Berlin riecht nach Sperma
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Berlin riecht nach Sperma
Marcel Winatschek  /  Sonntag, 28. Juni 2009

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Die beiden süßen Knallerbsen Hannah und Carö haben zusammen mit Basti und meiner Kleinigkeit am Wochenende die Hauptstadt unsicher gemacht. Nach dem Pflichtbesuch im Tacheles, einem Abstecher zum diesjährigen Christopher Street Day (Motto: Stück für Stück ins Homo-Glück) und Hannahs auf Dauerrotation gestellter Erkenntnis, dass ganz Berlin nach Sperma Sternenstaub riecht (stanni beim CSD würd’ ich mal sagen) ging’s dann ab zum Kings-of-Leon-Konzert in der O2-Arena.

Obwohl wir nur noch Sitzplätze am anderen Ende der Welt ergattern konnten, die Crew anscheinend zu faul war großflächige Bildschirme zu platzieren und mir irgendwann mein fetter Arsch total eingeschlafen ist, ist die Großfamilie nichtsdestotrotz ein Stimmwunder und zusammen mit allen Ed-Hardy-Prollos der östlichen Wohngebiete haben wir “Use Somebody” und “Sex On Fire” mitgegrölt.

Danach ging’s zusammen mit Daniel Brühl ins White Trash. Dort spielte die schnieke Boygroup Valient Thorr und angesteckt von dem lauten Enthusiasmus des Sängers hab ich Basti einfach mal mit ‘ner Bierflasche die Hand aufgeschlitzt hatten er und Caro einen tragischen Sexunfall. It’s not funny, it’s blood!

Also mitten in der Nacht ab zur Charité, dort verprügelte Druffis getroffen, mit ‘nem Rollstuhl quer durch die Gänge gefahren und vertrocknete Oberärzte zur Weissglut gebracht. Ein korrekter Partyabschluss muss eben blutig enden. Und Narben bei Männern sind Hannah und Caro zufolge ja sowieso total sexy.

Die Hühnchen sind heute Nachmittag abgedüst, haben gleich wieder die Sonne mit nach München genommen und sind vorher noch Stammkunden in der U-Bahn geworden, haben den Fluch der Quietscheente herauf beschworen und hatten auf meiner magischen Couch Sex mit Til Schweiger. Ultrasexy Fotos von der ganzen Schose gibt’s hier, ein funky Scrubs-mäßiges Video folgt. Lustig war’s, süffig war’s und nächstes Mal machen wir dann München unsicher. I frai mi.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

23 Kommentare

  • Sebastian sagt...

    “Ein korrekter Partyabschluss muss eben blutig enden”
    Äh……neeee….muss nicht….bin froh das ich diese Zeilen überhaupt noch tippen kann.
    Geil war es trotzdem….

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  • Und ich habe Canasta gespielt, Wasser getrunken und Salzstangen gegessen. Anschließend bin ich zu Bett gegangen und habe 14 Stunden geschlafen! War auch schön. Tzzzz….

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  • Marcel sagt...

    Ja ist doch auch mal ein Erlebnis :D Und Salzstangen hätt ich jetzt auch gern..

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  • hannah sagt...

    sind daaaaaaaaaaaa wer noooooooooch aber schon was länger bin aber eingeschlafen hihihi. basti wie geht es dir? du armes ding du

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  • maria_gallada sagt...

    Womit – so Leid es mir tut – eindrucksvoll bewiesen wäre, dass Leggings einfach nur scheiße aussehen. Egal wie hübsch die Frau darunter.

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  • bin auch daaaaaaaa=)
    ….was irgendwie nicht verwunderlich ist ,wenn hannah auch da is!!
    ja wie gehts denn dem verwundeten???is die hand noch dran????!?ich hoffe doch…an dieser stelle mal ne gute besserung!!….ach, und was wir im nachhinein festgestellt haben: der liebe marcel hat sich ganz umsonst ins konzert reingeschleust…tztztz…

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  • Marcel sagt...

    tja eigentlich wollt ich die karten ja in naturalien bezahlen, aber dir war til schweiger ja lieber :D

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  • til schweiger war einfach so VERDAMMT gut…und da du ja schon ein paar bier intus hattest war ich mir da nicht so sicher ob du auch hälst was du versprichst…;DDD

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  • hannah sagt...

    jaja maria is schon gut;) gott sei dank juckt es mich nich was andere von mir halten und wenn du das nicht so machst dann solltest du das gaaaaaaaaaaaaaaaanz schnell ändern….so macht man sich nämlich nur das leben schwer

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  • Marcel sagt...

    na gut, jetzt kann ich’s ja verraten.. ich war’s! die magische couch, til schweiger.. das war alles ich, daaaa guckste, wa? überraschung!! :D

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  • Marcel sagt...

    außerdem sah ich in den leggins total geil aus, weiß gar nicht was ihr habt!

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  • hannah sagt...

    hahaha

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  • Anna sagt...

    Uhh. Marcel in Leggins. Ich sollte wohl doch mal wieder nach Berlin kommen und mir das aus der Nähe betrachten! ;D

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  • stiller sagt...

    Ich denke, das ist dann doch eher ein Teil von Berlin, den ich lieber nicht sehen möchte. :D Aber das letzte Bild ist sehr groß! ;)

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  • hannah sagt...

    nicht sehen rieeeeeeeeeechen!

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  • stiller sagt...

    Ich möchte Marcel auch nicht in Leggins riechen. Oder doch?

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  • Marcel sagt...

    Doch klaro, ich riech wie legga Erdbeeren.

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  • [...] unlimitierten Hallus im Kopf brachten wir den nach dem missglückten Sexunfall schwer verletzten Basti dank eines freundlichen Taxifahrers zur besten Klinik in the whole wide universe, der Charité, der [...]

  • dildo sagt...

    das arme berlin dabei mag ich die stadt doch so sehr…

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  • Ben sagt...

    Also ich find die Leggins mal richtig, richtig sexy, weiss nicht was ihr habt?!

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  • Marcel sagt...

    Danke.

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  • maria_gallada sagt...

    Ist ja richtig: Jeder darf gerne tragen, was er möchte. Aber gerade wenn du als Modefrau sagst, es kümmere dich nicht, was andere von deinen Outfits hielten, wundert es mich halt. Klar kümmert es mich, was andere von mir denken. Deshalb tragen Menschen ja überhaupt verschiedene Kleidung – um sich voneinander abzugrenzen und um Mitteilungen zu machen. Dreißig, vierzig Prozent von dem, wie wir eine Person wahrnehmen, kommt über reines Aussehen, nicht über Verhalten, Einstellung, Sprache. Von daher sollte jeder darüber nachdenken, wie er wirkt.
    Ich kann dir aber auch ganz offen sagen, dass du mit Leggings immer noch extrem gut aussiehst (du kannst sie immerhin tragen). Ich mag sie nur trotzdem nicht.

    Marcel fände ich in Leggings hingegen äußerst, äußerst anregend.

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  • [...] oder will ich das perverse Teil vielleicht doch einfach nur selber behalten und nicht der nach Sperma riechenden Stadt [...]

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