Das unerklärte Mädchen
Veröffentlicht: Samstag, 6. Februar 2010
Seit über 20 Jahren bin ich jetzt auf der Suche nach dem perfekten Gegenstück, das mit dem Chaos tief in mir drinnen umzugehen weiß, gemeinsam mit mir die ein oder andere Plantage leer rauchen kann und dann beschwipst, druff und ein wenig neben der Spur die erste Millionen scheffeln wird. Anschließend heißt es nur noch Moneten, DNA und die heimischen Quadratmeter vermehren, einen eigenen Staat gründen und zum Schluss Herrn Fox aus seiner Bruchbude am See vertreiben und dem Weltuntergang zuzusehen. So schön, so theoretisch. Leider ist mir das vollkommene Stückchen laufenden Fleisches noch nicht untergekommen (außer in Form eines etwas gammligen, aber dennoch leckeren Cheeseburgers), aber ab und zu gibt es da diese gewissen Momente, die einem mehr geben können, als alle Pillen, Spritzen und Hanutas zusammen.
Und ich könnte meinen rechten Arm verwetten, dass euch das ebenfalls schon so ergangen ist. Ihr hüpft wahlweise auf der Straße / Party / Museumsinsel herum, denkt euch nichts blödes dabei und plötzlich huscht sie an euch vorbei. Die Sonne scheint vor lauter Strahlen zu platzen, die Vögel zwitschern sich einen ab, die Luft riecht nach einer illegalen Mischung aus Sonnenblumenfeld und Spearmint und ihr Gesicht, ihre Haare, ihr Sein streift für einen kurzen Augenblick euer Leben. Und dabei ist es egal, ob ihr jetzt noch den Mut aufbringt ihr wie ein Bekloppter hinterher zu laufen oder eure Schüchternheit euch übermannt und ihr lieber wie angewurzelt stehen bleibt: Sie ist so schnell wieder verschwunden wie sie aufgetaucht ist und euer Werdegang geht seinen seit der Geburt vorprogrammierten falschen, dreckigen Weg weiter, anstatt von ihr erlöst worden zu sein.
Und genau so geht es mir bei Ella. Ich habe sie auf Redhead Models gesehen, mich temporär unsterblich in sie verknallt und würde sie auf der Stelle vor einen mit Klingonen vollgestopften Traualtar zerren, ohne auch nur irgend etwas außer vier aneinander gereihte Buchstaben von ihr zu wissen. Alter? Keine Ahnung. Hobbys? Was weiß ich. Herkunft? Neuseeland vielleicht. Aber eigentlich ist es auch schon wieder egal. Denn Ella steht allgemein für all die Mädchen, die nur mal kurz durch meine Wahrnehmung gehuscht sind, davon niemals auch nur etwas ahnten und dabei nichts hinterlassen haben, als ein kleines aber mächtiges Gefühl von Freiheit, Unsterblichkeit und einem Paralleluniversum, in dem wir es gerade auf Tigerfellen trieben.














lecker mädsche!
rote haare bei frauen mag mir nicht gefallen , aber ein hübsches gesicht hat das dirndl ja sicherlich
tja …. welch interessanter zufall! da klicke ich mich zu deiner schönheit auf die webseite, klicke noch 2 mal weiter, und wen finde ich? meine traumfrau
http://www.clynemodels.com/portfolio.php?id=ANNALISESUBRITZ
allein schon ihr name, annalise, ein traum! jetzt müssen uns beiden nur noch die entsprechenden pendants der wirklichkeit, im hier und jetzt, über den weg laufen. wir sind gespannt
@Deniz: Auf jeden Fall, wo bleibt eigentlich mein Geschenk?
@Marlon: Was, du magst keine roten Haare? Nur weil Rothaarige keine Seelen haben, gib’s zu…
@Stephan: Gut, das schreit nach einem ausgetüftelten Plan – wir sollten eine peinliche Blogaktion starten
ich komm anfang märz hoch.dann,will doch dein freuidges gesicht und die tränen in echt sehen
haha
@Deniz: Hehe, ich bin schon ganz feucht vor Aufregung
ooooh, ja, da hast du sowas von recht. Also Ella würd ich auch nicht nein sagen
Na ja wenn sie nicht ein wenig Minderjährig aussehen würde…
Man müsste sie aber erst einmal neu einkleiden… Und ausdruckslos finde ich sie auch.
Aber jedem das Seine