Veröffentlicht: Mittwoch, 21. Juli 2010
Egal ob Mark Zuckerberg, Bill Gates oder Steve Jobs. Unser Leben wird von den Königen der Nerds bestimmt, die als Kinder keine Freunde hatten, Tag und Nacht im Keller saßen und ihre erste Muschi dank eines Firmenausflugs in den Puff im Alter von 36 Jahren gesichtet haben. Computer offenbarten internationalen Spacken ohne eine Spur von sozialer Intelligenz plötzlich eine unglaubliche Macht, mit der sie nicht ansatzweise klar kommen konnten. Denn egal wie gut sich der moderne Geek mit Programmen, Firewalls und Pornoseiten auch auskennt: Sobald er für das Glück und das Wohl seiner Mitmenschen verantwortlich ist, tickt er aufgrund seiner enormen Inkompetenz gegenüber seiner Umwelt aus.
Mit den Computer-Milliardären von heute würden wir im normalen Leben nicht einmal im Traum ein Wort wechseln, wenn dabei nichts für uns heraus springen würde. Ihre eigenartige, in sich gekehrte und eigennützige Art würde uns an den Rand des Wahnsinns treiben und doch lassen wir es zu, dass diese von Geldgier, Selbstgeilheit und Traumata gepeinigten Honks unser virtuelles Dasein bestimmen. Und nicht nur das. Denn durch iPhone, Kamera und vernetzte Spielkonsole werden sie auch langsam Herr über den Rest.
Kein Wunder also, dass sich diese vermeintlich mächtigen Männer keinen Deut um Datenschutz, Persönlichkeitsrechte oder Kundenwünsche kümmern. Denn sie hassen euch alle. Ihr wart schließlich diejenigen, die ihnen damals im Ferienlager alle hübschen Mädchen vor der Nase weggeschnappt, diese im Golf eurer Eltern vernascht und die zurück gebliebenen Nerds als Dank dafür kopfüber in die nahegelegenen Toiletten gesteckt haben. Wenn ich ein Kellerkind erster Güte wäre, würde ich euch ebenfalls verabscheuen und mich köstlich darüber amüsieren, wie ich mit eurer mentalen Naivität so viel Geld verdient habe, dass ich mir Villen, Frauen und Game Boys aus der Portokasse finanzieren kann.
Es wird also höchste Zeit, die Ära der schmierigen Nerds und fetten Geeks hinter uns zu lassen, und smarte, kluge und gewitzte Leute zu unseren virtuellen Anführern zu ernennen, die unser digitales Schiff mit Menschenkenntnis, Rückgrat und Ehrlichkeit in ein Zeitalter manövrieren, in dem wir uns um unsere Rechte als Einzelne und die faire Macht des Netzes keine Sorgen machen müssen. Ein großer Dank geht an alle Freaks da draußen, die uns gezeigt haben, wie man den Computer einschaltet und den Drucker installiert. Ihr dürft nun wieder die Kellertreppe herunter dackeln, denn wir übernehmen jetzt das Ruder.
Schreibt uns eure Meinung
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Steve Jobs: seit 1991 verheiratet, ein Sohn, zwei Adoptivkinder, hat in den letzten 10 Jahren die Standards in punkto Design in der Technikwelt gesetzt.
Bill Gates: seit 1994 verheiratet, drei Kinder, betreibt die größte private Stiftung der Welt, die die Behandlung von Krankheiten ( = Wohl) in der ganzen Welt unterstützt.
Mark Zuckerberg: ist gerade mal 26, bereits jetzt 4 Mrd. US-Dollar schwer und hat sein ganzes Leben noch vor sich. Seine Entscheidungen sind moralisch vielleicht nicht die besten, dennoch kann man ihm ein Gespür fürs Geschäft nicht absprechen.
Marcel: schreibt vier Absätze kompletten Bullshit.
@Jeriko:
Steve Jobs: Das mit den Design-Standards ist nicht er, sondern Jonathan Ive.
Bill Gates: Da war er längst Millionär, man kann also davon ausgehen, dass das Geld anziehender war, als seine Person selbst.
Mark Zuckerberg: “A lot of exciting things happened in 2004, but mostly we just worked a lot and stressed out about things; the version in the (The Social Network) trailer seems a lot more exciting, so I’m just going to choose to remember that we drank ourselves silly and had a lot of sex with coeds.”
Les das gerade während ich auf einer SEO Schulung sitze. Vielleicht sind fette Geeks doch besser als gierige Wirtachaftsfreaks ohne Herz für Texte….
ich habe sehr gelacht.
gespickt mit Klischees und fiesen Vermutungen.
Schonmal dran gedacht, dass Zuckerberg unter anderem auch das Gesicht für die Öffentlichkeit ist. Vieles ist genauso gewollt. Masche, Marketing – und die Anhänger jubeln :)
@Lou: Die jubeln wegen Zuckerberg? Ich könnte mir sympathischere Vorsitzende vorstellen.. Die beiden Oberfrettchen von Google zum Beispiel. Die gucken immer so.. wissend.
Sorry Marcel aber da muss ich Jeriko Recht geben. Das war gerade nichts.
Jobs war ein Motor der modernen Kommunikationstechnik. Die Rechner seiner ersten Firma NeXT waren die Maschinen auf denen Tim Berners-Lee das Web wie wir es heute kenne entwickelte, er war auch derjenige der die Firma Pixar gründete und später zu Gunsten von Apple wieder verließ. Er war auch nie der klassische Nerd, sondern fast schon der Sunny Boy und ER war er es der Ive ins Unternehmen holte und ihn machen ließ.
Gates größtes Bestreben ist es derzeit zusammen mit Warren Buffet die weltweiten Topverdiener dazu zu bringen entweder während ihrer Lebzeiten oder nach dem Tod mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Stiftungen oder Hilfsorganisationen zukommen zu lassen. Buffett und Gates besitzen zusammen ein Vermögen von ca. 100 Mrd Dollar, wobei Buffet bereits über 30 Mrd. Dollar an Gates’ Aids & Malaria Stiftung im Jahr 2006 gespendet hat.
Einzig Zuckerberg steckt wohl derzeit in der Falle zu schnell zu viel Geld verdient zu haben sodass er noch kein Profil entwickelt hat. Aber das kann man ja niemanden zum Vorwurf machen der zur richtigen Zeit die richtige Idee hatte in einer Zeit in der sich die Technik mit doppelt exponentiellen Wachstum weiterentwickelt.
Von Hass kann aber bei allen “Mächtigen” IT-Chefs keine Rede sein. Höchstens Scheue.
Leute von heute, ihr dürft nicht alles immer so bierernst nehmen, was ich schreibe. Besonders weil ich einer der größten und leidenschaftlichsten Steve-Fans bin, die da draußen herum laufen und zu gewissen Feierlichkeiten ziehe ich mir gerne einmal den schwarzen Pulli über und futtere einen Apfel.
Was ich mit dem Text auf spielerisch ironische (kennste?) Art sagen wollte ist, dass sich viele Menschen aufgrund ihrer ausgeprägten technischen Kenntnisse plötzlich in Positionen befinden, denen sie mental unterlegen sind. Weil sie viel lieber in die Tasten hauen und LAN-Spiele zocken, als Verantwortung für viele Menschen zu übernehmen. Und dann treffen sie Fehlentscheidungen, unter denen wir zu leiden haben.
@Marcel Winatschek: war eher auf Job’s und seine Sekte bezogen, aber es gibt sicherlich welche, die auch Zuckerberg zujubeln ; )
@Marcel Winatschek: das ‘ bei Jobs überliest du, ja?
@Lou: Ich überlese so einiges… ;)
Am schlimmsten ist einfach, das Internetferne BWLer jetzt mitspielen wollen
In dem Artikel ist so viel Blödsinn, das ich jetz mal nicht auf alles eingehe, aber das hier:
„Es wird also höchste Zeit, die Ära der schmierigen Nerds und fetten Geeks hinter uns zu lassen, und smarte, kluge und gewitzte Leute zu unseren virtuellen Anführern zu ernennen, die unser digitales Schiff mit Menschenkenntnis, Rückgrat und Ehrlichkeit in ein Zeitalter manövrieren, in dem wir uns um unsere Rechte als Einzelne und die faire Macht des Netzes keine Sorgen machen müssen.“
Nerds sind schmierig, haben kein Rückgrat, sind unehrlich und fett und die anderen, die smarten und klugen (und vermutlich gut aussehenden) sollen jetzt mal übernehmen? Was ist denn das für eine Botschaft? Ironie hin oder her, das ist schon ziemlich eklig.
Ich fand den Artikel gut und lustig. So!
der satz mit x…
bin dafür schmierige, von erfolgsneid zerfressene und pseudowitzige blogschreiberlinge durch inteligente, nette und bescheidene leute ersetzen zu lassen, deren zeug sinn ergibt und nicht voller hass ist. ich persönlich spreche diesen sogenannten nerds mehr sozialkompetenz zu als personen, die andere so in den dreck ziehen müssen. und wo wer seine erste muschi sieht sagt tooooootal viel über einen aus…
…Leute wie Marcel D’avis? XD
Hm, also bei diesem Artikel bin ich irgendwie mal nicht so einverstanden. Bill Gates & Co waren zwar Nerds, aber auch Visionäre, und sie haben sie gesamte Welt so nachhaltig verändert, dass wir es uns gar nicht nehr anders vorstellen können. Und auch wenn Internet & Windows Lücken haben und an manchen Ecken und Endennoch viel zu tun ist, darf man nicht unterschätzen, was diese Männer erschaffen haben. Eine Art Perfektion zu verlangen (…keinen Deut um Datenschutz, Persönlichkeitsrechte oder Kundenwünsche kümmern), wäre fast schon dekadent. Ich glaube, die meisten dieser Männer sind sehr wohl auf Kundenwünsche und Gespärche eingegangen, nur ist es eine logistische Meisterleistung, dieses Meer an kleinen Fehlern zu beheben. Ich weiß nicht, aber ich glaube, es ist ganz gut, dass so bescheidene Menschen wie Bill Gates diese Aberbillionen gemacht haben, und niemand anders.
Also ich hab mir auch so ´nen putzigen Nerd geangelt. Irgendwer muss ja später meine Miete zahlen! (Achtung, hier ist Ironie am Werk!)
Ich möchte mal wetten, das die meisten Fehlentscheidungen in Politik und Wirtschaft von inkompetenten, „smarten“ und „gewitzten“ BWL’ern und nicht von „Nerds“ gemacht werden.
Davon abgesehen ist dein Nerd-Bild (sozial hilflos und weltfremd) ein ganz schön ausgelutschtes Klischee, das mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat.
@Johanna: stimm ich zu.
Abgesehen davon: man darf nicht außer Acht lassen, dass jeder Fortschritt auch ein Rückschritt sein kann/ist..
Hehe. Viel Gegenwind. Find ich gut, weil wirklich nur pseudowitzig und abgedroschen.
Jetzt musst du aber viel Rotwein trinken, Marcel, dass dir heute abend die Handcreme und die Rothaarige aus dem Blog von vorher noch weiterhelfen. ;-)
@Scrash: Nö ich steh zu meinen Artikeln :D Und heute werde ich gepflegt zu nordkoreanischer Volksmusik onanieren.
Komischer Artikel, :@
Freu dich lieber dass diese Persönlichkeiten so tolle Software und Gerätschaften in die Welt gesetzt haben, wir sind die jenigen von denen sie Abhängig sind, wir können aufjedenfall was verändern wenn uns was nicht passt, hat man auch oft genug gesehen in letzter Zeit finde ich.
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