eurer Wahl aufzusuchen und Ihn zu bitten euch mal kurz das Steißbein einrenken kann / 10. Ich übergebe an den Herrn, der gefühlt jedem Land während der WM die Daumen drücken konnte ;)

  • frauke sagt...

    Punkt 8 ist ja mal suuupergeil, das werd ich machen!

  • Jérôme sagt...

    Ines wäre ein Grund seine eigene Jungfräulichkeit zu verlieren

  • Ines sagt...

    Ich sehe das hier übrigens jetzt erst. Arschi.

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