Ai WeiWei Haus der Kunst Haus der Kunst

Ai WeiWei

Ai WeiWeiFoto: Ai WeiWei
Von Hannah Maria Paffen
Veröffentlicht: Samstag, 26. Dezember 2009

Oh mein Gott, ja ich habe es mir kurz vor Weihnachten tatsächlich angetan und noch ein Geschenk für den Heiligen Abend besorgt. Ja ich bin ein schlechtes Kind, aber dafür durfte ich gleich ein bisschen Höllenluft schnuppern. Wusstet ihr, dass sich die Hölle am Marienplatz befindet und Hugendubel heißt? Ich kann euch nicht empfehlen den gleichen Fehler wie ich zu machen und rate euch am besten schon am ersten Januar Weihnachtsgeschenke für den nächsten Heiligabend zu kaufen. Aaahh war das anstrengend und am meisten hat mich wohl aufgeregt, dass wenn man einmal die Rolltreppe nach oben genommen hat nicht mehr nach unten ins Erdgeschoss kommt, ohne zu bezahlen und noch mal neu in das Geschäft einzutreten. Hallooo? Welcher scheiß Architekt hat sich das jetzt wieder ausgedacht? Okay, für alle Nicht-Münchner ist das jetzt wohl ganz schön blöd und ihr versteht das nicht, gell? Aber selbst wenn ihr mal nach München kommt, geht in den Hugendubel. Das darf nicht auf eurer Sightseeingtour fehlen.

Wäre ich aber nicht durch die Hölle gegangen, hätte mich mein Freund wohl sonst nicht informiert was in München so los ist. Als ich ein Buch kommentierte und sagte wie schön doch die Bildchen sind, verriet er mir den Superboom. Schließlich heißt es ja “Booms from Berlin and Munich” und da hier gewisse Menschen schon spitze Bemerkungen gemacht haben und ihnen die “Booms” fehlen gibt’s jetzt hier den Megasuperboooom von München und zwar die Ai-WeiWei-Ausstellung im Haus der Kunst, hier exklusiv in München. Boom, boom, boom! Soll ja nich heißen, dass wir nur so’n schwuler Personalityblog sind, gefühlstiefgründig, sexoberflächlich und sonst nichts auf dem Kasten haben.

Lange rede, kurzer Sinn. Bis zum 17. Januar 2010 dürft ihr euch Ai WeiWeis Werke noch anschauen und viele “Ah” und “Ohs” von euch geben. Vielleicht sieht man sich ja. Ich werd’s mir auch noch anschauen. Irgendwann. Zwischen Plätzchen, Sekt und Selters äääh Wasser. So.

9 Kommentare

  • Mike sagt...

    Hmm schade klingt interessant, aber das ist mir dann doch etwas zu weit.

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  • tasherl sagt...

    ziemlich geile ausstellung, war schon dort.
    kann man nur empfehlen, besonders wenn man diesen stockschwulentussiführer hat, der einem mit wunderbaren und einzigartigen handbewegungen ai weiwei zu erklären versucht.
    Leider fällt mir gerade der Name nichtmehr ein von diesem Herren, aber wenn werd ich natürlich auskunft geben und ihr müsst euch unbedingt von ihm führen lassen.. einzigartig, das kann man wohl sagen.

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  • PainiaX sagt...

    kann mich tasherl nur anschließen. war auch schon drin. ziemlich cooles zeug gibts da. allerdings hatten wir eine führerin. aber wenn du den glatzkopf mit der schwarzen lederhose meinst, hab ich den führer auch gesehen^^

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  • Karo sagt...

    Oh doch, man kann im Hugendubel gaaaaanz hinten den Aufzug nehmen und dann mit den Büchern von oben nochmal runter. Ich hab extra die Verkäufer gefragt. Aber es bleibt trotzdem eine beschissene Konstruktion, da hast du recht!

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  • Marlon sagt...

    Werde ich mir mit meinem Mädel ansehen

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  • Rolf sagt...

    Endlich hat’s Boom gemacht, Hannah!

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  • DerFreundLiestMit sagt...

    Was ist schon ein Boom ohne Bang?

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  • tasherl sagt...

    @PainiaX – ja genau, der mit der Lederhose war es! :D

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  • [...] noch bis zum Deadline-Dienstag habe, genieße ich in vollen Zügen. Vorgestern habe ich die Ai-WeiWei-Ausstellung besucht, von der ich wirklich begeistert bin. Wir sind am Abend gegangen, haben hin und wieder [...]

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30. Juli 2010
Und noch ein Fan! Großartiger Text. Und ich lese selten Blogposts von Anfang bis Ende :-p
30. Juli 2010
ich mag euch. ja!
30. Juli 2010
Prizipiell ist das doch genau der Punkt. Falls ich jedesmal nur an eine Gegenleistung denke, kann...
30. Juli 2010
Das würde perfekt in meinen Terminkalender passen…
30. Juli 2010
macht “Amy&Pink – With nothing beneath”

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