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Peter Fox
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Peter Fox
Von Hannah Maria Paffen
Veröffentlicht: Sonntag, 15. März 2009

Peter Fox

Letzten Dienstag am 10. März waren mein liebes Schwesterchen und ich auf dem Peter Fox Konzert in München. Das Konzert im Zenith war völlig ausverkauft und das konnten meine Schwester und ich deutlich bei der Parkplatzsuche, bei der Gardarobe und beim Bierverkauf merken. Mit etwas Verspätung brachte eine jamaikanische Band ein bisschen Stimmung und Bewegung in die Bude. Den Namen hab ich leider vergessen. Jessica und ich waren sowieso damit beschäftig uns durch die Menge zu kämpfen, um einen guten Platz vorne in der Mitte zu ergattern. Alles drücken und schieben brachte uns bei dieser Menschenmasse auch nicht weiter und nach einigen Versuchen uns durchs Menschenfleisch zu quetschen, zogen wir uns in das hintere Viertel der Halle zurück.

Ganz ehrlich: Peter Fox ist ‘ne geile Sau, er macht superschöne Musik mit wundervollem Big Band Charakter und hat sinnvolle Texte ohne Titten und Schwänze. Seine Trommler im Anzug mit ihrer eigenen Performance rocken alles und jeden weg und die Affenmasken sind so wunderschön voller Ironie, dass man es selbst nicht besser hätte treffen können.

Nach dem Lob kommt jetzt das große „aber“ sonst wäre es ja langweilig, gell? Die Halle war viel zu voll. Ist ja schön und gut, dass du lieber Peter Fox damit ordentlich Asche machst und du das Geld in der Zeit der Raubkopien sehr gut gebrauchen kannst, aber das macht dich nur unsympathisch wenn man fast gar nichts sieht und sich kaum bewegen kann obwohl man schon ganz hinten steht. Die Akustik war auch nicht die Beste, da konnte aber der Herr Fox nichts dafür sondern das tolle Architektenteam der Zenith-Halle.

Das Programm war echt super. Ich hatte ja so meine Bedenken bei einem so düsteren und teilweise richtig traurigem Album, aber Peter Fox hat den Spagat zwischen seinem leicht melancholischem Album und Partykonzert super hinbekommen, rundete das Ganze mit Seeed-Klängen ab und streute noch eine Prise Miss Platnum oben drauf. Die kam zwar eher als „Werbung“ rüber, hatte aber trotzdem eine tolle Stimme und bereicherte das Publikum.

Es war voll, wir haben wenig gesehen, die Stimmung war gut, die Akustik war nicht berauschend aber es war trotzdem schön dabei gewesen zu sein lieber Peter. Aber verdammt noch mal, nimm die Sonnenbrille ab. Wir sehen uns in deinem Haus am See.

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Über die Autorin

Hannah lebt zur Zeit in Kempten, studierte Modedesign und widmet sich nun der Betriebswirtschaftslehre, um die Pflichten einer angehenden Weltherrscherin perfekt umsetzen zu können. Ihr größter Traum ist es, in naher Zukunft in einem billigen Horrorfilm mitspielen zu können. Als taffe Vampirjägerin. Oder modriger Zombie. Mal gucken. Alle Artikel von Hannah lesen oder eine eMail schicken.

5 Kommentare

  • Simon sagt...

    bei der myspace secret show vom peter in augsburg wars auch nurnoch geil!
    am übernächsten freitag bin ich bei mando diao im zenith und hab auch die befürchtung, dass es supervollgestopft ist!

  • Die Akustik im Zentih war schon immer bescheiden… War sehr überrascht was die Techniker von OASIS noch rausholen konnten. Würde das Teil nicht unter Denkmalschutz stehen, wärs höchste Zeit für ‘nen Abriss.

  • Jana sagt...

    Dienstag, 17. März 2009
    Peter Fox
    Graz, Österreich, Orpheum | Ich werde da sein ;)

  • phunkee sagt...

    Im Palladium in Köln war der Sound auch fürn Arsch. Sonst war’s gut.

  • Thanks for using my Photo…
    Greetings from Munich
    Rob

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