Nix los in der Hos
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Nix los in der Hos
Marcel Winatschek  /  Montag, 23. Oktober 2006

Also es gibt Zeiten, da könnte ich echt zehn Einträge am Tag hier reindrücken und dann gibt’s wieder Wochen, wo ich einfach nix zu erzählen habe, weil ich mich irgendwie tot fühle. Und aus dem Alter Weltuntergangsdepressionenirgendwasgelaber zu veröffentlichen bin ich echt raus.

Nagut, was gibt’s denn Neues. Hab seit über zwei Wochen n neues Piercing, nen Ring in der Lippe. Außerdem sitz ich in so nem Berufsvorbereitungskurs rum und trotzdem habe ich keine Ahnung, welchen beruflichen Werdegang ich letztendlich mal einschlagen will. Meine jahrelanger Trotz gegen diese Gesellschaft und ihren ausbeuterischen Aufbau macht sich immer noch bemerkbar. Vielleicht ist der Beruf, den ich ausüben will, auch noch gar nicht erfunden – wer weiß das denn schon so genau? Vielleicht sollte ich ja echt was Soziales machen, oder was im Mediendesign – ich habe keine Ahnung. Und diese Unentschlossenheit in Sachen Geldverdienen hilft mir nicht wirklich weiter.

Naja, bisher bin ich immer irgendwie irgendwo reingeschlittert, nur diesmal lässt sich meine unsichtbare Schicksalshand einige Zeit, um mich wieder zu führen. Oder sie hat nie damit aufgehört – sehr antireligiös hier.

Nun gut, ihr Leute, ich werde nun den Rest von Mittermeier anschauen, danach “Lost” und “Bully & Rick” und schon ist der kleine Marci happy bis zum Geht-Nicht-Mehr. Gute Nacht.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

4 Kommentare

  • Steffi sagt...

    Das kenne ich, bei mir im Blog ist auch nicht sonderlich viel los… irgendwie passiert schon etwas, aber es ist entweder nichts nennenswertes, oder es überrummpelt einem so, dass man nicht zum Atmen kommt, um es zu schreiben.(^_^)

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  • André sagt...

    jetzt schau erstmal wie das praktikum im hotel wird (hast das jetz überhaupt) und dann schau erstmal weiter

    Black Power!

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  • Ein Schweigen sagt mehr aus als irgendwas sinnlos Hingerotztes.
    Bestes Beispiel: Meinereiner ;)

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  • Marcel sagt...

    @ Steffi: Ja, da muss man die Balance finden *g* bist eigentlich wieder gesund? die schmetterlinge im bauch ham dich wohl geheilt ;)

    @ André: Ne noch nich, ich soll morgen nomal anrufen, will aber nix verschreien *g*

    @ Sohiel: hehe, awa ich find deine ergüsse (*g*) immer ganz toll, nur ab und zu etwas sehr abgedreht, aber sowas mag ich ja schließlich.

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