Schließ deine Augen
Von Marcel
Veröffentlicht: Sonntag, 24. Februar 2008
Veröffentlicht: Sonntag, 24. Februar 2008

Ich lasse mich in ihre Arme sinken und nehme einen tiefen Zug. Seit gefühlten drei Jahren läuft jetzt bereits “Blindblindblind” von A Silver Mt. Zion. “Schließ deine Augen”, sagt sie zu mir und das tue ich. Sofort schießen mir die Gedanken durch den Kopf. Die Schule, das Geld, die Liebe, die Probleme, die Sorgen, das Leid. Ich sehe den blauen Abendhimmel über Berlin, die Sterne, alles riecht plötzlich nach Duschgel.
Als ich meine Augen wieder öffne, wird es draußen langsam hell. Das ist wohl auch keine Lösung, meinen Problemen zu entfliehen, denke ich mir, ziehe mich an und gehe.
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6 Kommentare


Es ist keine Lösung, aber es ist eine Art – Lösungen braucht man nicht, nur Wege den man Folgen oder die man links liegen lassen kann.
der abend war trotzdem voll schön, ich helf dir schon das es dir wieder besser geht, keine sorge, kuss
marten: ja da hast du wohl recht, aber ich suche immer noch eine metapher, die bei mir funktioniert. weil die mit den wegen klappt bei mir meistens nicht… aber vll sind metaphern einfach sowieso scheiße, ka.
charlie sheen: ja ich weiß und dafür danke ich dir. sehen uns ja sowieso morgen zum shoppen, brauch neue klamotten.
Vielleicht sollten wir einfach keine Metaphern nehmen, um das Leben zu beschreiben. Charlie Sheen, du machst das schon.
Jep, Metaphern sind scheiße, einigen wir uns einfach darauf und blicken wir der Wahrheit ins Gesicht. Ist sowieso immer das Beste, was man machen kann.
nachdem du mir offiziell erlaubt hast mich so prollig auszudrücken: da hat wohl einer zu viel geraucht