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Fuck you, Google
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Fuck you, Google
Von Marcel Winatschek
Veröffentlicht: Dienstag, 8. Januar 2008

Ja, ich bin gegen intrigante, machtbesessene Konzerne, ja, ich bin gegen Google, ja ich weiß es gibt keine Alternativen. Yahoo! ist mindestens genauso intrigant, die Live Search ist ein Arm des Bösen und Lycos ist schon lange tot. Also sitze ich Tag für Tag vor meinem Mac und werfe der Firma mit den lustigen bunten Buchstaben meine geheimsten Daten in den Rachen. Doch jetzt gibt es vielleicht einen Lichtschweif am Horizont.

wikia.jpg

Wikia Search geht bald offiziell an den Start und ist jetzt schon in einer frühen Alpha-Version zu begutachten. Und ich muss sagen: Ich bin begeistert! Die Suche ist schnell, freundlich gestaltet und sehr übersichtlich. Die Wikipedia-Suchmaschine wird außerdem offen sein, das heißt: Die Suchalgorithmen werden nicht geheim gehalten, so wie es bei anderen großen Suchmaschinen heute der Fall ist. Offenheit, Baby. Ich freue mich auf den Tag, an dem niemand mehr weiß, was das Wort “googeln” überhaupt bedeutet.

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Über den Autoren

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

9 Kommentare

  • Plasma sagt...

    Hab zwar schon davon gehört, aber gute Nachrichten liest man gerne auch zweimal ;-)

  • ksch sagt...

    Bis man das Wort “googeln” nicht mehr kennt, wird es trotzdem eine ganze Weile dauern. Ist auch fraglich ob sich die anderen Suchmaschinen wirklich durchsetzen werden.

  • marten sagt...

    na das sind schöne neuigkeiten. aber eigentlich … hm naja. ich sollte paranoider werden. die welt böse und google sowieso.

  • Neslihan sagt...

    Oh, das wäre mal etwas Gutes, aber G**gle geht sicher wieder schoppen und wird größer.
    Doch Wikisearch sieht allemal stylisher aus.

  • nick sagt...

    ja googfle ist böse habe ich auch mal geschrieben habe dann zu erst immer an ask.com benutzt aber jetz probiere ich gerade auch Wikia Search und finde es ziemlich gut bis jetzt

  • Adrian sagt...

    Hab jetzt eigentlich nichts gegen Google. Wahrscheinlich, weil ich nicht weiß, was so schlimm dran ist. Besser als alles andere ist es aber schon – denke ich. Naja.

    Aber die WikiSearch schaut echt toll aus und hat bei mir einen sympatischen Eindruck hinterlassen!

  • Rob sagt...

    Danke Marcel, danke Wikipedia, DANKE OPEN CULTURE. These news just made my day!!! SWEEEEEET! ;-)

  • Marcus sagt...

    http://www.exalead.de/search kann ich da noch empfehlen.

  • David sagt...

    Sorry, bin über bing auf diese Seite gestoßen – bisschen spät, aber bing ist halt auch kein google :) Und das ist genau das Problem …

    @ksch

    Ob sich die anderen Suchmaschinen durchsetzen, liegt eigentlich nur an uns. Google hat Macht. Aber ohne uns ist Google nichts.

    Die einzige Frage, die ich mir stelle: warum passiert im Netz eigentlich nichts? Das starke Netz, das ach so unabhängige und autonome, freiheitsliebende Netz – kann es sein, dass die Revolution hier einmal mehr ihre Kinder frisst?

    Wo sind die Blogger, die sich ihrer Macht rühmen? Wahrscheinlich am gleichen Punkt, an dem Junkies sind, wenn sie sich für oder gegen ihren Dealer entscheiden sollen.

    Berlussconi kann jeder – ein Playboy ist wahrlich kein Topf voller Ruhm. Aber Google … da könnte das Netz mal beweisen, dass es ein Netz ist.

    Ich verliere langsam meinen Glauben …

    Jungs, muntert mich bitte auf!

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