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Ten Little Missions
Foto: NBC Universal
Überleben am Wochenende
Ten Little Missions
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Freitag, 23. April 2010

Wenn ihr diesen Artikel hier lesen könnt, habt ihr mit der prozentuellen Sicherheit eines positiven Vaterschaftstests das vergangene Wochenende mit all den einprägsamen Marty-McFly-Zitaten, sexuellen Übergriffen auf Lady Gaga und tiefgekühlten Demokraten mehr oder weniger freudig überlebt und seid schon richtig heiß darauf, die zehn neuen Aufgaben für eure bevorstehenden freien Tage aufs Haupt gedrückt zu bekommen. Bereitet euch also auf kindischen Spaß mit südländischen Ghetto-Kids, jede Menge Hackfleisch und das baldige Ableben durch kräftigende Getränke vor – mögen die neuen Ten Little Missions beginnen!

Eins. Schneidet euch endlich mal wieder die Zehennägel. Zwei. Gebt euch als Gray Powell aus und fliegt umsonst nach.. öhm ja.. München. Drei. Trinkt fünf Red Bull Shots hintereinander und findet heraus, ob das Gesöff tatsächlich tödlich ist. Vier. Lasst euch von eurer kleinen Schwester auslachen, wenn ihr es wirklich versucht habt. Fünf. Rettet Lindsay Lohan. Einer muss es ja mal tun.

Sechs. Schließt euch einer türkischen Gang an und bringt sie dazu auf offener Straße den “Pokémon“-Titelsong zu trällern. Sieben. Steckt einem kleinen Mädchen fünf Euro und ‘nen Lolli zu und lasst euch dann fröhlich von einem Sondereinsatzkommando durch Sachsen-Anhalt jagen. Acht. Erwerbt käuflich 60 Kilogramm gemischtes Hackfleisch und feiert mit ihm mal eine richtig schmutzige Orgie. Neun. Treibt per Twitter einen eurer Follower in den Selbstmord und behauptet später mit unschuldiger Miene euer Account wurde gehackt. Zehn. Ladet euch illegal einen Song von David Hasselhoff herunter und freut euch anschließend einen Ast, weil ihr nicht erwischt wurdet. Vorausgesetzt es entspricht der Wahrheit.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

8 Kommentare

  • Chrissy sagt...

    Ich hab mich grad erschreckt,…

    … und jetzt hab ich nen Ohrwurm…

  • André sagt...

    es gibt 3 gray powells in den usa
    einer lebt in new york, einer in texas und einer
    in alabama
    wir könnten sie anrufen und nach münchen einladen

  • Babel sagt...

    David you hot sausage – did you find the freedom??

  • Inken sagt...

    Punkt acht find’ ich gut.

  • Chris sagt...

    früher stand hier auch mal was sinnvolles in der liste. aber heute hat man ja gar keine ausweichmöglichkeit für sinnvolle beschäftigung.

  • Torsten sagt...

    Wie viele Red Bull Dinger muss man saufen, um sich so einen Scheiß auszudenken? ;-)

  • Marcel sagt...

    @André: Super, die schnappen wir uns alle, der Name klingt nämlich nach Party!

    @Babel: Okay, das lassen wir jetzt einfach mal so stehen ;)

    @Inken: Super, probier’s aus und mach Fotos davon!

    @Chris; Also wenn du Zehennägel schneiden nicht als sinnvolle Beschäftigung ansiehst, dann wissen wir auch nicht weiter..

    @Torsten: Eineinhalb. Und ein wenig Sangria.

  • Chris sagt...

    @Marcel: ich hoffe doch sehr das sich hier jeder regelmäßg die zehennägel schneidet. ansonsten wirds dann sehr unanschaulich auf den wiesen im sommer…

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