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Schwule Killerviren vom Mars
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Schwule Killerviren vom Mars
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Dienstag, 15. September 2009

Ihr liebt uns, das wissen wir. Hannah wei&szlig es, Caro wei&szlig es, ich wei&szlig es. Ich meine wir lieben euch schlie&szliglich auch. Jeden einzelnen, kleinen Nerd, Luschi und Lamer vor den Bildschirmen. Ihr seid nun einmal wie wir. Nur ohne Heiligenschein. Und ihr könnt gar nicht mehr ohne eure tägliche Dosis AMY&PINK. Aber hört gut zu, da drau&szligen – ja – da gibt es auch Mächte, die uns ganz und gar nicht mögen, ja man könnte schon von fast von Hass sprechen.

Seid also jetzt bitte nicht allzu geschockt, wenn ich euch sage, dass wir gestern Opfer eines üblen, hinterhältigen Angriffs wurden. Es muss so gegen 14, nein 15 Uhr gewesen sein, als unsere Seite von christlichen Vereinigungen, Scientology, Kanye West und schwulen Killerviren vom Mars gleichzeitig mit hunderten, tausenden, gar millionen Anfragen bombardiert wurde – “Denial-of-service attack” hei&szligt das in der mysteriösen Nerdsprache. Kein Wunder, dass unser Server da keinen Bock mehr drauf hatte und schwupsiwups war AMY&PINK stundenlang nicht mehr zu erreichen.

Und diejenigen, die mit Brille, Polohemd und Seitenscheitel gerade ihren Linux-Kernel kompilieren und vor lauter Aufregung noch nicht ins Sauerstoffzelt eingewiesen wurden, mögen uns doch bitte darüber aufklären, ob es eine technische, einigerma&szligen verständliche Möglichkeit gibt, so eine Schei&szlige irgendwie abzuwehren, falls noch mal so ein gelangweilter Kanzlerkandidat denkt, er könne uns mit seinem Todesserver auf den Leib rücken. Und wer keine Ahnung von Technik, Firewalls und Bausparverträgen hat, der kann wenigstens Detektiv spielen und mit uns herumraten, wer uns so abgrundtief hassen könnte, dass er uns offline sehen will. Toll, jetzt habt ihr Hannah zum Weinen gebracht…

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

7 Kommentare

  • Julian sagt...

    Wie kann man nur eine Seite attackieren, die den Leuten jeden Tag hübsche (halb)nackte Mädchen sowie eine zauberhafte (angezogene) Hannah und die wunderbaren Texte von Marcel liefert(btw.: Wie schauts eigentlich aus mit “Stadtgeflüster”?).

    Manche wissen einfach nicht was gut ist. Dämliche Skript Kiddies.

  • Babel sagt...

    kam denn wenigstens nen erpresserschreiben? sonst bringts ja garnöchts^^

  • Sebastian Dachs sagt...

    Hi Marci,
    wie siehts denn aus, hab mich dafür nie interessiert, wie du deine Seite darstellen lässt. Mit nem Apache? Oder is das irgend n spezielles Blogger tool?^^ Wenn Apache, kann ich dir n Modul zeigen, mit dem man DOS- Attacken abwehren kann :-)

    Grü&szlige

  • TinaRawatta sagt...

    Hab ich gar nicht bemerkt, muss wohl in der Stunde passiert sein in der ich nicht alle 5 Minuten AMY&PINK reloaded habe ob es ein neues Post gibt ;-)

  • stiller sagt...

    Arme Hannah. :(

  • Thilo sagt...

    Den gleichen Schei&szlig hatte ich Anfang des Jahres am Start,einfach nur Wich>*** diese Leute vorallem ist mein Blog sowas von uninteressant ich hab noch nicht mal Werbung

  • Dominic sagt...

    Ihr habt Shared Hosting, oder?
    Da kann es auch gut sein, dass der Angriff garnicht eurem Blog galt (obwohl das fürs Ego natürlich irgendwie besser wäre). Oder es nur ein Test war. Oder bei 1&1 irgendein Honk den falschen Knopp gedrückt hat.

    Zur Abwehr gibt es da schon Wege (Software) und Mittel (Hardware)…
    Billige Methode: In die Logs schauen und wenn wirklich ein Angriff per http auf eure Domain stattfindet, schauen, ob die von nur einer handvoll IPs kommen, und diese per .htacces sperren.

    Aber sofern das nur _mal_ vorkommt und nach ner Stunde wieder vorbei ist, dürfte der Aufwand den Nutzen wohl deutlich übersteigen. Und bei Shared Hosting kann man eh nicht viel machen. :)

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