Death And All His Friends.
Da ist es wieder. Dieses Gefühl von Hilflosigkeit, Unverständnis und Einsamkeit, dass wir doch so gut wie bezwungen hatten. Ich sitze auf unserer Bank im Park und höre den “Findet Nemo”-Soundtrack. Den Film hat sie geliebt. So wie sie konnte keiner mit diesem dummen Clownfisch mitfiebern. Und jetzt ist sie weg. Für immer.

Ich schaue zu, wie der Wind durch die Baumwipfel weht und kapiere nicht, wieso Menschen, die mir in so kurzer Zeit so viel bedeuten, in Sekundenschnelle aus meinem Leben katapultiert werden können. Sie hatte doch noch so viel vor; wir hatten doch noch so viel vor. Zusammen. Theorien, Gedanken, Gespräche, die jetzt für immer unvollendet bleiben werden, obwohl sie doch die Welt verändern sollten…
Seit gestern trage ich einen unendlichen Schmerz in mir, aber das Komische daran ist, dass er trotz allem voller Energie, Hoffnung und Lebensfreude steckt. Als hätte mir Mona die Lebensenergie, die sie in sich trug und für die ich sie immer bewundert hatte, mit ihrem Tod weiter gereicht. Ich höre ihre Stimme nun bei jeder meiner Entscheidungen, spüre ihre Art bei jeder meiner Bewegungen und schmecke immer noch ihre süße Haut in meinen Erinnerungen. Und das, was wir zusammen erlebt haben, wird uns nie jemand nehmen können.
Ich werde dich nie, niemals, vergessen, mein kleines Monalein. Durch deinen Tod ist Berlin, nein die ganze gottverdammte Welt, um die geilste kleine Denkerin überhaupt ärmer. Ich werde all die wundervollen Eigenschaften, die du mich bei unseren nächtlichen Abenteuern gelehrt hast, mit mir weiter tragen, dich und alles wofür du eingetreten bist, für immer weiter leben lassen. Du gabst mir neuen Mut. Und du fehlst mir jetzt schon. Wo immer du jetzt auch sein magst, ich hoffe dass du dort genauso viel verändern kannst, wie du es in meiner Welt getan hast. Machs gut, kleine Kolumnistin.

Am 27. Juni 2008 um 15:30 Uhr
:(
Am 27. Juni 2008 um 15:44 Uhr
marci das hast du echt schön geschrieben
ich vermisse mona auch
sie war der tollste mensch der je gelebt hat
Am 27. Juni 2008 um 15:51 Uhr
tut mir leid. darf man fragen, was passiert ist? :-/
Am 27. Juni 2008 um 15:53 Uhr
uhm… kannst den kommentar loeschen, ich hatte es ueberlesen. mein beileid.
Am 27. Juni 2008 um 16:07 Uhr
Heilige Scheiße O_O :( Mein Beileid :(
Am 27. Juni 2008 um 17:29 Uhr
Und wir durften Sie gerade erst kennen lernen. Es tut mir wahnsinnig Leid für dich und Allen die Ihr nahe standen. o_Q
Am 27. Juni 2008 um 18:06 Uhr
Marel, du hast zu viel Zeit…
Am 27. Juni 2008 um 18:59 Uhr
lieber marcel, mein beileid sei dir, allen angehörigen und freunden ausgesprochen. ich wünsche dir viel kraft in dieser schweren zeit und dass du sie so in erinnerung behalten kannst, wie du es schreibst und dir wünschst.
ein paar worte auf den weg.
“nur menschen, die sich sehr lieben und sehr gut verstehen, können miteinander schweigen.”
Am 2. Juli 2008 um 00:17 Uhr
Hallo Marcel! Mein herzlichstes Beileid an dich und an die Familie. Echt traurig .. :(
Am 2. Juli 2008 um 12:21 Uhr
.
Am 3. Juli 2008 um 12:13 Uhr
Tut mir echt wahnsinnig leid…irgendwie fehlen mir bei sowas immer die Worte…
schön geschrieben, marcel. ich denke, sie freut sich sehr darüber, dass es menschen gibt, die sie so geliebt haben…
Am 4. Juli 2008 um 20:26 Uhr
oh mann, da hab ich es lange verpasst deine eintraege zu lesen, weil du ja in meiner arbeit gesperrt bist und dann schau ich abends mal rein und dann gleich sowas.
das tut mir echt wahnsinnig leid fuer dich. wenn meine beste freundin so ploetzlich sterben wuerde, wuerde mit ihr auch ein teil in mir sterben.
mein herzlichstes beileid an alle angehoerigen und natuerlich dir, lieber marci.
Am 7. Juli 2008 um 16:22 Uhr
Da kommen mir Tränen obwohl ich sie gar nicht kannte. Werde dabei selbst an meine Vergangenheit erinnert.
Irgentwie denksu: Das is lieb leute, was ihr sagt, aber das holt sie nicht wieder. Also lass ich den Gedusel: du weißt das sie in dir weiterlebt und es menschen gibt die sowas auch kennen. Mein Beileid.