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Wenn ich ein Mädchen wär…
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Wenn ich ein Mädchen wär…
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Donnerstag, 3. September 2009

Wir alle haben da so gewisse Arten von Spielzeug zwischen den Beinen hängen, die von Geburt an unser weiteres Leben bestimmen. In welcher Farbe unser Kinderzimmer gestrichen ist, ob man lieber “Mein kleines Pony” oder “Transformers” gut finden darf und dass irgendwann eine Zeit kommt, in der einige von uns im Freibad nicht mehr oben ohne rumlaufen sollten ohne blöd angeguckt zu werden. Und dann wäre da natürlich die Sache mit dem Sex.

Reinstecken oder reingesteckt bekommen: Wer nicht gerade Lorielle London hei&szligt, eine Manga-Figur namens Ranma ist oder einfach nur der schwulen Fraktion angehört, kennt wohl nur eine der beiden Welten. Dabei wäre es für die Wissenschaft, die Menschheit, die gesamte Erde doch ein absolut begehrenswertes und lehrreiches Erlebnis beide Seiten kennen zu lernen.

Das sexuelle Level von uns Typen würde sich wohl schlagartig um zweihundert Punkte steigern, wenn jeder von uns schon einmal den Finger am Kitzler, einen Penis in sich drin und diesen komischen vaginalen Orgasmus erlebt hätte. Es ist doch klar, dass wir wie ein blinder Angler im Meer herumstochern, Lassie-mä&szligig herum sabbern und darauf warten, dass ihr endlich anfangt wie blöde zu stöhnen – weil wir die ganze Sache mit der lustvollen Penetration nur von einer kranken Mischung aus billigen Pornos, völlig übertriebenen Pausenhofgesprächen und dem ersten Sex mit der Stadtschlampe her kennen. Da kann ja wohl schlecht etwas Brauchbares bei rauskommen.

Also liebe gute Fee, erfülle mir doch nur einen Wunsch und schenke mir einen Ferrari Nora Tschirner doch nur für einen Tag das Wunder der Weiblichkeit, damit ich mich, au&szliger den ganzen Tag zu betatschen und zu duschen, endlich mal so richtig durchvögeln lassen kann. Zum Wohle der Wissenschaft natürlich. Und was würdet ihr tun, wenn ihr plötzlich im Körper des anderen Geschlechts aufwachen würdet..?

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

18 Kommentare

  • Jeriko sagt...

    Shoppen gehn. Vielleicht verstehe ich dann endlich mal, was manche Frauen daran entspannend finden.

  • elv sagt...

    Genau den Song meinte ich ( ; yay! (erinnert ihr euch noch, dass MILKA die Bridge singt?)
    Als Mann würde ich während ich im überall ständig im stehen pinkelnd rumlaufen und schöne Frauen mit wenig HIrn in dunkle Ecken jagen, nur um ihnen danach zu sagen, dass ich leider zur Zeit bindungsunfähig bin. Danach würde ich mir beide Arme tätowieren und niemand würde sagen: “Na wie sieht denn das in 20 Jahren aus”.

    UND ich würde nie bei Mutti den Tisch mit abräumen!

  • cassio sagt...

    Unter diesen Artikel setze ich meine (digitale) Unterschrift.
    Heil der guten Sex-Fee.

  • merle sagt...

    Das Erste, was mir nun spontan einfällt, ist, um ehrlich zu sein, meinen Namen in den Schnee oder Sand zu pinkeln.

  • stephanie sagt...

    …..zwei verschiedene und bestenfalls noch pinke socken anziehen, weisse opaunterhosen mit schlitz tragen, mir an mein “spielzeug” greifen, dran rumfuchteln und trotzdem noch unheimlich gut aussehen !

  • Patrick sagt...

    Aus der Seele gesprochen! Würde das gleiche wie du machen. :)

  • roddy sagt...

    w00t! Stimmt, ich schliesse mich diesem Wunsch an!

  • Julian sagt...

    Ich glaube ich würd’ mich den ganzen Tag über einfach nur befummeln und meine erste und wohl einzige lesbische Erfahrung machen.

    Und Bilder machen für später natürlich!

  • Katja sagt...

    Im Stehen pinkeln!

  • saripari sagt...

    Oh man, ich würde 1. jemandem dick eine reinhauen, 2. mir einen runterholen, 3. versuchen mir selbst einen zu blasen, 4. in der Disse stehen und geile Ischen anmachen um abserviert zu werden, 5. mich ins Koma saufen, 6. so viel essen wie ich will, 7. mich im Schlamm wälzen, 8. vööhöööögeln!

    … meh, das kann ich fast alles auch als Frau. Aber whatever.

  • Diana sagt...

    Mich über meine schlaken Beine freuen! :D

  • Diana sagt...

    Mich über meine schlanken Beine freuen! :D

  • Jan sagt...

    Amen!

  • Sebastian sagt...

    Marci…
    ….du solltest, nach einem einsamen Fernsehabend inklusive alkohol, nicht mehr blogen!
    Ich fühl mich wohl in meiner Rolle wenn ich über den Tellerrand hinwegsehe.

  • Paul sagt...

    Ich bin froh ein Mann zu sein. Im Leben hab ich es wesentlich einfacher und glücklich bin ich auch.

  • meistermochi sagt...

    ich würde nicht tauschen wollen. realistisch gesehen stehen dir als weisser mann (mitteleuropäer oder amerikaner) in dieser welt alle türen offen. einfacher kannst du es nicht haben.

    ist das zynisch? vielleicht.

  • Drake sagt...

    Ich fühl mich als Kerl zwar pudelwohl, ein Tausch wäre aber schon interessant. Aber wenn schon dann mindestens einen Monat lang, damit man auch alle Höhen und Tiefen mit kriegt.

    Jetzt mal abgesehen vom überrascht sein, und den neuen Körper “begutachten” würde ich die erste Woche nur shoppen gehen, da ich der Meinung bin für Mädels gibts einfach viel mehr wirklich tolle Sachen als für Kerle.
    Was sich dann ergibt… mal sehen, es macht sicher auch Spa&szlig mal so richtig schei&szlige zickig zu sein ;-D

  • Flüge sagt...

    hallo

    ich würde auch gerne mal 1 tag in die rolle eines mannes schlüpfen und wie es so ist mit einem anderen spielzeug rumzulaufen ;) ich denke beide geschlechter haben ihre vor und nachteile und vorallem ihre klischees. Man kann es kaum glauben aber es gibt tatsächlich frauen die shoppen nicht mögen, die nichts auf drauf geben en vogue zu sein oder den neusten promi klatsch zu wissen. Genauso gibt es genug männer die fussball nicht mögen oder sich abends in eine kneipe mit seinen kumpels sitzen und bier trinken. Ich denke wir sind schon lange aus den klischees raus und das ist auch gut so. Ich für meinen teil kann dieses geschlechterschubladendenken nicht ausstehen und ecke deswegen auch genug an.

    gruss

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