Veröffentlicht: Samstag, 17. Januar 2009

Ich melde mich zu Wort. Glockenbachviertel Ahoi! Here I am. Es ist schon eine Zeit lang her, als ihr den letzten Gedankenerguss von mir lesen durftet. Jetzt bin ich zurück, besser gelaunt denn je, frisch und fröhlich und voller Tatendrang. Vieles ist in der letzten Zeit passiert, vieles auch nicht. Egal. Wir schauen nach vorne. Marcel und ich starten gemeinsam in ein neues Zeitalter. Berlin vs. München war gestern. Dieses mal spielen wir zusammen und zeigen euch, dass wir uns prima ergänzen und dass es in unserer Stadt und in unserem Leben jede Menge zu entdecken gibt. Ich möchte München vertreten, euch auf Trab halten, informieren, inspirieren und euch viele kleine nette Ecken von München zeigen. Genug geredet. Drei, zwei, eins und los geht’s.
Früher war es ein Trachtengeschäft, heute ist es eine Café-Lounge. Der Trachtenvogl ist seit 1918 ehrenwürdig in der Reichenbachstraße 47 im Glockenbachviertel vertreten. Das Glockenbachviertel ist das Schwulen-/Lesbenviertel und das neue Trendviertel von München und hat Schwabing schon lange abgelöst. Hier tummeln sich Kneipen, Bars und Restaurants, man findet mit viel Liebe kleine hergerichtete Läden, ist weg vom Kommerz und mitten drin in der kreativen Einzigartigkeit. Der Gärtnerplatz, die Fraunhofer-, Müller-, Baader-, Klenze- und Reichenbachstraße sind ein Paradies für alle, die München anders erkunden möchten und genug von der Kaufingerstraße am Marienplatz haben. Mitten drin bin ich, jeden Tag und laufe in die ESMOD, meine Modeschule in der Fraunhoferstraße. Da ich mich in das Glockenbachviertel schon längst verliebt habe und ich es euch gerne auch ans Herz legen möchte, werde ich euch in nächster Zeit einen Laden nach dem anderen vorstellen.
Und zurück zum Thema, hier ist der Tipp Nr.1: der Trachtenvogl. Der Trachtenvogl ist ein kultiges Szenecafé im 50er Jahre-Stil mit Kuckucksuhren, Jagdtrophäen und allerhand alpinem Schnickschnack. Der erste Eindruck ist: „Wow, wo bin ich denn hier gelandet, alles alt und wie bei Oma.“ Spätestens aber beim Betrachten der Getränkekarte, mit ihren über 30 verschiedenen Trinkschokoladen, verfliegen alle Zweifel. Sandwiches, Kuchen, Kaffee und andere Erfrischungsgetränke sind natürlich auch vertreten. Hier tummeln sich vor allem Donnerstagabends gerne Studenten, Designer und alle, die es gemütlich mögen. Hunde sind ebenfalls in Omas Wohnzimmer gern gesehen und können sich mit anderen Artgenossen austauschen. Die Bedienung ist freundlich, das Bier gut gekühlt, man kommt mit anderen Leuten schnell ins Gespräch und fühlt sich durch die alten Sofas, Landschaftsbilder in schweren Rahmen und dem Fernseher mit „Kaminvideo“ wie in die Vergangenheit versetzt. Die kuscheligen Sofas sind auch prima geeignet für eine Shoppingerholungspause. Mein Tipp: Astra, ersatzweise heiße Vanillemilch. Öffnungszeiten Mo-So 10 bis 1 Uhr.
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Hört sich lustig an aber sagmal Hannahlein is Astra nich diese Kiezpleure die mal Sponsor vom FC St. Pauli war? I hope not ;)
wenn es das gleiche bier mit dem herz und dem anker ist dann ja. das ist es! ich finds ganz lustig, schmeckt ganz lecker und die flasche ist auch seeeehr sehr putzig.
jau kiezpleure, des urtyp geht schon aber beim pils hat der spaß n loch ey
Der Apfelkuchen ist übrigends aus sehr zu empfehlen :)
wie konnte ich den vergessen;)