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Fuck Yeah Family Guy
Foto: FOX Broadcasting Company
The Cleveland Show
Fuck Yeah Family Guy
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Montag, 10. Mai 2010

Bescheuerte Wortwitze, unsinnige Rückblenden und niveauloser Cartoon-Klamauk – so lieben und hassen wir die etwas zurückgebliebenen Idioten aus “Family Guy”, die uns seit über zehn Jahren das langweilige Leben mehr oder minder versüßen. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis das erfolgreiche Format ein Spin-Off aus sich heraus pressen würde, dessen Star aber weder der schwer erziehbare Satansbraten Stewie, noch der perverse Frauenversteher Quagmire sein durften. Die Zeit des großartigen, aber manchmal etwas langsamen, Cleveland Brown und seines fetten Sohns Junior war endlich gekommen.

Und nachdem nun fast die komplette erste Staffel über die amerikanischen Sender gelaufen ist, wird es Zeit ein Resümee zu ziehen, wie der schwarze Peter Griffin mitsamt seiner neuen Familie, den durchgeknallten Nachbarn und dem homosexuellen Chef im Vergleich zu Quahog abgeschnitten hat und ob die anfänglich in den Boden der Negativität prügelnden Kritiken auch nur irgendwie gerechtfertigt waren. An dieser Stelle dürft ihr euch ein langes und ausführliches Fazit ausdenken, denn so etwas ist wichtig, schließlich geht es um eine Zeichentrickserie. Und die ist großartig.

Die Sache ist nämlich die: “The Cleveland Show” mag zwar eine dunkel bemalte Version der Griffin-Bande sein, aber sie macht zumindest momentan viel mehr Spaß, als es “Family Guy” in den aktuellen Staffeln hinbekommen mag. Von dem Dreck namens “American Dad” ganz zu schweigen. Ladet sie euch also am besten noch heute irgendwo illegal herunter und grölt euch zusammen mit unserer bedingungslosen Empfehlung bei furzenden Omas, ermordeten Gummipuppen und prügelnden Katzenladies gepflegt den Allerwertesten ab – viel zu lachen gibt es heutzutage ja sowieso nicht mehr.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

7 Kommentare

  • Simon sagt...

    geil !

  • kamil sagt...

    WHAT??? The Cleveland Show ist mal sowas von nicht witzig. es gibt zwar witzige momente aber alles in allem sind das 10 minuten in der ganzen staffel.

  • Marcel sagt...

    @Simon: Geilomatiko.

    @Kamil: Dann haben wir wohl eine vollkommen unterschiedliche Art von Humor. Furz.

  • elv sagt...

    Ich bekomm da ganz oft Bauchschmerzen, weils einfach nur so krank und ekelhaft ist oder unnötig. Ich denke im Marcelland bedeutet das übersetzt “Die Clevelandshow is geil!”

  • Sven E. sagt...

    Ich versteh nicht ganz, warum Family Guy niveaulos sein soll? Serien wie Family Guy, Simpsons und South Park haben aufgrund der ganzen popkulturellen und politischen Referenzen sogar ein extrem hohes Niveau.

    Bei American Dad stimme ich dir hingegen zu. Die Serie ist Rotz.

  • Philipp sagt...

    Die Bärennachbarn sind ja geil! :D

  • [...] (Info via) [...]

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