Veröffentlicht: Sonntag, 13. Dezember 2009
Langjährige Beziehungen zwischen zwei Menschen sind etwas großartiges. Sie hüllen uns geschmeidig in einen Mantel voller blindem Vertrauen, mentaler Nähe und romantischer Lebenskunst, wärmen alle Beteiligten durch ein gemächlich loderndes Feuer der ständig andauerenden Liebe und lassen uns ein hohes Niveau der sexuellen Lust genießen, bei dem wir uns vollkommen auf den Partner einlassen können. Weil wir ihn und seinen Körper kennen, wissen was gefällt und was nicht und wo man seinen Pillermann reinstecken darf – und wo besser nicht.
Doch des Öfteren würden wir am liebsten auf die ganzen Zwänge einer nahenden Partnerschaft scheißen und uns gemeinsam mit der nächstbesten schwedischen Studentin, dem Fitnesstrainer aus dem Ghetto oder dem Pärchen gegenüber einer Nacht voller brennender Leidenschaft, ekliger Sauereien und ganz viel wunder Stellen an den Knien hingeben. Drauf geschissen ob das Lieblingsessen des Gegenübers Spaghetti mit Lachs ist, die kleine Schwester an Diabetes leidet oder die Miete seit drei Monaten nicht überwiesen wurde. Man erfreut sich an dem großen Schwanz, den wippenden Brüsten und der rasierten Scham und fühlt sich gut dabei. Bis zum nächsten Sonnenaufgang jedenfalls.
Während Männer am nächsten Morgen mit einem triumphierenden Lächeln aus der Wohnung des Saustalls heraus auf die Straße treten, zeichnet sich beim weiblichen Gegenpart oft eine Mischung aus Ohnmacht, Schuldgefühlen und der Suche nach gesellschaftlichen Zwängen ab. War dieser Sex ohne Liebe jetzt richtig? Wurde ich ausgenutzt? Und bin ich jetzt eine Schlampe? Oder ist das heutzutage ganz normal, dass auch Frauen auf die Jagd gehen, sich laufende Penisse zur Befriedigung suchen und es ihnen egal ist, was veraltete Normen und eine verängstigte Männerwelt von Frauen mit einer pulsierenden Libido halten?
Während wir uns in Deutschland noch immer diese eingestaubten Fragen stellen müssen und damit das Ausleben der freien Körperliebe einschränken, machen es sich zumindest die Australier einfacher. Dort tragen sowohl Jungs als auch Mädchen sogenannte “Shag Bands“, die sich farblich unterscheiden und ganz klar ausdrücken, auf was man gerade Lust hat: Kuscheln, poppen oder einmal das volle Programm. Da sind Missverständnisse ausgeschlossen. Na dann: Hosen runter und ab geht die Post!
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Das ist wie auf dem Oktoberfest. An der Art, wie die Frauen ihre Schleife binden, erkennt man anscheinend, so will es der Volksmund, ob sie noch zu “haben” ist oder nicht. Aber ganz ehrlich: Weiß keine Sau so wirklich, wie das gemeint ist.
klingt wie der hanky code der schwulenszene
sehr passend diesen beitrag am sonntag vormittag zu posten. da können sich sicher einige in der beschriebenen “morgen danach” situation wiederfinden :D
ich bin i-wie noch zu müde um genau alles zu verstehen :T
ich sag einfach ma
frauen sind halt komisch und das motte der männer sollte heißen
“bruder vorm luder :!”
Ich fänds gut wenn Frauen auch mal einfach mehr auf Spaß aus wären als ständig so was ranziges wie Beziehungen.
Dont get married till your thirty!
“Foto: Archiv”?!
Dein persönliches Archiv von von Dir geschossenen Vögeleien?!
Ich fände diese Bänder super, und Monogamie nutzt eh nur im Winter.
hanky code gibts auch auf deutsch …
Frauen dürfen das gleiche tun wie Männer. Punkt… ;)
Die die sich danach einen Kopf machen haben entweder viel zu verlieren oder haben es nur noch nicht so häufig gemacht, denke ich zumindest :D
Ich bin in der Gerüchteküche der Hölle gelandet – nicht davon ist wahr. Warum macht ihr das?
Und woher die Archivbilder kommen macht mich auch Neugierig – achso – das Internet ist ein Archiv – und da haben wir Bilder gespeichert ;)