Veröffentlicht: Mittwoch, 4. August 2010
Die Mode ist ein gar geheimnisvolles Feld, das ständigen Veränderungen, Formatierungen und Entwicklungen unterworfen ist. Wer viel Mut beweist sich damit auseinander zu setzen, muss sich auf stürmische Zeiten mit wechselnden Farben, Formen und Schnitten vorbereiten, deren Auswirkungen gravierend auf den stilsicheren Zirkus der dünnen Mädels und androgynen Jungs sind. Wir haben von alledem keinen blassen Schimmer und präsentieren in der heutigen Ausgabe von “Pretty in Pink” minderjährige Rockfans, schwarze Hipster und bunte Asiaten.

Kali
Was ist auffälliger, als ein sprechender Esel, der erste Mann auf dem Mond oder der Tag, an dem unser Jesus-Kind geboren wurde? Genau: Ein knallrotes Kleid. Wenn es dann noch so bezaubernd an dem knochigen Körper der 18-jährigen Kali aus Michigan herum hängt, dann kommt es glatt noch mehr zur Geltung. Das Kleid stammt von American Apparel, das dazugehörige gestreifte Top von Target und das metallene Ding in ihrer Nase hat ihr ihr Bruder zum Geburtstag geschenkt. Wir sind entzückt.

Doll
Verträgt sich der moderne Hipster-Style mit dem der Emo-, Gothic- und Vampire-Generation? Wir wollten es genauer wissen und schicken Doll aus Porto ins Rennen. Keine Ahnung, ob der 24-Jährige wirklich so heißt, aber er ist die perfekte Symbiose aus Dunkelheit, Stil und ‘nem geilen Haarschnitt. Und der Kunststudent ist so anti, dass er uns nicht einmal verraten wollte, wer seine Klamotten gemacht hat. Wir sagen: Yeah, Dolly. Du bist die Größte.

Véronika
Selbst harte Jungs fahren total auf das weltbekannte Foto des leider längst von uns gegangenen Doors-Frontmannes Jim Morrison ab und während sich andere heimlich mit seinem Abbild vergnügen, trägt es die 15-jährige Véronika direkt auf ihrer Brust. Zusammen mit der für Hipster-Kinder obligatorischen Brille, einer grauen Strickjacke und einem Muskel im Mund, ergibt das einen gar fulminanten Auftritt für die ganze Familie. So macht jung sein doch mal wieder richtig Spaß.

John & Kuku
Wir wissen gar nicht, wen von den beiden wir eher zu uns nach Hause einladen sollten, um ihn mal so richtig durch zu knuddeln. Den ganzen Tag und mit schnulziger Musik im Hintergrund, während Mama uns Kekse anbietet. John und Kuku sehen zwar aus, als hätten sie den Schuss nicht mehr gehört, aber aufgrund der Farbe im Gesicht, dem überraschten Blick und dem individuellen Charme haben wir uns am Ende doch für alle beiden entschieden. Das doch wohl mehr als klar.

Karin
Schaut euch das Foto fünf Sekunden lang an und verratet uns dann, wie viele Fahrräder sich im Hintergrund versteckt haben. Dieses Spiel wird zwar der bezaubernden Karin und ihrem glänzenden Style nicht gerecht, macht aber mehr Spaß, als über ihre Shorts von Levi’s, den Gürtel von Moschino und die Bluse vom Flohmarkt zu sinnieren. Wir sind übrigens auf 7 1/2 Fahrräder gekommen. Wen es interessiert.
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Danke… fühle mich jetzt sehr lethargisch und ramme mir meinen füllfederhalter so lange unter die haut bis ein bläuliches dreieck erscheint. Irgendwann muss ich ja mal aufholen!