Muxtape ist tot, es lebe Muxtape
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Muxtape ist tot, es lebe Muxtape
Marcel Winatschek  /  Freitag, 26. September 2008

Der Kampf ist vorbei und die Musikindustrie hat’s mal wieder geschafft: Die Idee Muxtape ist tot. Justin muss umdenken, und hat den Relaunch des Muxtape-Services als den Tod der nutzerorientierten Mixtapes angekündigt. Das Internetangebot, das sich im Moment in einem neuen Beta-Stadium befindet, soll sich ab jetzt nur noch auf Bands konzentrieren. So ‘ne Scheiße, wirklich. Muxtape war eine tolle Idee mit Charme, brilliant umgesetzt und mehr als nutzerfreundlich. Es tut mir im Herzen weh, dass solche grandiosen Geistesblitze von ein paar geldgeilen Pseudomonarchen totgetrampelt werden. Aber so ist das Leben, wa? Nur die Harten kommen in den Garten. Aber nicht traurig sein, denn zumindest auf AMY&PINK kommt ihr ja weiterhin in den Genuss des Muxtape. Aber verratet das ja nicht der GEMA…

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

7 Kommentare

  • jonas sagt...

    also das muxtape irgendwann das zeitliche segnet war ganz klar abzusehen. der service war doch total illegal. die haben doch noch nicht mal gema bezahlt. aber schönes muxtape hast du da.

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  • phunkee sagt...

    hmm das is kagge, muxtape fand ich echt kuuuhl.
    wie kommt’s, dass du noch n muxtape besitzt? oder ist das so, dass du da nichts mehr ändern kannst.

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  • Marcel sagt...

    Zauberei weißte ;)

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  • cassio sagt...

    jonas hat da recht. war völlig offensichtlich dass der service nicht lange halten kann.

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  • Marcel sagt...

    Naja was heißt illegal, YouTube wird ja auch nicht geschlossen und laut Muxtape hat sich kein Künstler je über Muxtape beschwert, schließlich gab es zu jedem Song sogar einen Kaufen-Button.

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  • borism sagt...

    Hi, bin sozusagen auch von Muxtape betroffen – echt schade… hatte gerade angefangen das ganze auszuchecken und zu genießen – und dann wird`s geschlossen :-/

    Andererseits glaube ich nicht, dass die Industrie damit mittel- oder gar langfristig Erfolg haben wird. Muxtape war ja nicht der einzige “virtuelle Mixtape”-Dienst, wie bspw. Mixwit.com zeigt – das zwar ein wenig anders als Muxtape funktioniert – aber vom Gedanken her gar nicht mal unähnlich ist… ich bin auf jeden Fall von Muxtape auf Mixwit umgezogen…

    Übrigens Marcel, dass mit dem “illegal” stimmt nun einmal – Muxtape hat keine “GEMA” an die Künstler bezahlt… andererseits gibt es von laut.de ein “Online Radio-Stream” Projekt über laut.fm, bei dem man mit der GEMA übereingekommen ist und Geld an GEMA und Künstler abtreten will! Eine gute Idee – und man ist als User (wie auch Macher) auf einer sicheren Seite.

    Soviel von mir…
    Ansonsten Props für diesen Blog – bin gerade das erste mal hier… schöne Angelegenheit :-)

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  • Sven E. sagt...

    Marcel nutzt ‘nen netten Service, den jeder installieren kann, der auf eigenem Webspace auch ein Blog führt. Die “Systemvorraussetzungen” sollten dann quasi erfüllt sein.

    Marcel, hast du dich eigentlich mal erkundigt, was so ein Mixtape an GEMA-Gebühren kosten würde? Die sind meines Wissens gar nicht sooo teuer. Einige Bekannte zahlen zB auch für die Hintergrundmusik in YouTube-Videos.

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